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Die Tante Jolesch und ihre Zeit

Eine Recherche

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Die Spurensuche beginnt bei dem legendären Rechtsanwalt Dr. Hugo Sperber, einer schillernden Figur in Friedrich Torbergs Buch. Doch bald rückt in den Recherchen eine jüdische Industriellenfamilie aus Iglau in den Vordergrund: die Tante Jolesch, der Neffe Franzl und die Lieblingsnichte Louise. Haben sie wirklich gelebt? Und wie kam Torberg zu den Sprüchen der Tante Jolesch?
Akribisch erforschen die Autoren die Lebensgeschichten dieser Personen und finden wichtige Anknüpfungspunkte in bisher unveröffentlichten Briefen Torbergs.
Immer mehr überraschende Querverbindungen ergeben sich während der Recherche. Der Neffe Franzl war mit Anton Kuh und Egon Erwin Kisch befreundet, seine Frau Louise verließ ihn, um den Komponisten Hanns Eisler, einen Weggefährten Bert Brechts, zu heiraten. Wie ein Puzzle setzen die Autoren Stück für Stück das Bild der von Torberg beschriebenen "untergegangenen Welt" neu zusammen.
Portrait
Robert Sedlaczek, geb. 1952 in Wien, Dr. Phil., Studium der Publizistik, Germanistik und Anglistik, später Journalist, Verlagsleiter und Sachbuchautor. Von 1980 bis 1982 Mitarbeiter von Bundeskanzler Bruno Kreisky. Zahlreiche Sachbuchveröffentlichungen, bei Haymon: Wörterbuch der Alltagssprache Österreichs (HAYMONtb, 2011), Wörterbuch des Wienerischen (HAYMONtb, 2011) und Wiener Wortgeschichten. Von Pflasterhirschen und Winterschwalben (gem. mit Reinhardt Badegruber, 2012).
Wolfgang Mayr, geb. 1944 in Schärding/Inn (Oberösterreich), Journalist. Von 1968 bis 2005 für die Austria Presse Agentur (APA) tätig, ab 1997 als Chefredakteur. Gründungsmitglied der "Initiative Qualität im Journalismus".
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 296 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.06.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783709973028
Verlag Haymon Verlag
eBook
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Sie bleibt ein Geheimnis“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Robert Sedlacek, einst verdienstvoller Herausgeber des ersten ordentlichen österreichischen Weinführers, hat sich nunmehr der Tante Jolesch zugewandt. Fürwahr, ein verdienstvolles Unterfangen, welches glorios scheitern musste. Obzwar exzellent recherchiert, sie lässt sich nicht festnageln, die Tante Jolesch. Zwar viele Anhaltspunkte wer sie war, aber keine Lösung. Äußerst vergnüglich für Torberg-Apolegeten, Jolesch-Liebhaber, und allen, welche zu Recht der österreichischen Kaffeehauskultur und Literatur der Zwischenkriegszeit nachtrauern. Robert Sedlacek, einst verdienstvoller Herausgeber des ersten ordentlichen österreichischen Weinführers, hat sich nunmehr der Tante Jolesch zugewandt. Fürwahr, ein verdienstvolles Unterfangen, welches glorios scheitern musste. Obzwar exzellent recherchiert, sie lässt sich nicht festnageln, die Tante Jolesch. Zwar viele Anhaltspunkte wer sie war, aber keine Lösung. Äußerst vergnüglich für Torberg-Apolegeten, Jolesch-Liebhaber, und allen, welche zu Recht der österreichischen Kaffeehauskultur und Literatur der Zwischenkriegszeit nachtrauern.

Kundenbewertungen

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ein wunderbares Buch
von G.H. aus Wien am 20.06.2013
Bewertet: Buch (gebunden)

Ich würde 10 Sterne geben, wenn das möglich wäre und möchte mich beim Autor für dieses wunderbare Buch bedanken. Ich habe es verschlungen, wie ich (mehrmals) die Tante Jolesch verschlungen habe und es hat mir viele Fragen beantwortet, die ich mir beim Lesen der Tante Jolesch selbst gestellt habe.... Ich würde 10 Sterne geben, wenn das möglich wäre und möchte mich beim Autor für dieses wunderbare Buch bedanken. Ich habe es verschlungen, wie ich (mehrmals) die Tante Jolesch verschlungen habe und es hat mir viele Fragen beantwortet, die ich mir beim Lesen der Tante Jolesch selbst gestellt habe.