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Keine Menschenseele

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Phantastik-Preis 2016 in der Kategorie Bestes deutschsprachiges Romandebüt

(1)
Ein Waisenkind findet in einer streunenden Katze einen echten Seelenverwandten, einem charismatischen Fernsehmoderator fliegen alle Herzen zu, für eine junge Frau geht ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung, eine einsame Liebesbuchautorin findet einen Menschen, mit dem sie ihr Leben und ihr Heim teilen kann und jemand ist unterwegs, um sich endlich seinem Peiniger zu stellen. So einfach könnte es sein. Aber nichts im Leben ist so einfach. Fünf Menschen, fünf Leben. Eine gemeinsame Geschichte. Ein gemeinsamer Albtraum. "Bin traurig, weil ich bald mit "Keine Menschenseele" fertig bin. So etwas Großartiges hat man selten auf dem Bildschirm. Das ist Kunst!".
"Was für ein Hammerwerk!"
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 488
Erscheinungsdatum 15.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95869-222-0
Verlag Amrun
Maße (L/B/H) 21,1/13,9/4 cm
Gewicht 529 g
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
13,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Vor der Abrechnung kann sich keiner drücken
von NiWa aus Euratsfeld am 23.03.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Gäste eines Hotels haben eines gemeinsam: sie haben in ihrem Leben richtiges Glück gehabt. Ein Moderator, der zum Liebling aller Zuschauer geworden ist, ein Mann, der als Kind die unumstößliche Zuneigung eines Tieres gewonnen hat, eine Frau, die ihrer großen Liebe begegnet ist und eine Autorin, deren Bücher... Die Gäste eines Hotels haben eines gemeinsam: sie haben in ihrem Leben richtiges Glück gehabt. Ein Moderator, der zum Liebling aller Zuschauer geworden ist, ein Mann, der als Kind die unumstößliche Zuneigung eines Tieres gewonnen hat, eine Frau, die ihrer großen Liebe begegnet ist und eine Autorin, deren Bücher sich wie von selbst an die Spitze der Bestsellerlisten aufschwingen. Doch alles hat im Leben seinen Preis und den bekommen sie mit ihrer Hotelrechnung präsentiert. Dieser Horror-Roman basiert grundsätzlich auf fünf Kurzgeschichten, die sich zu einem furchteinflößenden Hotelaufenthalt verdichten. Als Gäste checken sie in diesem Hotel ein. Manche wissen gar nicht so recht, wie sie da überhaupt hingekommen sind, nehmen das aber als gegeben hin. Augenscheinlich sind sie sehr glücklich und wurden vom Schicksal verwöhnt. Doch in jedem dieser Leben hat sich ein unfassbares Grauen ereignet, von dem sie während ihres Aufenthalts eingeholt werden. Neben schrecklichen Episoden in der Vergangenheit ist das Zimmermädchen des Hotels eine weitere Gemeinsamkeit. Allesamt werden sie von diesem Dienstmädchen betreut, das meinem Gefühl nach aus dem Schlund der Hölle gekrochen ist. Sie ist kühl, äußerst distanziert und berechnend. Äußerlich habe ich einen androgynen ameisenartigen Körper vor Augen, der in ein steriles Dienstgewand gekleidet ist. Thematisch geht es wohl darum, dass man stets von der Vergangenheit eingeholt werden kann, auch wenn man scheinbar mit ihr längst fertig ist. Man sollte zu seinen Taten stehen und stets daran denken, dass man mit den Konsequenzen leben muss. Alles hat seinen Preis und vor der Abrechnung kann sich keiner drücken. Die Geschichten der Hotelgäste sind atmosphärisch und schön-schaurig erzählt! Es geht unter anderem um gefolterte Tiere, monströse Menschen und leidende Monster. Dabei verschwimmen Vergangenheit und Gegenwart, wobei das Grauen aus jeder Seite spricht. Die Einzelgeschichten mochte ich extrem und konnte kaum genug davon bekommen. Sie sind fesselnd, grauslich und schrecklich exzellent! Leider habe ich mir mit dem Rahmen des Hotels sehr schwer getan. Diese Intermezzi waren mir zu abgedreht, teilweise obszön und richtig wirr erzählt. Die Übergänge zwischen Vergangenheitsbewältigung und Hotelgeschehen sind kaum merkbar ineinander geflossen. Das hat starke Konzentration erfordert und meinen Lesespaß gebremst. Diese Abschnitte haben mich an Stephen Kings "Shining" erinnert, waren mir aber inhaltlich sowie sprachlich zu orientierungslos und wirr erzählt. In kurzen Sätzen, manchmal nur einzelnen Wörtern, wird eine Flut von Emotionen transportiert, die mich lesetechnisch überfordert und mir das Lesevergnügen gekostet hat. Wenn dieser Rahmen um das Hotelgeschehen nicht so konfus gewesen wäre, dann hätte ich "Keine Menschenseele" sogar zum Highlight erklärt! Denn die Einzelschicksale sind außergewöhnlich und meisterlich erzählt. Daher spreche ich allein wegen der intensiven Hotelgast-Geschichten eine Leseempfehlung für Horrorfreunde aus, weil man diesem Buch bei Interesse unbedingt eine Chance geben muss.