Jawaka

Roman

Hansjörg Schertenleib

(4)
Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
12,99
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Beschreibung

"Glaubst du, wir kommen eines Tages an den Ort, an dem sich alles klärt. Jedes Rätsel. Glaubst du an diesen Ort?"

Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht länger. Die Zukunft des Jahres 2057 präsentiert sich nach einer globalen Katastrophe und der Großen Transformation wie das finstere Mittelalter. Aus einem der abgeschiedenen Dörfer muss ein 21-Jähriger fliehen, weil er dem Liebhaber seiner Mutter ein Messer in die Brust gestoßen hat. Hinter ihm befindet sich die schützende Gemeinschaft, vor ihm Eis, Schnee, unwegsames Gebirge und irgendwo vielleicht der verschwundene Vater. Der Autor dieser düsteren Imagination feilt 2021 in Kapstadt an den letzten Korrekturen seines Romans. Überall mehren sich die Zeichen, dass man auf die Katastrophe zusteuert. Während ihn vor allem eine neue Geschichte beschäftigt, ahnt er nicht, wie nahe er selbst am Abgrund steht. Bisher hat er seine Figuren leiden lassen, nun leidet er ...

"Hansjörg Schertenleib ist ein echter Romancier, aber einer, dem die Sprache, die Sprache eines Dichters, aufs Wort folgt. Landschaften, Witterungen, Stimmungen, das immer schwierige und abenteuerliche Unterwegssein schildert er so, dass ich, seine bis zum Ende glücklich gefangene Leserin, mit all meinen Sinnen dabei bin." Katja Lange-Müller.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 21.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783841210043
Verlag Aufbau
Dateigröße 4119 KB

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
3
0
1
0
0

Interessante Thematik, leider etwas zäh und langatmig umgesetzt
von Vanessas Bücherecke am 02.10.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Inhalt aus dem Klappentext: Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht länger. Die Zukunft des Jahres 2057 präsentiert sich nach einer globalen Katastrophe und der Großen Transformation wie das finstere Mittelalter. Aus einem der abgeschiedenen Dörfer muss ein 21-Jähriger fliehen, weil er dem Liebhaber seiner Mutter ein Mess... Inhalt aus dem Klappentext: Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht länger. Die Zukunft des Jahres 2057 präsentiert sich nach einer globalen Katastrophe und der Großen Transformation wie das finstere Mittelalter. Aus einem der abgeschiedenen Dörfer muss ein 21-Jähriger fliehen, weil er dem Liebhaber seiner Mutter ein Messer in die Brust gestoßen hat. Hinter ihm befindet sich die schützende Gemeinschaft, vor ihm Eis, Schnee, unwegsames Gebirge und irgendwo vielleicht der verschwundene Vater. Der Autor dieser düsteren Imagination feilt 2021 in Kapstadt an den letzten Korrekturen seines Romans. Überall mehren sich die Zeichen, dass man auf die Katastrophe zusteuert. Während ihn vor allem eine neue Geschichte beschäftigt, ahnt er nicht, wie nahe er selbst am Abgrund steht. Bisher hat er seine Figuren leiden lassen, nun leidet er. Meinung: Jawaka war eines der Bücher, auf die mich schon sehr gefreut habe, denn der Inhalt versprach spannende Unterhaltung, die zum Nachdenken anregt und für Diskussionsstoff sorgt. Wir starten in diesem Buch bei dem Protagonisten Halblaut. Dieser lebt in einer nicht allzu fernen Zukunft, in der es die heutige Gesellschaft nicht mehr gibt. Aufgrund von Wirtschaftsumbrüchen, Kriegen und Epidemien hat sich die Menschheit stark verkleinert und lebt unter primitiveren Bedingungen. Die Regeln sind streng in Halblauts Gemeinschaft. Als er eine der obersten Regeln bricht, verlässt Halblaut seine Heimat und macht sich auf ins Ungewisse. Zeitgleich wird die Geschichte des Autors von Halblauts Geschichte erzählt. Dieser sitzt 2021 in Südafrika und arbeitet an dem Skript, während um ihn herum sich die Berichte über Terrorismus, Krieg und Terror häufen. Es scheint, als würde der Autor genau in der Welt leben, die vor Halblauts existiert hat und somit die Grundlage für die postapokalyptische Welt liefern. Die Protagonisten zu beschreiben ist nicht einfach und ich hatte Schwierigkeiten, mich in diese hineinzuversetzen, was aber vor allem dem Schreibstil geschuldet ist. Denn seine Charaktere hat der Autor gut ausgearbeitet, liefert nötige Hintergründe und auch in ihren Handlungen bleiben die Figuren sich treu. Halblaut war mir nicht unsympathisch und seine Motivation war für mich nachvollziehbar. Aus dem Autor bin ich aber nicht schlau geworden und er blieb mir bis zum Schluss hin ein Rätsel. Hans Jörg Schertenleibs Roman liest sich leider recht zäh, trotz der interessanten Thematik. Der Autor hat schreibt sehr bildhaft und ausschweifend. Das führt zwar auf der einen Seite dazu, dass sein Weltentwurf sehr plastisch präsentiert wird, auf der anderen Seite zieht es die Geschichte ungemein in die Länge und es braucht immer sehr lange, bis letztendlich etwas passiert. Auch der distanzierte Erzählstil hat es mir nicht leichter gemacht, mich in das Buch hineinzufinden. Erzählt wird der Roman sowohl aus der Ich-Perspektive, wenn wir uns in Halblauts Welt befinden, sowie in der dritten Person, wenn der Autor oder seine anderen Protagonisten ihre Geschichte erzählen. Schertenleib präsentiert in diesem Buch viele sehr aktuelle und realistische Szenarien und regt somit uns Leser zum Nachdenken an. In dieser Hinsicht wurde meine Erwartung also erfüllt. Fazit: Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch gesteckt oder ich bin mit der falschen Motivation an diesen Roman heran gegangen, aber meinen Geschmack hat er leider nicht getroffen. Hans Jörg Schertenleib war mir persönlich zu ausführlich und ausschweifend, die Umsetzung zu zäh, auch wenn mir die Botschaft des Buches grundsätzlich gefallen hat. Beschäftigt hat das Buch mich aber auf jeden Fall, denn die Thematik ist zu jeder Zeit aktuell. Von mir gibt es ganz knapp 3 von 5 Punkten.

Ein beeindruckendes, kluges Buch, eine wunderbare Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

In Hansjörg Schertenleibs Roman "Jawaka" sind drei Erzählebenen in beeindruckender Weise ineinander verwebt. Obwohl dem Leser/der Leserin drei Geschichten erzählt werden, ist es im Aufbau klar und verständlich, da diese in faszinierender Weise aufeinander bezogen sind. Es ist ausserdem ein Buch über das Schreiben, über eine ne... In Hansjörg Schertenleibs Roman "Jawaka" sind drei Erzählebenen in beeindruckender Weise ineinander verwebt. Obwohl dem Leser/der Leserin drei Geschichten erzählt werden, ist es im Aufbau klar und verständlich, da diese in faszinierender Weise aufeinander bezogen sind. Es ist ausserdem ein Buch über das Schreiben, über eine neue Welt, die sich ein Autor erfindet, und es ist in seiner Thematik von grösster Aktualität.

Jawaka von Hansjörg Schertenleib - drei Geschichten, die in erstaunlicher Weise in einander verflochten sind
von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Im Roman "Jawaka" wird der Leser/die Leserin in drei Welten geführt: Ein Schriftsteller erlebt im Jahr 2021 eine Welt am Abgrund. Ein Vater erfährt im Jahr 2017, dass er einen erwachsenen Sohn hat. Ein junger Mann ist im Jahr 2057 - nach einer weltweiten Katastrophe - auf der Suche nach seinem Vater. Poetisch geschrieben und in... Im Roman "Jawaka" wird der Leser/die Leserin in drei Welten geführt: Ein Schriftsteller erlebt im Jahr 2021 eine Welt am Abgrund. Ein Vater erfährt im Jahr 2017, dass er einen erwachsenen Sohn hat. Ein junger Mann ist im Jahr 2057 - nach einer weltweiten Katastrophe - auf der Suche nach seinem Vater. Poetisch geschrieben und in seiner Aktualität mitreissend!


  • Artikelbild-0