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Amalthea

Roman

(5)
Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen …

05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schicken die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea – ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt –, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und der Fortbestand der menschlichen Zivilisation steht auf Messers Schneide …

Rezension
«Science-Fiction im besten Sinne des Wortes»
Portrait
Neal Stephenson wurde 1959 in Fort Meade, Maryland, geboren. Seit seinem frühen Roman »Snow Crash« gilt der mehrfach ausgezeichnete Autor als eines der größten Genies der amerikanischen Gegenwartsliteratur. »Cryptonomicon«, seine Barock-Trilogie mit den Bänden »Quicksilver«, »Confusion« und »Principia«, sowie »Anathem«, der Thriller »Error« und sein jüngstes Werk »Amalthea« wurden weltweit begeistert aufgenommen und stürmten die Bestsellerlisten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 1056 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641168759
Verlag Manhattan
Dateigröße 3008 KB
Übersetzer Nikolaus Stingl, Juliane Gräbener-Müller
Verkaufsrang 11.900
eBook
11,99
bisher 23,99 * Befristete Preissenkung des Verlages

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„Wenn der Mond zerbricht“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

„Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund.“ ist der erste Satz in diesem wirklich sehr einzigartigen Werk von Neal Stephenson. Er zerbricht in sieben Gesteinsbrocken, die alle an Ort und Stelle verblieben und der Menschheit einen faszinierenden Anblick bieten. Dabei wird allerhand gerätselt, was denn nun die Ursache gewesen ist: von Aliens und von einem winzigen schwarzen Loch ist die Rede, was allerdings die Ursache war, bleibt im Dunkeln. Als ein Brocken des Mondes, genannt die Kidneybohne, durch das kollidieren mit einem anderen Brocken in zwei weitere Gesteinsbrocken zerbricht, macht sich die Wissenschaftler keine Gedanken mehr was passiert war, sondern was noch passieren wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da die einzelnen Mondteile nun weiter exponentiell kollidieren und zerbrechen, und so einen Meteoritenschauer auslösen, der das Leben auf der Erde auslöschen würde.

Mit großem Interesse habe ich Neal Stephensons – Amalthea – gelesen und gleich mal vorweg, kann ich ein großes Lob an den Manhattan Verlag aussprechen, denn anders als der englische Originaltitel – Seveneves –, spoilert der deutsche Titel so gut wie gar keine Details aus der Erzählung. Der englische Titel bezieht sich zumindest auf zwei verschiedene Ereignisse. Allerdings will ich hier nicht zu sehr vorgreifen und den Leser selber diese Dinge entdecken lassen. Apropos Spoilern: Hier ist die Leserschaft ist oft sehr zwiegespalten. Den einen stört es kein bisschen wenn gespoilert wird, den anderen stößt so mancher Klappentext sauer auf. Meistens versuche ich es zu vermeiden den Klappentext zu lesen und bei – Amalthea – ist es mir nun nicht gelungen. Zum Glück war die Geschichte rund um den zerstörten Mond so spannend, dass es mir auch nur sehr wenig ausgemacht hat, dass der Klappentext, meinem Geschmack nach, zu viel verraten hat. Dabei ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach, einen rechten Mittelweg zu finden. Einerseits soll man nicht zu viel von der Story erzählen und andererseits sollte man die Leserschaft trotzdem auf den Roman neugierig zu machen.

Amalthea ist ein Mammutwerk, dass über eintausend Seiten lang ist, und bestimmt ein zukünftiger klassischer Sciencefictionroman ist. Ich wäre nicht erstaunt, würde nicht eine findiger Hollywood-Regisseur auf dieses Werk aufmerksam und es verfilmen. Eine Kinokarte hättet ihr nun schon mal fix verkauft liebe Filmemacher. Die eintausend Seiten sind in drei Teile unterteilt, wobei der letztere 5000 Jahre in der Zukunft spielt und daher auch immer wieder kurze Ausblicke auf die vergangenen Jahrtausende wirft, wo es eben sich in die Geschichte gut einfügt. Im Vordergrund stehen dabei die Ereignisse rund um die lunare Katastrophe und verschiedenen Wissenschaftlern, die versuchen die Menschheit zu retten. Politisch wird die Geschichte auch an mehreren Punkten, allerdings fügt sich dieses Element der Erzählung harmonisch ein und ist nicht zu vordergründig, wie vergleichsweise in – Roter Mars – von Kim Stanley Robinson. Wobei dieser Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe auch sehr zu empfehlen ist. Amalthea ist mein erster Roman von Neal Stephenson, der nicht zuletzt wegen seiner bisher erschienen Romane, als einer der größten amerikanischen Gegenwartsliteraten gehandelt wird. Nun bin ich auf ihn nun aufmerksam geworden und bin zuversichtlich, dass ein oder zwei weitere seiner Romane, den Weg in mein Bücherregal finden werden.
„Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund.“ ist der erste Satz in diesem wirklich sehr einzigartigen Werk von Neal Stephenson. Er zerbricht in sieben Gesteinsbrocken, die alle an Ort und Stelle verblieben und der Menschheit einen faszinierenden Anblick bieten. Dabei wird allerhand gerätselt, was denn nun die Ursache gewesen ist: von Aliens und von einem winzigen schwarzen Loch ist die Rede, was allerdings die Ursache war, bleibt im Dunkeln. Als ein Brocken des Mondes, genannt die Kidneybohne, durch das kollidieren mit einem anderen Brocken in zwei weitere Gesteinsbrocken zerbricht, macht sich die Wissenschaftler keine Gedanken mehr was passiert war, sondern was noch passieren wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da die einzelnen Mondteile nun weiter exponentiell kollidieren und zerbrechen, und so einen Meteoritenschauer auslösen, der das Leben auf der Erde auslöschen würde.

Mit großem Interesse habe ich Neal Stephensons – Amalthea – gelesen und gleich mal vorweg, kann ich ein großes Lob an den Manhattan Verlag aussprechen, denn anders als der englische Originaltitel – Seveneves –, spoilert der deutsche Titel so gut wie gar keine Details aus der Erzählung. Der englische Titel bezieht sich zumindest auf zwei verschiedene Ereignisse. Allerdings will ich hier nicht zu sehr vorgreifen und den Leser selber diese Dinge entdecken lassen. Apropos Spoilern: Hier ist die Leserschaft ist oft sehr zwiegespalten. Den einen stört es kein bisschen wenn gespoilert wird, den anderen stößt so mancher Klappentext sauer auf. Meistens versuche ich es zu vermeiden den Klappentext zu lesen und bei – Amalthea – ist es mir nun nicht gelungen. Zum Glück war die Geschichte rund um den zerstörten Mond so spannend, dass es mir auch nur sehr wenig ausgemacht hat, dass der Klappentext, meinem Geschmack nach, zu viel verraten hat. Dabei ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach, einen rechten Mittelweg zu finden. Einerseits soll man nicht zu viel von der Story erzählen und andererseits sollte man die Leserschaft trotzdem auf den Roman neugierig zu machen.

Amalthea ist ein Mammutwerk, dass über eintausend Seiten lang ist, und bestimmt ein zukünftiger klassischer Sciencefictionroman ist. Ich wäre nicht erstaunt, würde nicht eine findiger Hollywood-Regisseur auf dieses Werk aufmerksam und es verfilmen. Eine Kinokarte hättet ihr nun schon mal fix verkauft liebe Filmemacher. Die eintausend Seiten sind in drei Teile unterteilt, wobei der letztere 5000 Jahre in der Zukunft spielt und daher auch immer wieder kurze Ausblicke auf die vergangenen Jahrtausende wirft, wo es eben sich in die Geschichte gut einfügt. Im Vordergrund stehen dabei die Ereignisse rund um die lunare Katastrophe und verschiedenen Wissenschaftlern, die versuchen die Menschheit zu retten. Politisch wird die Geschichte auch an mehreren Punkten, allerdings fügt sich dieses Element der Erzählung harmonisch ein und ist nicht zu vordergründig, wie vergleichsweise in – Roter Mars – von Kim Stanley Robinson. Wobei dieser Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe auch sehr zu empfehlen ist. Amalthea ist mein erster Roman von Neal Stephenson, der nicht zuletzt wegen seiner bisher erschienen Romane, als einer der größten amerikanischen Gegenwartsliteraten gehandelt wird. Nun bin ich auf ihn nun aufmerksam geworden und bin zuversichtlich, dass ein oder zwei weitere seiner Romane, den Weg in mein Bücherregal finden werden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
1
0
0
1

Großangelegtes und großartiges Epos!
von einer Kundin/einem Kunden aus Balve am 08.08.2017
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Dies ist erst der 2. Stephenson, den ich kenne. Ich fand ihn ebenso faszinierend und fesselnd wie Anathem (beide Werke hatte ich mir als Hörbuch vom - ebenso großartigen - Detlev Bierstedt vorlesen lassen). Beide haben mir, gerade auch wegen der Liebe zum Detail, hervorragend gefallen. Es wird ein... Dies ist erst der 2. Stephenson, den ich kenne. Ich fand ihn ebenso faszinierend und fesselnd wie Anathem (beide Werke hatte ich mir als Hörbuch vom - ebenso großartigen - Detlev Bierstedt vorlesen lassen). Beide haben mir, gerade auch wegen der Liebe zum Detail, hervorragend gefallen. Es wird ein Weltuntergangsszenario und wie die Menschheit heutzutage darauf reagieren könnte entworfen, wobei sich der Autor gerne ausgiebig Zeit für die Beschreibung der Technik bzw. naturwissenschaftlichen Probleme nimmt. Dass das nicht jedermanns Lesegeschmack trifft, versteht sich von selbst. Man muss schon einigermaßen technik-affin sein, um mit Freude bei der Stange zu bleiben. Mich hat es aber ähnlich gepackt, wie Andy Weirs Marsianer! Und es geht ja auch nicht nur um die Technik, die Handlung mit diversen Spannungsbögen und Wendungen fand ich auch sehr gut. Eine Hard-SF-Opera wie für mich geschrieben!

Futuristische Arche Noah
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2017

Wenn der Mond plötzlich explodiert und droht, das gesamte Leben auf der Erde auszulöschen, bleibt der Menschheit nichts anderes übrig, als sich ins Weltall zu retten. Doch wer kommt dafür in Frage? Hochqualifizierte Wissenschaftler? Der gewöhnliche Arbeiter? Oder der erfolgreiche Unternehmer? Vielleicht wäre es doch einfacher, es auszulosen. Oder... Wenn der Mond plötzlich explodiert und droht, das gesamte Leben auf der Erde auszulöschen, bleibt der Menschheit nichts anderes übrig, als sich ins Weltall zu retten. Doch wer kommt dafür in Frage? Hochqualifizierte Wissenschaftler? Der gewöhnliche Arbeiter? Oder der erfolgreiche Unternehmer? Vielleicht wäre es doch einfacher, es auszulosen. Oder macht es dies nur noch schlimmer? Ein fabelhafter wissenschaftlicher Science Fiction Roman. Für alle, die auch die Romane von Frank Schätzing, wie z.B. "LImit" oder der "Der Schwarm" mochten, ist dieser Roman ein absolutes MUSS!

Langatmig........
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagen am 19.08.2016
Bewertet: Medium: H?rbuch-Download

Es muss in der SF nicht immer Action sein, oft sind die subtilen Stories besser als jedes Space-Gefecht - diese Geschichte ist für mich allerdings an Langeweile kaum zu überbieten. Es hört sich an wie eine lieblose Aneinanderreihung von Tagebucheinträgen und Erklärungen technischer, physikalischer und wissenschaftlicher Vorgänge und Ereignisse... Es muss in der SF nicht immer Action sein, oft sind die subtilen Stories besser als jedes Space-Gefecht - diese Geschichte ist für mich allerdings an Langeweile kaum zu überbieten. Es hört sich an wie eine lieblose Aneinanderreihung von Tagebucheinträgen und Erklärungen technischer, physikalischer und wissenschaftlicher Vorgänge und Ereignisse - zum Teil endlos in die Länge gezogen und vom Vorleser Detlef Bierstedt (den ich sonst sehr schätze) regelrecht heruntergebetet. Die Protagonisten empfindet man als ziemlich farblos da es zu wenig Tiefenblick in ihre Persönlichkeit gibt und der Leser sich so mit keinem identifizieren kann. Des weiteren ist kein echter Spannungsbogen erkennbar. Ab der Mitte und darüber hinaus wird es dann teilweise ziemlich konfus mit der neuen Menschheit, und gegen Ende des Buches greift wieder die anfängliche langgezogene Detailverliebtheit bei der Beschreibung um sich, so daß der Leser das Gefühl hat eine Doktorarbeit vor sich zu haben. Zu Gute halten muss man dem Autor sein durch intensive Recherche fundiertes Fachwissen - reinen Technikfreaks wird das Buch deshalb sicher gefallen - mein Fall ist es nicht.