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Das Schloss in der Normandie

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Korruption bis in höchste politische Kreise gibt es nicht nur in Afrika, das weiß der Richter aus Paris sehr gut. Doch im Fall des Staatspräsidenten aus Äquatorialguinea geht es offenbar nicht nur um Schmiergelder, französische Luxusimmobilien und teure Autos, sondern auch um Prostitution und Mädchenhandel. Jacques Ricous Klage gegen den Machthaber hat jedoch ungeahnte Folgen: Der französische Präsident entlässt einen Minister, seine Chefin entzieht ihm ihr Vertrauen, und seine Gegenspieler wollen ihn ein für alle Mal ausschalten. Sie planen eine Intrige, die, sollte sie gelingen, den Richter in seinem Amt für immer kaltstellen würde. Der Schlüssel der Affäre liegt in einem Schloss in der Normandie. Aber das findet erst Jacques Freundin, die kritische Journalistin Margaux heraus.
Portrait
Ulrich Wickert, geboren 1942, ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands. Er war als Korrespondent in den USA und Frankreich tätig, außerdem langjähriger Anchorman der Tagesthemen. Er lebt in Hamburg und Südfrankreich, wo er neben Kriminalromanen auch politische Sachbücher schreibt. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen zählen unter anderem die Bestseller Vom Glück, Franzose zu sein, Gauner muss man Gauner nennen und Der Ehrliche ist der Dumme. In seiner erfolgreichen Krimiserie um den Richter Jacques Ricou erschien zuletzt Das Schloss in der Normandie (Hoffmann und Campe 2015). Seit ihrer Gründung ist Wickert Secrétaire perpétuel der Académie de Berlin, die den kulturellen Austausch zwischen Frankreich und Deutschland fördert.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.09.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783455813753
Verlag Hoffmann und Campe
Dateigröße 795 KB
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Roman, bei dem man eine gewisse Affinität zum Französischen benötigt.
von kvel am 15.07.2018
Bewertet: Hörbuch-Download

Inhalt (gemäß Verlagshomepage): Korruption bis in höchste politische Kreise gibt es nicht nur in Afrika, das weiß der Richter aus Paris sehr gut. Doch im Fall des Staatspräsidenten aus Äquatorialguinea geht es offenbar nicht nur um Schmiergelder, französische Luxusimmobilien und teure Autos, sondern auch um Prostitution und Mädchenhandel. Jacques Ricous... Inhalt (gemäß Verlagshomepage): Korruption bis in höchste politische Kreise gibt es nicht nur in Afrika, das weiß der Richter aus Paris sehr gut. Doch im Fall des Staatspräsidenten aus Äquatorialguinea geht es offenbar nicht nur um Schmiergelder, französische Luxusimmobilien und teure Autos, sondern auch um Prostitution und Mädchenhandel. Jacques Ricous Klage gegen den Machthaber hat jedoch ungeahnte Folgen: Der französische Präsident entlässt einen Minister, seine Chefin entzieht ihm ihr Vertrauen, und seine Gegenspieler wollen ihn ein für alle Mal ausschalten. Sie planen eine Intrige, die, sollte sie gelingen, den Richter in seinem Amt für immer kaltstellen würde. Der Schlüssel der Affäre liegt in einem Schloss in der Normandie. Aber das findet erst Jacques Freundin, die kritische Journalistin Margaux heraus. Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass der Name ?Ulrich Wickert? meine Neugierde geweckt und mich zum Kauf bewogen hat; aber insgesamt muss ich im Nachhinein sagen, dass es sich nicht rentiert hat. Die Stimme von Ulrich Wickert als Sprechers konnte mich leider nicht überzeugen. Er hat zwar eine angenehme Tonlage, aber leider auch sehr gleichmäßig, um nicht sogar zu sagen ?monoton?. Der Roman bietet alles, was der Durchschnittsleser vermutlich gerne hören möchte: Macht und Korruption von hochgestellten Persönlichkeiten sowie sexuelle Ausschweifungen und Intriegen. Er ist nicht wirklich schlecht, aber leider eben nur mittelmäßige Massenware. Deshalb: Kann man hören, aber man hat definitiv nichts verpasst, falls nicht. Ich kenne die Reihe um Jacques Ricou bisher nicht; aber das macht nichts, weil es sich um eine abgeschlossene Story handelt, bei der man kein Vorwissen benötigt. Naja gut, mir ist schon klar, dass es im Ermessen des Autors liegt, was er eigentlich erzählen möchte; aber für mein Empfinden wurde leider zu viel ?außen rum? erzählt und es geht viel zu wenig um die eigentliche Geschichte bzw. den eigentlichen Protagonisten. Das Thema Frauenhandel wird aufgegriffen, aber meiner Meinung nach unrealisitsch geschildert: Junge Frauen, die in ihrer Leichtgläubigkeit in ihrer Heimat von einem Voodoo-Zauberer auf eine gewisse ?Madame? zum absoluten Gehorsam eingeschworen werden; jedoch auch nach Jahren ihrer Prostitution bleiben sie auf ihrem naiven Niveau stehen und zeigen keinerlei Weiterentwicklung oder dass sie gar das System hinterfragen würden, nach dem sie ein Leben lang ihre Schulden an Madame abbezahlen bzw. abarbeiten müssen. Fazit: Gerade noch ein ?gut? - mehr von mir leider nicht. PS: Das Bild auf dem Cover passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zum Inhalt des Romans.

Hochspannendes Hintergrund-Thema
von Silke Schröder aus Hannover am 30.09.2015
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dass sich der langjährige Tagesthemen-Moderator und Frankreich-Korrespondent Ulrich Wickert sehr gut in der französischen Politik auskennt, wissen wir schon aus mehreren Krimis mit dem unbeugsamen Ermittlungsrichter Jacques Ricou. In seinem neuen Thriller “Das Schloss in der Normandie” begibt er sich auf die mehr oder weniger fiktiven Fährten des großen... Dass sich der langjährige Tagesthemen-Moderator und Frankreich-Korrespondent Ulrich Wickert sehr gut in der französischen Politik auskennt, wissen wir schon aus mehreren Krimis mit dem unbeugsamen Ermittlungsrichter Jacques Ricou. In seinem neuen Thriller “Das Schloss in der Normandie” begibt er sich auf die mehr oder weniger fiktiven Fährten des großen Geldes, das nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Politik hinter den Kulissen scheinbar alles möglich macht: Wer schmiert hier wen, wer wird fallen gelassen und bei wem werden trotz schwerster Verbrechen gern mal beide Augen zugedrückt? In Wickerts Beispiel geht um den kleinen Staat Äquatorialguinea im Westen Afrikas, der reich an Erdöl ist und beim pro-Kopf-Einkommen fast europäische Verhältnisse erreicht – im Durchschnitt, denn die meisten der etwa 0,7 - 1,6 Mio. Einwohner sind bettelarm. Leider bleiben neben einem etwas kurz geratenen Finale auch die Figuren in der ansonsten spannend erzählten Story ein wenig blass; selbst der Beziehung zwischen dem Richter und der Journalistin fehlt es, trotz der überraschend eingetretenen Umstände, ein wenig an Emotionalität. So liegen die Stärken dieses Wickert-Krimis eindeutig bei seinem politisch hochspannenden Hintergrund-Thema: dem schwierigen Verhältnis Frankreichs zu seinem alten Kolonialreich Afrika.