Amerika

Roman

Franz Kafka

(1)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig in 7 - 9 Tagen,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Versandfertig in 7 - 9 Tagen
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden

Weitere Formate

Taschenbuch

ab € 6,90

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab € 5,95

Accordion öffnen

eBook

ab € 0,49

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

€ 32,99

Accordion öffnen
  • Amerika

    6 CD (2014)

    Versandfertig innerhalb 48 Stunden

    € 32,99

    6 CD (2014)

Hörbuch-Download

€ 15,99

Accordion öffnen

Beschreibung

Franz Kafka: Amerika. Roman

Entstanden zwischen 1911 u. 1914: München 1927. Der Titel stammt von Max Brod. Kafka selbst nannte das Fragment »Der Verschollene«. Das erste Kapitel, »Der Heizer«, erschien als selbständige Erzählung: Leipzig (Kurt Wolff) 1913.

Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors.
Herausgegeben von Karl-Maria Guth.
Berlin 2015.

Textgrundlage ist die Ausgabe:
Franz Kafka: Gesammelte Werke. Herausgegeben von Max Brod, Band 1-9, Frankfurt a.M.: S. Fischer, 1950 ff.

Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgeführt.

Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Tim Tempelhofer, Amerika, unter Verwendung eines Gemäldes von Edward Moran, 2015.

Gesetzt aus Minion Pro, 11 pt.

Über den Autor:

1883 in Prag als ältestes von sechs Kindern eines deutschjüdischen Kurzwarenhändlers geboren, studiert Franz Kafka Jura und arbeitet nach seiner Promotion für eine Versicherungsgesellschaft. Gleichzeitig erscheinen seine ersten Prosastücke in der Zeitschrift »Hyperion«. Der literarische Erfolg zu Lebzeiten bleibt aus. Er ist zeit seines Lebens von Selbstzweifeln geplagt, fühlt sich von einem übermächtigen Vater belastet und unterhält nacheinander wankelmütige Beziehungen zu Felice Bauer und Milena Jesenská, die er literarisch verarbeitet. Seine schwer angeschlagene Gesundheit zwingt ihn 1922 zur Aufgabe seines Brotberufes. 1924 stirbt Franz Kafka im Sanatorium Kierling bei Wien an Tuberkulose. Sein langjähriger Freund Max Brod gibt sein nur in Teilen zu Lebzeiten veröffentlichtes Werk aus dem Nachlass heraus. Kafka hatte dessen Vernichtung ausdrücklich verfügt.

Franz Kafka, geb. am 3.7.1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901-06 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura. Nach der Promotion zum Dr. jur. absolvierte er eine einjährige 'Rechtspraxis', trat dann 1907 in die 'Assicurazioni Generali' ein und ging 1908 als Jurist zur 'Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt', wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er einige Jahre später, am 3. Juni 1924, starb.§Franz Kafka, der notorisch einsame und unverstandene Einzelgänger, hat wie kein zweiter die deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts geprägt. In einzigartiger - kafkaesker - Weise thematisierte er die vielfältigen Ängste des Menschen: mit einer Sprache, die an Klarheit nicht zu übertreffen ist und die stets im unüberwindlichen Gegensatz zur thematischen Undurchschaubarkeit steht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 10.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8430-7541-1
Verlag Hofenberg
Maße (L/B/H) 22,8/16,4/2,5 cm
Gewicht 513 g

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
0
1
0
0

Verschollen und vertrieben...
von Zitronenblau am 28.10.2008
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Amerika lautet der Titel zur Geschichte von Karl Roßmann, der - vertrieben aus Europa - in Amerika ein neues Leben beginnen will/muss. Doch auch hier findet er taugenichtsartig wieder und wieder nur Ausbeutung, Gewalt und Vertreibung, bis er im Theater von Oklahoma, das für jeden als surreales Element einen Platz darbietet, sein... Amerika lautet der Titel zur Geschichte von Karl Roßmann, der - vertrieben aus Europa - in Amerika ein neues Leben beginnen will/muss. Doch auch hier findet er taugenichtsartig wieder und wieder nur Ausbeutung, Gewalt und Vertreibung, bis er im Theater von Oklahoma, das für jeden als surreales Element einen Platz darbietet, sein Schlupfloch vor der realen Welt erreicht. Leider ist der Roman nur Fragment geblieben. Die Situationen, die Karl erfährt und erlebt, zeigen ein negatives Bild vom Leben und der Gleichgültigkeit. Camus nannte den Jungen einen modernen Sisyphos, ich ihn einen fast romantischen Taugenichts, auch in ganz vager Erinnerung an den dostojewskischen Idioten... Lesenswert, aber eben wahrnehmbar trüb und dunkel.

  • Artikelbild-0