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Die Frau auf der Treppe

Roman

detebe Band 24333

Ein berühmtes Bild, Jahrzehnte verschollen, taucht plötzlich wieder auf. Überraschend für die Kunstwelt, verwirrend für den Mann, der damals als junger Rechtsanwalt in den Konflikt des Malers mit dem Eigentümer verstrickt wurde. Und der sich dabei in die Frau, die auf dem Bild dargestellt ist, verliebt hat. Er macht sich auf die Suche nach ihr und findet nicht nur Antworten auf ihr damaliges Verhalten und rätselhaftes Verschwinden. Er muss sich auch den Fragen über sich selbst stellen, denen er sich immer verweigert hat. Die Schauplätze: Frankfurt am Main, Sydney und eine unwegsame Bucht an der australischen Küste. Ein Roman über Rechthaben und Mitleiden, Besitz und Verlust, echte und falsche Nähe. Über einen Mann, der die Verfestigungen seines Lebens zu begreifen beginnt. Und über das Glück einer Liebe, die um ihre Endlichkeit weiß.
Portrait
Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 25.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24333-8
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18/11,6/2,3 cm
Gewicht 228 g
Auflage 5. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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12,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Elegante Dreiecksgeschichte in Vergangenheit und Gegenwart

Ursula Kutzer, Thalia-Buchhandlung Wien

Nach langem Warten endlich ein neuer Roman von Bernhard Schlink, dem Autor von "Der Vorleser". Im Mittelpunkt steht das Gemälde einer rätselhaften Frau, um das in der Vergangenheit ein Streit zwischen Maler und Eigentümer tobte, in den ein damals junger Rechtsanwalt verstrickt war. Eben jener Anwalt trifft Jahrzehnte später in Sydney nochmals auf dieses Bild und macht sich auf die Suche nach der Porträtierten, in die er unsterblich verliebt gewesen war. Ein anrührendes Stück Literatur, der Rechtsanwalt mit seiner Naivität und seiner großen Liebe zu dieser Frau wachsen einem bald ans Herz. Die Geschichte hätte ruhig länger sein können!

Kundenbewertungen

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Bilderwelten, nachdenklich
von einer Kundin/einem Kunden am 21.05.2017

Wie immer erzählt Bernhard Schlink auch hier eine klar strukturierte Geschichte. Die Sprache ist schlank und präzise, der Plot zugleich spannend, hintergründig und gleichnishaft. Das Bild steht im Mittelpunkt, als Aufhänger für die Geschichte, aber auch als zentrales Thema: Bilder, in denen wir uns selber suchen und die wir selb... Wie immer erzählt Bernhard Schlink auch hier eine klar strukturierte Geschichte. Die Sprache ist schlank und präzise, der Plot zugleich spannend, hintergründig und gleichnishaft. Das Bild steht im Mittelpunkt, als Aufhänger für die Geschichte, aber auch als zentrales Thema: Bilder, in denen wir uns selber suchen und die wir selber schaffen, als Schutz vor den anderen. Leben in Rahmen, die uns definieren und das Gegenteil von Freiheit sind. Und die Frau auf der Treppe, die auf dem Weg ist, nach oben oder nach unten, aber nirgends angekommen. Eine schöne, philosophische Geschichte über eine Frau zwischen 3 Männern und drei Lebensentwürfen und einem Mann, der sich selber findet.

Intensive Lektüre...
von einer Kundin/einem Kunden am 17.04.2016

.... die an die Nieren und ans Herz geht. Und ganz nebenbei auch nachdenklich stimmt - über Chancen im Leben, die man vielleicht verpasst hat - oder eben auch nicht. Und über Loyalität und Freundschaft. Ein bemerkenswertes Stück Literatur.

Ein lebensveränderndes Bild
von Karina aus Wien am 03.01.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Bild verschwindet. Es zeigt eine nackte Frau, die eine Treppe hinab steigt. Dann sind da auch ein Rechtsanwalt, ein reicher Unternehmer, ein Maler und eine junge Frau, die das Leben dieser Herren auf den Kopf stellt. 40 Jahre später treffen sich alle wieder. Der Zwist um das Bild geht von vorne los. Aber auch Emotionen u... Ein Bild verschwindet. Es zeigt eine nackte Frau, die eine Treppe hinab steigt. Dann sind da auch ein Rechtsanwalt, ein reicher Unternehmer, ein Maler und eine junge Frau, die das Leben dieser Herren auf den Kopf stellt. 40 Jahre später treffen sich alle wieder. Der Zwist um das Bild geht von vorne los. Aber auch Emotionen und festgefahrene Muster werden aufgearbeitet. Und dass das Leben vergänglich ist wird ihnen mehr als bewusst. Es ist eine schöne Geschichte, durchaus aber auch traurig. Sie stimmt nachdenklich und ist es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden.