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Sterne über der Alster

Roman

Alsterufer-Saga 2

(10)
Inmitten der Revolution 1918 bedroht die Hamburger Reederfamilie Dornhain ein Skandal. Klara, das Hausmädchen, soll die illegitime Tochter des kürzlich verstorbenen Familienoberhaupts sein. Eine schnelle Heirat wäre die Lösung, doch Klaras Verlobter ist in der Kriegsgefangenschaft in Sibirien verschollen. Die Furcht, von der alten Patriarchin ausgerechnet zu Weihnachten vor die Tür gesetzt zu werden, ist groß. Klara hofft auf die Hilfe von Ellinor Dornhain, der ältesten Tochter. Doch die muss um das wirtschaftliche Überleben der Reederei kämpfen, deren Zukunft in den Sternen über der Alster geschrieben steht ...
Portrait
Micaela Jary wurde als Tochter des Filmkomponisten Michael Jary in Hamburg geboren. Sie wuchs in der Welt des Kinos und der Musik auf und arbeitete als Zeitungsredakteurin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Seit vielen Jahren schreibt sie nun erfolgreich Bücher. Sie lebte lange in Paris und wohnt heute mit Mann und Hund in Berlin und München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-30697-3
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,7/12,1/3 cm
Gewicht 306 g
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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0
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Empfehlung...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 24.02.2017

In der Rezension zum ersten Band der Alsterufersaga schrieb ich, dass das Buch auch eine Liebeserklärung an die Stadt Hamburg sei. Kurz gesagt, dies ist auch hier wieder der Fall, man spürt die Liebe der Autorin zur Stadt an der Elbe bzw Alster. Es ist Micaela Jary wieder sehr... In der Rezension zum ersten Band der Alsterufersaga schrieb ich, dass das Buch auch eine Liebeserklärung an die Stadt Hamburg sei. Kurz gesagt, dies ist auch hier wieder der Fall, man spürt die Liebe der Autorin zur Stadt an der Elbe bzw Alster. Es ist Micaela Jary wieder sehr gut gelungen die Atmosphäre der Nachkriegszeit einzufangen, so gut dass man spürt wie die Menschen nach dem großen Krieg gelitten haben mussten. Spannend beschreibt die Autorin das Leben in der damaligen Zeit und dabei insbesondere das leben oder vielleicht besser das Überleben der Reederfamilie Dornhain. Der Selbstmord des Patriarchen stürzt die Familie und die Rederei in eine tiefe Krise, insbesondere auch weil die Siegermächte des großen Krieges ihre Finger nach dem Unternehmen ausstrecken. Wie man es von Micaela Jary gewohnt ist sind wieder die einzelnen Figuren sehr schön und bildhaft beschrieben. Besonders schön, wie auch im ersten Band schon, sind die Dialoge, die für meinen Geschmack sehr echt wirkten. Es war für mich fast so, als stehe ich mitten im Geschehen und nicht als Leser außen vor. Das war für mich wieder ganz großes Kino, das war ein Buch zu tief in die Story hineintauchen und es genießen. In den kommenden Tagen erscheint dann auch schon der abschließende dritte Band der Reihe und ich bin schon sehr gespannt wie die Geschichte um die Familie Dornhain enden wird. Eines weiß ich schon jetzt oder besser ich bin überzeugt dass es eine runde Sache sein wird. Irgendwie wäre s eine tolle Sache, wenn sich ein Produzent oder Regisseur dieser Trilogie annehmen würde, denn ich glaube dass s sicherlich ganz große Bilder geben könnte. Denn diese ganz großen Bilder konnte Micaela Jary mir in den Kopf einpflanzen. Zu schön ist ihr Schreibstil und zu plastisch erzählt die Autorin ihre Story um diese Zeit, als dass es hier „nur“ bei den Büchern bleiben sollte. Ich finde das Buch bzw die Buchreihe hat eine Verfilmung verdient. Für mich sind das wie schon beim ersten Band hochverdiente 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Familiengeschichte, die zum Lesen einlädt. Das Leben in Hamburg und der Personen wird greifbar.

Wunderbare Fortsetzung
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 09.02.2016

Als der Vater der Dornhain-Töchter stirbt, weiß nur Ellinor, die älteste Tochter, dass ihr Vater sich das Leben genommen hat. Ihre Großmutter Charlotte wies sie an, es Nele und Lavinia nicht zu sagen. Auch von dem Wissen, dass der Reeder Victor erpresst wurde und einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte, sollten... Als der Vater der Dornhain-Töchter stirbt, weiß nur Ellinor, die älteste Tochter, dass ihr Vater sich das Leben genommen hat. Ihre Großmutter Charlotte wies sie an, es Nele und Lavinia nicht zu sagen. Auch von dem Wissen, dass der Reeder Victor erpresst wurde und einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte, sollten diese keine Kenntnis erhalten. Es ist eine harte Zeit, aus dem 1. Weltkrieg ist gerade erst Deutschland als Verlierer hervorgegangen, der Kaiser hat abgedankt, Unruhen und Chaos in Deutschland und demzufolge auch in Hamburg sind an der Tagesordnung. Nele und Livi können nicht rechtzeitig vom Tode des Vaters benachrichtigt werden, da gestreikt wird. Nele befindet sich mit Konrad, Livis Mann, in der Schweiz, wo dieser sich noch in der Genesungsphase befindet und Livi arbeitet als Telefonistin an der Westfront, wo sie auch die Abdankung des Kaisers hautnah miterlebt. Nele und Konrad kommen zurück nach Hamburg. Sie hoffen, dass Livi es wahr macht und in die Scheidung einwilligt, wie sie hat verkünden lassen, denn die beiden erwarten ein Kind. Als jedoch Livi anreist, wirft sie sich sofort Konrad wieder an den Hals, ist ihr doch gerade erst wieder ein Mann "abhanden" gekommen, so dass sie lieber festhält, was sie hat, ohne Rücksicht auf die Gefühle anderer. Ellinor, als Nachfolgerin ihres Vaters in der Reederei, hat derweil ganz andere Sorgen. Die Testamentseröffnung kann aufgrund der ungesicherten Verhältnisse und Unruhen noch nicht erfolgen und ein Zugang zu den Räumlichkeiten der Reederei wird ihr verwährt. Ein alter Feind hat sich dort breit gemacht. Zudem sollen alle großen Schiffe an die Siegermächte gehen, so dass der Fortbestand der Reederei Dornhain erst einmal unsicher ist. Mit diesem Roman legt die Autorin Micaela Jary den 2. Teil der Saga um die Reedereifamilie Dornhain vor. Die Protagonisten sind die Dornhain-Schwestern, ihr Großmutter Charlotte und Klara, eines der Dienstmädchen im Haus. Nach dem Tod des Vaters ändert sich das Leben aller Betroffenen. Hinzu kommen die politischen Unruhen und Begleiterscheinungen, die ein Machtwechsel mit sich bringt. Es ist auch eine Zeit des Hungerns, die nicht nur die arme Bevölkerung betrifft, sondern auch die etwas Betuchteren zu Sparmaßnahmen zwingen. Vieles im Umfeld der Dornhains ändert sich, aber Charlotte kann mit diesen Änderungen nicht gut umgehen. Contenance bewahren, das zählt und so tun, als ob. Nicht auffallen, nicht zum Gerede der anderen werden. Stillschweigen bewahren. Eine Großmutter, die mir nicht unsympathischer sein konnte. Es interessierte sie nicht, wie es ihren Enkelinnen geht. Noch immer hat sie das Sagen im Haus und niemand macht ihr die Position streitig. Lavinia passt sich ihre Welt an, ist unglaublich ich-bezogen und noch immer wie ein verwöhntes kleines Kind, das sich nimmt, was es möchte. Was sie anderen damit antut, ist ihr relativ egal, Hauptsache es dreht sich alles um sie. Nachdem für mich im 1. Teil der Saga eine positive Entwicklung bei Livi festzustellen war, fällt sie nun wieder ins andere Extrem. Ich hätte sie am liebsten geschüttelt, damit sie zur Besinnung kommt und sich einmal ansieht, was sie anderen antut. Ellinor und Klara haben in diesem Band meine Sympathiepunkte eingeheimst. Diese beiden Frauen tun etwas, sie verändern etwas und nehmen nicht alles als gegeben hin. Sicher brauchen beide jeweils Anstöße von Außenstehenden, aber sie wollen etwas ändern und tun alles dafür. Micaela Jary nimmt den Leser mit in die Zeit der Anfänge des 20. Jh. Die politische Lage und die Auswirkungen auf die Menschen hat sie hervorragend recherchiert. Als Leser fühlte ich mich in die Zeit zurückversetzt und habe die brisante Lage förmlich selbst miterlebt. Dass sie diese explosive Zeit in eine Familiensaga integriert hat, macht dieses Buch lesenswert. Man erlebt mit der Familie nicht nur deren persönliche Krisen und Belange, sondern auch hautnah einen Teil deutscher Geschichte. Für mich ist Micaela Jary eine Autorin, die schreiben kann, was sie will. Es ist immer gut recherchiert und in eine Story eingebettet, die man als Leser auch lesen möchte. Auch diesen 2. Band empfehle ich sehr gern weiter und bin schon gespannt auf Teil 3.