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Minus

Roman

Ilir Ferra

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Beschreibung

Gezeigt wird das Wettlokal als ein Kosmos, der Illusionen erschafft, um sie sogleich wieder zu zerstören. Wer sind die Menschen, zumeist Migranten, in deren Gesichtern jede Rührung allein davon abhängt, ob sie gewinnen oder verlieren? Minus ist eine Studie über das Glücksspiel, und was es aus Menschen macht, was es ihnen nimmt.

Jetzt in vom Autor überarbeiteter Fassung als Taschenbuch!

Ilir Ferra wurde 1974 in Albanien geboren und kam 1991 nach Österreich. Er studierte Übersetzung für die Sprachen Englisch und Italienisch an der Universität Wien. Für seine literarische Arbeit erhielt er verschiedene Preise und Stipendien, darunter auch den renommierten Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis für sein Roman-Debüt "Rauchschatten". "Minus" ist sein zweiter Roman und, wie er sagt, das Buch, das er schon immer schreiben wollte. Der Autor lebt mit seiner Familie in Wien.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 05.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99012-228-0
Verlag Hollitzer
Maße (L/B/H) 19,2/12,8/3,8 cm
Gewicht 498 g

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Verkaufte Hoffnungen

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Minus erzählt die Geschichte eines Schriftstellers, der einen Job als Einschreiber in einem Wettbüro annimmt. Er erzählt in einer biographischen Weise vom Schauplatz, vom Dreh und Angelpunkt der Glückspielindustrie. Er erzählt von den Menschen die sich hier wöchentlich, tagtäglich und stündlich das Geld in Automaten werfen oder ihm aushändigen um eine Wette einzugehen. Mit einer sehr scharfen Beobachtungsgabe erzählt Ilir Ferra von ihnen. Wie sie ihr Geld gegen Hoffnung tauschen, die aber mehr als einmal zerstört wird. „Die Scheine, die ich zum Tausch dafür aushändigte, waren nicht wirklich. Sie waren die materialisierte Hoffnung.“ „Schon immer wollte ich in die Welt eines Wettbüros eintauchen“. 18 Monate hat Ilir Ferra selbst in einem Wettlokal gearbeitet, um diese „besondere Welt“ für seinen Roman „Minus“ zu studieren. Während er Wetten annahm, Gewinne auszahlte und sich um die Wettautomaten kümmerte beobachtete er gleichzeitig die Personen und deren Schicksale. „Diese Menschen stehen oft im Schatten und werden übersehen. Ich wollte zeigen, dass sie Teil der Realität sind“, so Ferra. Minus ist ein Panoptikum der Randbezirke Wiens. Aber auch einer jeder anderen Großstadt. Es sind die sehr detaillierten Beschreibungen und die sehr klare Erzählform die hier hervorstechen. Es ist aber auch das erste Mal, dass ich einen Roman eines albanischen Schriftstellers gelesen habe. Rauchschatten ist sein erster Roman, den ich noch lesen möchte. Ferra hat mit seinen literarischen Werken bereits einige Publikationen und Preise, unteranderem der - Schreiben zwischen den Kulturen Preis - Adelbert von Chamisso Förderpreis - und das Staatsstipendium für Literatur des bmukk.

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  • "... dieses Geld war verhext, es kostete viel mehr, als es ausmachte."