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Effi Briest

Theodor Fontane

(37)
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Beschreibung

"Effi Briest" ist ein Roman von Theodor Fontane, der 1894/1895 in zwei Teilen in der Deutschen Rundschau abgedruckt wurde, bevor er 1896 als Buch erschien. Das Werk gilt als ein Höhe- und Wendepunkt des poetischen Realismus der deutschen Literatur: Höhepunkt, weil der Autor kritische Distanz mit großer schriftstellerischer Eleganz verbindet; Wendepunkt, weil Fontane damit zum bedeutendsten Geburtshelfer des deutschen Gesellschaftsromans wurde, der wenige Jahre später mit Thomas Manns Roman "Buddenbrooks" erstmals Weltgeltung erlangen sollte. Thomas Mann verdankt Fontanes Stil zahlreiche Anregungen. Auch der Familienname der Buddenbrooks stammt mit hoher Wahrscheinlichkeit aus "Effi Briest": In Kapitel 28 wird eine Person namens Buddenbrook erwähnt.

Beschrieben wird das Schicksal Effi Briests, die als siebzehnjähriges Mädchen auf Zureden ihrer Mutter den mehr als doppelt so alten Baron von Innstetten heiratet. Dieser behandelt Effi nicht nur wie ein Kind, sondern vernachlässigt sie zugunsten seiner karrierefördernden Dienstreisen. Vereinsamt in dieser Ehe, geht Effi eine flüchtige Liebschaft mit einem Offizier ein. Als Innstetten Jahre später dessen Liebesbriefe entdeckt, ist er außerstande, Effi zu verzeihen. Zwanghaft einem überholten Ehrenkodex verhaftet, tötet er den verflossenen Liebhaber im Duell und lässt sich scheiden. Effi ist fortan gesellschaftlich geächtet und wird sogar von ihren Eltern verstoßen. Erst drei Jahre später sind diese bereit, die inzwischen todkranke Effi wieder aufzunehmen.

Rechtsgeschichtlich widerspiegelt der Roman die Übertretung des bürgerlichen Moralkodex durch eine Frau und ihre harten Konsequenzen in der Zeit Wilhelm II. und Otto von Bismarcks.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 321 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783738631500
Verlag Books on Demand
Dateigröße 1345 KB

Buchhändler-Empfehlungen

"Kann schon sein, dass die Gesellschaft mal ein Auge zudrücken kann, Papa. Ich kann es nicht."

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Gute Gründe sich auf den Schmöker Effi Briest einzulassen: eine für ihre Zeit sehr deutliche Gesellschaftskritik, eine faszinierend klare Sprache und eine tragische Geschichte, die mit ein wenig Geduld sehr spannend ausläuft. Schlichtweg ein idealer Zugang um den Zeitgeist des 19. Jahrhunderts zu erleben. Für Liebhaber im Übrigen ideal in der gebundenen Fischer Ausgabe mit Illustrationen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
37 Bewertungen
Übersicht
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14
4
3
0

Klassische Literatur
von einer Kundin/einem Kunden aus Herdorf am 08.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Roman ist ein Ebenbild der damaligen Zeit.Der Schriftsteller hat die Situation gut beschrieben. Es ist eben ein Klassiker von Theodor Fontane, wer ihn mag!

Theodor Fontane perfekt vorgetragen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 02.08.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, einem berühmten deutschen Schriftsteller. Er wurde zunächst in der Zeitung „Deutsche Rundschau“ abgedruckt und erschien erst danach, im Jahr 1896, als Buch. Effi Briest ist einer der ersten Gesellschaftsromane und Fontane gilt als Vordenker von Thomas Mann. In dem Roman geht es ... Effi Briest ist ein Roman von Theodor Fontane, einem berühmten deutschen Schriftsteller. Er wurde zunächst in der Zeitung „Deutsche Rundschau“ abgedruckt und erschien erst danach, im Jahr 1896, als Buch. Effi Briest ist einer der ersten Gesellschaftsromane und Fontane gilt als Vordenker von Thomas Mann. In dem Roman geht es um ein junges Mädchen, das einen wesentlich älteren Mann heiratet. Wie zur damaligen Zeit besonders in wohlhabenden Haushalten üblich, war Effi kindlich und sich ihrer Situation nicht bewusst. Anfangs empfand sie Stolz, dass der ältere Mann überhaupt Interesse an ihr zeigte. Später dann ging sie zunehmend ihre eigenen Wege. Das Schicksal Effis ist in der heutigen Zeit unvorstellbar. Trotzdem birgt der Roman viel Lebensweisheit in sich und zeugt von dem typischen Denken der Wilhelminischen Ära. Scheuklappen und nicht nachzuvollziehende Dogmen bestimmten das damalige Leben. Fontane gilt bis heute als Größe seines Fachs und wird immer wieder gerne zitiert. Auch mir hat die Sprache wieder bestens gefallen. Es war für mich eine Wohltat, da es heute kaum noch so sprachgewaltige Autoren und Schriftsteller gibt. Das ungekürzte Hörbuch wird von Oliver Rohrbeck gelesen und das wiederum war ebenfalls ein Genuss. Er versteht es, den Hörer in den Bann zu ziehen und mit seiner Stimme den Anschein zu erwecken, als seien mehrere Leser vor dem Mikrofon. Es sind 2 MP3-CD´s mit einer Länge von 653 Minuten, die der Audiobuch Verlag anbietet. Dieses Vergnügen sollten Sie sich nicht entgehen lassen.

Weit besser als man als Schüler gern denkt!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.12.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch scheint zu den meistgehassten Schullektüren zu gehören. Schon allein deshalb war ich verblüfft, dass ich es insgesamt überraschend charmant fand. Gerade in den anfänglichen Passagen erinnerte es mich teils sehr an Jane Austen-Atmosphären. Effi Briest als Figur ist trotz einer gewissen Oberflächlichkeit eine, über di... Dieses Buch scheint zu den meistgehassten Schullektüren zu gehören. Schon allein deshalb war ich verblüfft, dass ich es insgesamt überraschend charmant fand. Gerade in den anfänglichen Passagen erinnerte es mich teils sehr an Jane Austen-Atmosphären. Effi Briest als Figur ist trotz einer gewissen Oberflächlichkeit eine, über die ich gern lese, und auch die Erzählerfigur ist durch weit mehr ironische Distanz als ich erwartet hatte, sehr lesbar. Effis tatsächliches Vergehen ist so kryptisch beschrieben, dass ich es nicht mitbekommen hätte, wenn sich nicht jede Person, die es in der Schule lesen musste, dazu berufen gesehen hätte, es direkt zu erläutern. Diese Art von Verklauselierung empfinde ich dann doch als etwas übertrieben. Ich habe kein Problem damit, einen Text nicht direkt in seiner Gesamtheit erfassen zu können; wenn jedoch Rhetorik allzu willkürlich erscheint, sodass sie kaum verstanden werden kann, verliere ich hingegen leicht das Interesse. So weit kam es hier allerdings nicht. Nett fand ich auch, dass nicht nur Roswitha, das simpel gestrickte Mädel, Effi bis zum Ende loyal bleibt, sondern auch der Erzähler selber, wodurch eine übertriebene Moralität vermieden wird.

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