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Der illustrierte Mann

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In ›Der illustrierte Mann‹ steht ein Mann im Mittelpunkt, dessen ganzer Körper tätowiert ist. Aus diesen Tätowierungen hat Ray Bradbury eine Folge von achtzehn Geschichten über diese und andere Welten komponiert, mit Bildern, die so scharf sind wie die Nadel des Tätowierers und so farbig wie die Tinte, die in die Haut eingebracht wird.
Portrait
Ray Bradbury, geboren 1920 in Waukegan (Illinois), wurde gleich mit seinem ersten Roman, ›Fahrenheit 451‹, berühmt, den François Truffaut verfilmte. Bekannt für seine Science-Fiction schrieb Bradbury auch Kinderbücher, Gedichte, ja Drehbücher, wie jenes zu ›Moby Dick‹ von John Huston. Ray Bradbury starb 2012 in Los Angeles.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783257607512
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1519 KB
Übersetzer Peter Naujack
Verkaufsrang 24.155
eBook
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„Zukunft oder Gegenwart?“

Fabian Greiter, Thalia-Buchhandlung Innsbruck

Eines Abends sitzt unser Erzähler einsam am Lagerfeuer. Die Funken sprühen gen Himmel, von seinem kargen Mahl ist ein Rest übrig geblieben. Somit lädt er einen zweiten Einsamen, einen Mann wie eine Leinwand, zu sich ans Feuer ein. Er teilt sein Mahl mit ihm und hört sich währenddessen seine erstaunliche Geschichte an.

Der illustrierte Mann scheint wie ein wandelndes Gemälde. Die Tätowierungen, wie von El Greco in seiner Blütezeit gemalt, ziehen sich über den gesamten Körper dieses Mannes. Doch das eigentlich seltsame daran: Sie bewegen sich nachts. Sie zeigen verschiedene Geschichten, achtzehn an der Zahl.

So verweilen die beiden am Lagerfeuer, und als sich der Illustrierte Mann zur Ruhe bettet wird unser Erzähler in den Bann der Geschichten geschlagen, die sich vor seinen Augen auf der Haut des Mannes abspielen…

Ich muss sagen, dass ich immer ein wenig zurückhaltend bin, wenn es darum geht die umjubelten Klassiker eines Genres zu lesen und schließlich zu bewerten. Bei Ray Bradbury fällt mir das ganze jedoch auffallend leicht.

Bradbury lässt die Science Fiction in den Hintergrund rücken und legt den Fokus stattdessen auf moralische und gesellschaftliche Probleme, die mit zunehmender Technologisierung gar nicht abwegig erscheinen. Fast möchte man von einer reinen Dystopie á la Orwell sprechen. So widmet sich jede Kurzgeschichte einem anderen Problem, stellt dieses dar, bietet allerdings keine Lösung an. Somit nimmt sich Bradbury zurück und fordert den Leser selbst zum Nachdenken auf.

Verdiente fünf Sterne für einen Roman, der an einem Nachmittag ausgelesenist, allerdings noch lange danach im Kopf herumspukt.
Eines Abends sitzt unser Erzähler einsam am Lagerfeuer. Die Funken sprühen gen Himmel, von seinem kargen Mahl ist ein Rest übrig geblieben. Somit lädt er einen zweiten Einsamen, einen Mann wie eine Leinwand, zu sich ans Feuer ein. Er teilt sein Mahl mit ihm und hört sich währenddessen seine erstaunliche Geschichte an.

Der illustrierte Mann scheint wie ein wandelndes Gemälde. Die Tätowierungen, wie von El Greco in seiner Blütezeit gemalt, ziehen sich über den gesamten Körper dieses Mannes. Doch das eigentlich seltsame daran: Sie bewegen sich nachts. Sie zeigen verschiedene Geschichten, achtzehn an der Zahl.

So verweilen die beiden am Lagerfeuer, und als sich der Illustrierte Mann zur Ruhe bettet wird unser Erzähler in den Bann der Geschichten geschlagen, die sich vor seinen Augen auf der Haut des Mannes abspielen…

Ich muss sagen, dass ich immer ein wenig zurückhaltend bin, wenn es darum geht die umjubelten Klassiker eines Genres zu lesen und schließlich zu bewerten. Bei Ray Bradbury fällt mir das ganze jedoch auffallend leicht.

Bradbury lässt die Science Fiction in den Hintergrund rücken und legt den Fokus stattdessen auf moralische und gesellschaftliche Probleme, die mit zunehmender Technologisierung gar nicht abwegig erscheinen. Fast möchte man von einer reinen Dystopie á la Orwell sprechen. So widmet sich jede Kurzgeschichte einem anderen Problem, stellt dieses dar, bietet allerdings keine Lösung an. Somit nimmt sich Bradbury zurück und fordert den Leser selbst zum Nachdenken auf.

Verdiente fünf Sterne für einen Roman, der an einem Nachmittag ausgelesenist, allerdings noch lange danach im Kopf herumspukt.

Kundenbewertungen

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Wenn nur jeder Roman so wäre...
von Tobias Weber am 19.07.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der illustrierte Mann Ray Bradbury Nachts in der Stille, wenn nur der dunkle Schein des Mondes die Landschaft erhellt, gibt es nichts Tröstlicheres als die Gesellschaft anderer Menschen. Sie gibt einen das Gefühl von Sicherheit, eine gewisse Abwechslung und vertreibt düstere Gedanken. Manche dieser Begegnungen können allerdings auch dein Leben verändern, eine... Der illustrierte Mann Ray Bradbury Nachts in der Stille, wenn nur der dunkle Schein des Mondes die Landschaft erhellt, gibt es nichts Tröstlicheres als die Gesellschaft anderer Menschen. Sie gibt einen das Gefühl von Sicherheit, eine gewisse Abwechslung und vertreibt düstere Gedanken. Manche dieser Begegnungen können allerdings auch dein Leben verändern, eine neue Sicht der Dinge offenbaren… Durch Dunkelheit erwachen die Tätowierungen zum leben und jede erzählt eine eigene Geschichte. In diesem Buch wird man konfrontiert mit Kindern, die eine größere emotionale Bindung zu Maschinen aufbauen als zu den eigenen Eltern. Eine andere schildert das Alleinsein im All mit der Gewissheit, dass sich der nahe Tod nicht mehr leugnen läst. Die Hoffnungslosigkeit Gestrandeter, oder die Suche nach dem vollkommenen Glück…. Jede Geschichte ist fesselnd und es gibt wirklich wenige Bücher, die nur ansatzweise so phantastisch sind wie dieses. Um ehrlich zu sein fehlen mir die Worte um all meine Gedanken zu diesem Werk niederzuschreiben, deswegen kann ich nur noch hinzufügen, dass jeder der diesen Roman noch nicht kennt, etwas Großartiges verpasst hat…