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Tiefe

Roman

(11)
Lars Tobiasson-Svartman ist Marineoffizier und Seevermessungsingenieur, ein Mann der Abstandmessung und des Abstandhaltens. Es ist die Zeit des Ersten Weltkriegs und er hat den militärischen Auftrag, in den Stockholmer Schären neue Fahrwasser auszuloten. Eines Tages trifft er auf einer der äußersten Schären eine einsam lebende Frau, Sara Fredrika. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch bald geht sein Auftrag zu Ende, und zu Hause erwarten ihn seine Frau und ein geordnetes Heim. Um zu Sara Fredrika zurückkehren zu können, ersinnt er einen dreisten Betrug. Wie immer bei Mankell entwickelt die Geschichte einen unwiderstehlichen und unheimlichen Sog.
Ein Mann zwischen zwei Frauen. Ein Mensch, der über Leichen geht, um ans Ziel seiner Wünsche zu gelangen. Ein Roman über die finsteren Abgründe der Seele und das Böse in uns.
Portrait
Henning Mankell, geboren 1948 in Stockholm und aufgewachsen in Härjedalen, lebte als Theaterregisseur und Autor in Schweden und Maputo (Mosambik). Seine Romane um Kommissar Wallander sind internationale Bestseller. Zuletzt erschienen bei Zsolnay "Treibsand. Was es heißt, ein Mensch zu sein" (2015), die Neuausgabe von "Die italienischen Schuhe" (Roman, 2016), "Die schwedischen Gummistiefel" (Roman, 2016) und der frühe Afrika-Roman "Der Sandmaler" (2017). Im Herbst 2018 erscheint sein allererster Roman, "Der Sprengmeister".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Erscheinungsdatum 09.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783552057623
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Übersetzer Verena Reichel
Verkaufsrang 21.278
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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11 Bewertungen
Übersicht
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Tiefe
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Ischl am 18.06.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Trotz meines jungen Alters(14) war ich hellauf begeistert von dem Buch.Es war zwar langatmig, aber es war interesannt. Mal was ganz anderes. Ich würd mal sagen es ist nicht für jeden geeignet weil es zeitweise ziemlich brutal geschrieben war, und Jugendlichen würd ich es auch nicht empfehlen, weil eine... Trotz meines jungen Alters(14) war ich hellauf begeistert von dem Buch.Es war zwar langatmig, aber es war interesannt. Mal was ganz anderes. Ich würd mal sagen es ist nicht für jeden geeignet weil es zeitweise ziemlich brutal geschrieben war, und Jugendlichen würd ich es auch nicht empfehlen, weil eine gewisse Grundreife und Fremdwortverständniss dazu gehört. Ich persönlich fand es gut, weil es einfach die Spannung hält und man nicht weis was als nächstes passiert....

Abgründe
von Ulrich Raifer aus Wien, Q19 am 26.03.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Mankell ist mit diesem Buch eine wirklich sehr gute Beschreibung der Psyche eines Mannes, der für seine Liebe alles reskiert und jegliche Moral über Bord wirft, gelungen.

In den Schären
von Polar aus Aachen am 30.03.2008
Bewertet: Taschenbuch

Mit selten zuvor bei ihm gelesener Ironie beschreibt Mankell in seinem Roman eine Liebe auf den ersten Blick. Da ist der Vermesser zur See, der es gewohnt ist, jede Menge Entfernung zwischen sich und seine Mitmenschen zu legen, der sich in der unendlichen Weite wohl fühlt, auch wenn mancher... Mit selten zuvor bei ihm gelesener Ironie beschreibt Mankell in seinem Roman eine Liebe auf den ersten Blick. Da ist der Vermesser zur See, der es gewohnt ist, jede Menge Entfernung zwischen sich und seine Mitmenschen zu legen, der sich in der unendlichen Weite wohl fühlt, auch wenn mancher Auftrag nicht nach seinem Geschmack ist, aber er funktioniert. Und das hört schlagartig mit dem Tag auf, als Tobiasson-Svartman auf Sara Frederika trifft. Es dauert eine Weile, bis er sich das alles eingesteht, er spürt nur, dass er nicht mehr so einfach loskommt. Und obwohl eine solche Geschichte in allen Varianten bereits erzählt zu sein scheint, gelingt es Mankell sie mit so viel melancholischer Einsamkeit und Hoffnung auf Erlösung durch einen liebenden Menschen zu füllen, dass man dem Roman gerne bis ans Ende folgt. Zumal Tobiasson-Svartman mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr von seiner dunklen Seite entblättert, die einzig und allein darin besteht, das Glück nur für sich selbst zu beanspruchen. Durch allem weht ein Wind, der einen Winter ankündigt, dessen Eis im Frühjahr nie ganz geschmolzen ist. Es mag zu Wasser werden, aber es bedarf nur fallender Temperaturen, um die Kälte zurückzubringen.