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Die Stimme des Vergessens

Kriminalroman

(9)

Als die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt, sind die Zeichen seiner Paranoia unübersehbar. Die Türen sind mehrfach gesichert, alle Fenster vergittert. In einem Brief, den er hinterlassen hat, steht, jemand werde versuchen, an den brisanten Inhalt seines Bankschließ­fachs zu gelangen. Kristina hält das für Verfolgungswahn, doch dann werden die Unterlagen tatsächlich gestohlen. War Schettlers Angst begründet? Kristinas Recherchen bringen ungeahnte Wahrheiten ans Licht ...

Portrait

Sabine Kornbichler, geboren 1957, wuchs an der Nordsee auf und arbeitete in einer Frankfurter PR-Agentur, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Schon ihr erster Roman, »Klaras Haus«, war ein großer Erfolg. Mit »Das Verstummen der Krähe«, ihrem ersten Kriminalroman um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo, wurde sie für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Sabine Kornbichler lebt und arbeitet als Autorin in München.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 01.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30944-8
Reihe Kristina-Mahlo-Reihe
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/12,1/3 cm
Gewicht 290 g
Verkaufsrang 1.657
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Mord aus Schuldgefühlen?
von Dr. M. am 15.08.2018

Die kurze Einführung auf dem Buchrücken lässt eine interessante Geschichte vermuten: Bei der ersten Bestandsaufnahme des Nachlasses eines kürzlich Verstorbenen findet die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo einen Brief, in dem sie auf ein Bankschließfach mit brisanten Unterlagen hingewiesen wird. Obwohl sie extra gewarnt wird, dass jemand diese Unterlagen an sich reißen... Die kurze Einführung auf dem Buchrücken lässt eine interessante Geschichte vermuten: Bei der ersten Bestandsaufnahme des Nachlasses eines kürzlich Verstorbenen findet die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo einen Brief, in dem sie auf ein Bankschließfach mit brisanten Unterlagen hingewiesen wird. Obwohl sie extra gewarnt wird, dass jemand diese Unterlagen an sich reißen möchte, verfrachtet sie diese in ihre Handtasche, welche sie dann ? warum auch immer - einfach in ihrem Fahrradkorb platziert. Und natürlich wird ihr die Tasche dann postwendend geklaut. Nach diesem eher heiteren Beginn muss Frau Mahlo eben ohne Unterlagen hinter die Geheimnisse kommen, die in ihnen stehen. Daraus entwickelt die Autorin eine recht umfangreiche Geschichte, in der sie geschickt falsche Fährten auslegt, damit der Leser den Bösewicht nicht dort vermutet, wo der erste Verdacht sofort hinfiel, der sich am Ende allerdings doch als richtig erweist. Wer rasante Entwicklungen oder eine sich stetig steigernde Spannung erwartet, wird wohl etwas enttäuscht werden. Die Geheimnisse lüften sich nach und nach eher auf dem Wege von Diskussionen, die Kristina Mahlo mit sich selbst oder ihrer Freundin führt, und in denen die wenigen richtungsweisenden Ereignisse, die die Handlung bereithält, ausgewertet und Anlässe für neue Befragungen in Betracht gezogen werden. Nachdem Kristina Mahlo schon zu Beginn unglaublich clever war, bringt sie sich auch am Ende erneut in eine schwierige Situation und damit etwas Erregung ins Geschehen. Was dem Leser dann als Lösung des Rätsels präsentiert wird, klingt nicht besonders schlüssig. Aber wer weiß schon, was im Kopf von gestörten Menschen vor sich geht? Alles in allem empfand ich diesen Krimi als eher durchschnittlich, gut geschrieben, etwas zu lang und nicht besonders spannend.

Ein toller zweiter Band um die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo!
von MissRichardParker am 17.08.2016

Kristina Mahlos Beruf als Nachlassverwalterin führt Sie in das Haus von Albert Schettler. Der Verstorbene Mann war ganz offensichtlich paranoid: Sein Haus ist gesichert wie eine Festung. Schettler hat einen Brief hinterlassen der Kristina ganz klare Anweisungen gibt. Sie soll sein Bankschliessfach öffnen und die brisanten Unterlagen an die... Kristina Mahlos Beruf als Nachlassverwalterin führt Sie in das Haus von Albert Schettler. Der Verstorbene Mann war ganz offensichtlich paranoid: Sein Haus ist gesichert wie eine Festung. Schettler hat einen Brief hinterlassen der Kristina ganz klare Anweisungen gibt. Sie soll sein Bankschliessfach öffnen und die brisanten Unterlagen an die Öffentlichkeit bringen. Die Unterlagen soll sie am Körper tragen um ja nicht abhanden zu kommen. Kristina nimmt diese Anweisungen nicht all zu ernst. Und dann passiert tatsächlich das Unglaubliche: Ihr werden die Unterlagen auf offener Strasse gestohlen. Steckte nun doch mehr dahinter? Kristina lassen die Gedanken nicht los und beginnt zu recherchieren. Was sie herausfindet birgt einige Gefahren... Nachdem ich von "Das Verstummen der Krähe" so begeistert war, war für mich klar, dass ich auch die weiteren Bände um Kristina Mahlo lesen muss. Sofort war ich in mitten in der Geschichte um die sympathische Nachlassverwalterin und ihre Familie und Freunde. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr. Sie schreibt spannend, flüssig und die Charaktere entwickeln sich stets weiter. Das ganze Buch war rundum stimmig von der eigentlichen Geschichte, zu den Charakteren bis zur Auflösung des Falls. Ich kann dieses Buch nur sehr empfehlen und es ist gut, wenn man davor "Das Verstummen der Krähe" gelesen hat. Jetzt mach ich mich gleich an den nächsten Band :-) Toll!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Mitreißend erzählte Geschichte über eine Nachlassverwalterin und ihre Arbeit. Mir ist es sehr schwer gefallen, dieses Buch wieder aus der Hand zu legen. Spannung garantiert!