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Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben

(29)

»Weise, komisch, lebensbejahend.«
Joanne Harris
Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein - ebenso unterhaltsam wie berührend.

»Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig

Portrait
Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller >Ich und die Menschen
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 18.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-28071-6
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 18/13,5/3 cm
Gewicht 345 g
Originaltitel REASONS TO STAY ALIVE
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 6.804
Buch (gebundene Ausgabe)
19,50
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Buchhändler-Empfehlungen

„Sehr mitreissend!“

Melanie Zeier, Thalia-Buchhandlung Linz

Der Autor des Bestsellers „Ich und die Menschen“ erkrankte mit 24 an einer immer noch unterschätzen Krankheit: der Depression.
Matt Haig beschreibt in dieser/m Autobiografie/Ratgeber die schlimmste Zeit in seinem Leben und wie er ohne Antidepressiva wieder in ein glückliches Leben zurückfand.
Seine ständige Begleitung war seine langjährige Freundin Andrea, die ihm jeden Tag, egal wie schlimm die Depression zuschlug, zur Seite stand und ihn, auch finanziell, über Wasser hielt.

Der Autor beschreibt seine innersten Empfindungen vom ersten Moment an, als ihn die Depression im Urlaub in Spanien überfiel, bis zum ersten Tag, als er wieder ein wenig Hoffnung empfand.
Zwischen Alltagsgeschichten, finden sich immer wieder Listen á la „Wie man für Jemanden mit Depressionen oder Ängsten da ist“ oder „Dinge, die du während deiner ersten Panikattacke denkst“.

Ein Ratgeber für Angehörige und Betroffene, der einem eindeutig vermittelt, warum es nicht angebracht ist zu einer Person mit Depressionen zu sagen: „Wieso bist du immer so niedergeschlagen? Reiss dich doch einfach ein bisschen zusammen!“
Der Autor des Bestsellers „Ich und die Menschen“ erkrankte mit 24 an einer immer noch unterschätzen Krankheit: der Depression.
Matt Haig beschreibt in dieser/m Autobiografie/Ratgeber die schlimmste Zeit in seinem Leben und wie er ohne Antidepressiva wieder in ein glückliches Leben zurückfand.
Seine ständige Begleitung war seine langjährige Freundin Andrea, die ihm jeden Tag, egal wie schlimm die Depression zuschlug, zur Seite stand und ihn, auch finanziell, über Wasser hielt.

Der Autor beschreibt seine innersten Empfindungen vom ersten Moment an, als ihn die Depression im Urlaub in Spanien überfiel, bis zum ersten Tag, als er wieder ein wenig Hoffnung empfand.
Zwischen Alltagsgeschichten, finden sich immer wieder Listen á la „Wie man für Jemanden mit Depressionen oder Ängsten da ist“ oder „Dinge, die du während deiner ersten Panikattacke denkst“.

Ein Ratgeber für Angehörige und Betroffene, der einem eindeutig vermittelt, warum es nicht angebracht ist zu einer Person mit Depressionen zu sagen: „Wieso bist du immer so niedergeschlagen? Reiss dich doch einfach ein bisschen zusammen!“

„Du bist größer als die Depression“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

"Die Wolke kann nicht ohne den Himmel existieren, aber der Himmel kann ohne die Wolke existieren."

Mit 24 Jahren fiel der für seinen Roman "Ich und die Menschen" bekannte Autor Matt Haig in eine tiefe Depression. Über ein Jahr dauerte es, bis er langsam wieder seinen Weg heraus fand. Ganz überwunden hat er die Depression selbst heute noch nicht und auch die Angstzustände, die ihn seit damals immer wieder befallen, kann er nicht immer abschütteln, doch Matt Haig hat gelernt damit umzugehen.
In diesem Buch, das teils Erfahrungsbericht und teils Ratgeber ist, erzählt er von seinen dunkelsten Stunden und wie er es schafft, diese immer wieder hinter sich zu lassen.

Mit "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben" wollte der Autor erreichen, dass sich Betroffene verstanden und nicht allein fühlen, wieder Mut schöpfen können und vielleicht auch hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe bekommen. Ich glaube, das ist ihm gut gelungen.

Ich empfehle dieses Buch auch nicht betroffenen LeserInnen, die gern mehr als bloße Daten und Fakten über die Krankheit erfahren würden.



"Die Wolke kann nicht ohne den Himmel existieren, aber der Himmel kann ohne die Wolke existieren."

Mit 24 Jahren fiel der für seinen Roman "Ich und die Menschen" bekannte Autor Matt Haig in eine tiefe Depression. Über ein Jahr dauerte es, bis er langsam wieder seinen Weg heraus fand. Ganz überwunden hat er die Depression selbst heute noch nicht und auch die Angstzustände, die ihn seit damals immer wieder befallen, kann er nicht immer abschütteln, doch Matt Haig hat gelernt damit umzugehen.
In diesem Buch, das teils Erfahrungsbericht und teils Ratgeber ist, erzählt er von seinen dunkelsten Stunden und wie er es schafft, diese immer wieder hinter sich zu lassen.

Mit "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben" wollte der Autor erreichen, dass sich Betroffene verstanden und nicht allein fühlen, wieder Mut schöpfen können und vielleicht auch hilfreiche Tipps zur Selbsthilfe bekommen. Ich glaube, das ist ihm gut gelungen.

Ich empfehle dieses Buch auch nicht betroffenen LeserInnen, die gern mehr als bloße Daten und Fakten über die Krankheit erfahren würden.



Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
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0

"Wenn du Depressionen hast, ist der Schmerz unsichtbar"
von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2018

Alles von Matt Haig ist lesenswert. In diesem Buch schreibt er seine Gefühle, seine Erfahrungen und seine eigene Geschichte nieder. Der an Depressionen leidende Autor gibt nicht nur Tipps für Betroffene, sondern auch für Freunde und Angehörige. Haig macht Mut, diese Krankheit überwinden zu können. Nicht für immer, aber... Alles von Matt Haig ist lesenswert. In diesem Buch schreibt er seine Gefühle, seine Erfahrungen und seine eigene Geschichte nieder. Der an Depressionen leidende Autor gibt nicht nur Tipps für Betroffene, sondern auch für Freunde und Angehörige. Haig macht Mut, diese Krankheit überwinden zu können. Nicht für immer, aber doch so, dass auch ein Leben außerhalb der Krankheit stattfinden kann. Wenn man dieses Buch gelesen hat, versteht man vielleicht auch ein kleines bisschen mehr, was seine Romane so einzigartig und besonders macht.

Der Weg zurück vom Abgrund
von Kerstin Thieme aus Zittau am 25.02.2018

Matt Haig ist gerade mal 24, als ihn eine heimtückische Krankheit, scheinbar aus heiterem Himmel, in die Knie zwingt – die Depression. Nur einen winzigen Schritt weiter und dieses Buch wäre nie entstanden, denn der Autor stand im wahrsten Sinne des Wortes am Abgrund. Seine dunkelsten Stunden, die Auslöser,... Matt Haig ist gerade mal 24, als ihn eine heimtückische Krankheit, scheinbar aus heiterem Himmel, in die Knie zwingt – die Depression. Nur einen winzigen Schritt weiter und dieses Buch wäre nie entstanden, denn der Autor stand im wahrsten Sinne des Wortes am Abgrund. Seine dunkelsten Stunden, die Auslöser, seine komplette Gefühlswelt, aber auch die ersten winzigen Schritte in eine bessere Zukunft beschreibt er in diesem Buch. Dies tut er so gefühlvoll, ehrlich und schonungslos, dass es im Innersten berührt. Meine Meinung: Eine sehr gute Freundin hat den Autor Matt Haig für sich entdeckt und mir dieses Buch in dem Wissen empfohlen, dass ich als Angehöriger persönlich von dem Thema betroffen bin. Dafür schulde ich ihr großen Dank. Auch bei uns gab es die Anzeichen, aber irgendwie war es dann doch wie ein Donnerschlag, als die Depression mit unbeschreiblicher Härte über meine geliebte Mama hereinbrach, ihr jeden Lebensmut nahm und ihren Mann und mich zu hilflosem Zuschauen verdammte. Wir waren in meiner Kindheit viele Jahre auf uns allein gestellt, sie mein wichtigster Bezugspunkt, Mutter, Schwester, Freundin in einem. Was haben wir nicht alles zusammen unternommen – Konzerte, unzählige Theaterbesuche, Buchevents – unvergessliche Erlebnisse. Ihr wahres Alter stets verleugnend, immer fit und agil, voller Tatendrang. Eine Welt, die plötzlich aufhörte zu existieren. Wer kennt sie nicht, die kleinen depressiven Phasen, wenn alles wenig Sinn zu machen scheint? Sie geben vielleicht einen kleinen Einblick in das Empfinden, wenn eine wahre Depression vorliegt, die nicht nur das Gehirn in seine Einzelteile zu zerlegen scheint, sondern einen auch körperlich an jede Grenze bringt. Wenn jede Bewegung ein Kampf ist, jeder neue Tag ein schier unüberwindliches Hindernis. Nicht Betroffene können es nur im Ansatz verstehen. Matt Haig beschreibt diese Gefühle so real, nachvollziehbar, aber auch schonungslos, dass betroffene Angehörige definitiv ein besseres Verständnis erlangen. Aber er gibt auch Hilfestellung, wie man mit den Betroffenen umgehen, was man auf keinen Fall tun sollte. Mir persönlich hat das Buch unheimlich viel gegeben. Fernab von jeder wissenschaftlichen Erklärung, die ohnehin nur unbefriedigend wäre, weil die Krankheit so vielfältige Erscheinungsformen hat, bietet er anhand seiner eigenen Erfahrungen Lösungswege, aber er schenkt auch Kraft und Mut, das Schicksal anzunehmen. Von Beginn an habe ich überlegt, ob es einen Sinn macht, das Buch meiner Mutter zum Lesen zu geben, ob es ihr eine Hilfe sein kann oder eher das Gegenteil bewirkt. Die ganz große und enorm wichtige Aussage des Buches ist: Du bist nicht allein damit und es gibt ein Morgen, vielleicht keine vollständige Heilung, aber Besserung. Aus diesem Grund will ich es versuchen, vor allem auch, da seit dem großen Zusammenbruch inzwischen fast ein Jahr vergangen ist und unsere Erfahrungen zeigen, dass es tatsächlich aufwärts gehen kann. Natürlich gibt es immer wieder Rückschläge, Medikamente sind kein Allheilmittel, aber ein ganz großer Faktor ist tatsächlich die Liebe, wie auch Matt Haig zu berichten weiß. Er befragte auch viele Betroffene über ihre Gründe, am Leben bleiben zu wollen, was mich besonders beeindruckt hat. Diese sind so unterschiedlich wie der Mensch selbst, aber dennoch ist die Liebe bei sehr vielen der Anker, der sie im Hier und Jetzt hält. Klar, nicht jeder schafft es, aber ich denke, für eine große Anzahl Menschen gibt es ein Danach, Tage, an denen sie wieder rundum glücklich sein können, wo sie die Schatten besiegen. Das Buch kann aus meiner Sicht auch helfen, mit der Krankheit besser umzugehen, ihr den Kampf anzusagen, die Kraft zu finden, es durchzustehen. Daher ist „Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben“ meiner Meinung nach sowohl für Betroffene als auch ihre Angehörigen ein großes Geschenk, wofür ich dem Autor sehr dankbar bin.

von einer Kundin/einem Kunden aus Köln-Weiden am 23.02.2018
Bewertet: anderes Format

Kein Ratgeber im eigentlichen Sinne und doch so hilfreich. Für Betroffene von Depressionen oder Angststörungen, aber auch deren Angehörige und alle die sich informieren möchten.