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Mauersegler

(15)
Fünf Männer gründen eine Alten-WG in einer Villa am See. Zusammen wollen sie die verbleibenden Jahre verbringen, zusammen noch einmal das Leben genießen. Für den letzten – selbstbestimmten – Schritt zählen sie auf die Hilfe der Mitbewohner. Denn es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie und mit wem man alt wird.
Portrait
Christoph Poschenrieder, geboren 1964 bei Boston, studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Danach besuchte er die Journalistenschule an der Columbia University, New York. Seit 1993 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. Heute konzentriert er sich auf das literarische Schreiben. Sein Debüt ›Die Welt ist im Kopf‹ mit dem jungen Schopenhauer als Hauptfigur erhielt hymnische Besprechungen und war auch international erfolgreich. Mit ›Das Sandkorn‹ war er 2014 für den Deutschen Buchpreis nominiert. Christoph Poschenrieder lebt in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783257606973
Verlag Diogenes Verlag AG
Dateigröße 1797 KB
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Senioren-Wg mal anders“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Im Mauersegler geht um ein paar gut situierte ältere Herren, die sich zu einer Wohngemeinschaft in einer Villa am Starnberger See zusammenfinden. Alle fünf eint ein Geheimnis aus Kindertagen, nämlich der frühe Tod eines Spielkameraden. Dieses Ereignis hat sie ihr ganzes Leben lang begleitet und nun wollen sie auch die restlichen Jahre die ihnen bleiben, so selbstbestimmt wie möglich leben und genauso selbstbestimmt soll dann auch der letzte Schritt sein.

Mein erster Roman, den ich von Poschenrieder gelesen habe, war „Das Sandkorn“ und auch wenn der Erzählstil in ähnlicher Manier gehalten worden ist, so ist der Inhalt doch ein gänzlich anderer. Ich war ganz begierig darauf, seinen neuen Roman zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Es geht ums selbstbestimmte Älterwerden und ja auch um das Sterben. Es hat mich manchmal an Haben und Gier von Ingrid Noll erinnert, wobei hier natürlich der einzigartige schwarze Humor von der Grande Dame des Geschichtenerzählens gefehlt hat. Nichtsdestotrotz hat mir Poschenrieders Roman auch gut gefallen. Virtuos, klar und schonungslos wird der Roman aus der Sicht Carls erzählt, wobei mir seltsamerweise die Protagonisten emotional nur wenig berührt haben. Im Gesamtkonzept aus Inhalt, Erzählung und Spannung, hat das aber schon sehr gut gepasst. Vor allem letzteres hat sich ganz allmählich gesteigert, man könnte es nun fast als ein elegantes Vorspiel umschreiben und endete viel zu schnell. Ich hätte gerne mehr von Carl und seinen Freunden gelesen, denn lange nachdem ich mit der Lektüre fertig war, geisterten sie mir noch in meinen Gedanken herum. Poschenrieder ist einer jener Romanciers, deren Werke den Weg in mein Bücherregal immer wieder finden werden. Wer oben erwähnten Roman „Das Sandkorn“ noch nicht gelesen hat, sollte es schleunigst nachholen. Schließlich war er ja auch auf der Longlist des deutschen Buchpreises 2014.
Im Mauersegler geht um ein paar gut situierte ältere Herren, die sich zu einer Wohngemeinschaft in einer Villa am Starnberger See zusammenfinden. Alle fünf eint ein Geheimnis aus Kindertagen, nämlich der frühe Tod eines Spielkameraden. Dieses Ereignis hat sie ihr ganzes Leben lang begleitet und nun wollen sie auch die restlichen Jahre die ihnen bleiben, so selbstbestimmt wie möglich leben und genauso selbstbestimmt soll dann auch der letzte Schritt sein.

Mein erster Roman, den ich von Poschenrieder gelesen habe, war „Das Sandkorn“ und auch wenn der Erzählstil in ähnlicher Manier gehalten worden ist, so ist der Inhalt doch ein gänzlich anderer. Ich war ganz begierig darauf, seinen neuen Roman zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht. Es geht ums selbstbestimmte Älterwerden und ja auch um das Sterben. Es hat mich manchmal an Haben und Gier von Ingrid Noll erinnert, wobei hier natürlich der einzigartige schwarze Humor von der Grande Dame des Geschichtenerzählens gefehlt hat. Nichtsdestotrotz hat mir Poschenrieders Roman auch gut gefallen. Virtuos, klar und schonungslos wird der Roman aus der Sicht Carls erzählt, wobei mir seltsamerweise die Protagonisten emotional nur wenig berührt haben. Im Gesamtkonzept aus Inhalt, Erzählung und Spannung, hat das aber schon sehr gut gepasst. Vor allem letzteres hat sich ganz allmählich gesteigert, man könnte es nun fast als ein elegantes Vorspiel umschreiben und endete viel zu schnell. Ich hätte gerne mehr von Carl und seinen Freunden gelesen, denn lange nachdem ich mit der Lektüre fertig war, geisterten sie mir noch in meinen Gedanken herum. Poschenrieder ist einer jener Romanciers, deren Werke den Weg in mein Bücherregal immer wieder finden werden. Wer oben erwähnten Roman „Das Sandkorn“ noch nicht gelesen hat, sollte es schleunigst nachholen. Schließlich war er ja auch auf der Longlist des deutschen Buchpreises 2014.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
8
6
1
0
0

Wunderbar berührend
von einer Kundin/einem Kunden aus Aistersheim am 26.08.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eine wunderbare Geschichte vom Alt werden, und davon, das Leben zu nehmen wie es ist. Beim Lesen muss man sowohl lachen als auch weinen. Obwohl ständig mit dem Sterben konfrontiert - eine Geschichte für das Leben, und trotz aller Tragik eine Geschichte des Optimismus. Sehr empfehlenswert - viel Freude beim... Eine wunderbare Geschichte vom Alt werden, und davon, das Leben zu nehmen wie es ist. Beim Lesen muss man sowohl lachen als auch weinen. Obwohl ständig mit dem Sterben konfrontiert - eine Geschichte für das Leben, und trotz aller Tragik eine Geschichte des Optimismus. Sehr empfehlenswert - viel Freude beim Lesen!

von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2018
Bewertet: anderes Format

Eine literarisch liebevoll gezeichnete Geschichte über Freundschaft, Schuld, Sühne, Sterbehilfe, das Altern und was uns das Leben lehren kann! Ich habe das Buch sehr genossen!

von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2017
Bewertet: anderes Format

Männer-WG als Gestaltungsidee für den Lebensabend. Heiter und unterhaltsam umgesetzt.