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Die Seltsamen

Das souveräne Debüt eines 18-Jährigen – ein Bestseller in Amerika und jetzt auch in Deutschland: Ein schüchterner Junge zieht aus, seine Schwester zu suchen, und findet nicht nur einen Freund, sondern muss – vielleicht – auch die Welt retten.
Portrait
Stefan Bachmann, geboren 1993 in Boulder/Colorado, lebt in Zürich, wo er seit seinem 11. Lebensjahr das Konservatorium besucht (und dort inzwischen die Fächer Orgel und Komposition studiert), ansonsten aber von seiner Mutter bis zum Highschool-Abschluss zu Hause unterrichtet wurde. Er will Filmkomponist werden. Mit 16 schrieb er, inspiriert von seiner Liebe zu Steampunk, Charles Dickens und C.S. Lewis’ ›Chroniken von Narnia‹, sein Debüt, ›Die Seltsamen‹ – ein Riesenerfolg in den USA und nun auch in Deutschland.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 28.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24331-4
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,1/11,3/2 cm
Gewicht 270 g
Originaltitel The Peculiar
Auflage 1
Übersetzer Hannes Riffel
Buch (Taschenbuch)
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10,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Außergewöhnlich

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Es ist schon etwas außergewöhnlich wenn man als knapp 18jähriger einen Bestseller verfasst. Zumal als Schweizamerikaner, in Zürich lebend, in den USA veröffentlicht, und in Deutsch bei Diogenes in Zürich heraus gegeben. Und die Covergestaltung so abweichend von den Titeln des Verlages, dass das einem vielleicht seltsam vorkommt. Das ganze passt aber zum Hauptdarsteller, einem schüchternen Jungen, welcher nicht nur seine Schwester, sondern gleich auch die ganze Welt retten muss.

Düsteres und garstiges Elfenallerlei

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Stefan Bachmanns Roman ist ein Debüt und im Diogenes Verlag erschienen. Der literarische „Mehrwert“ dieses Romans ist unbestreitbar wenn man bedenkt, dass der Schriftsteller dieses Werk bereits mit sechzehn Jahren geschrieben hat. Deswegen ziehe ich meinen literarischen Hut vor ihm: „Chapeau, Chapeau Herr Bachmann!“ Der geneigte Leser findet sich schnell in einem viktorianischen England wieder, dass allerdings einige moderne Gerätschaften bereits kennt(=Steampunkgenre). Unter anderem ist es mithilfe der Feenwesen der englischen Monarchie gelungen, die Abspaltung Amerikas zu vereiteln und so dümpeln die Menschen auf der anderen Seite des Ozeans noch immer in der britischen Kolonie dahin. Allerdings bleibt jenes Ereignis eher nur eine Randnotiz, ein Fußnote in der eigentlichen Handlung. Denn es geht ja schließlich um den kleinen Jungen Bartholomew, der sich so wie seine Schwester Hettie, Tag für Tag vor den ach so bösen Nachbarn verstecken muss. Die können Elfen nicht ab und noch weniger genehm sind ihnen Mischlingskinder von Elfen und Menschen. Bartholomew ist eben so ein Mischlingskind, auch wenn er beinahe als Menschenkind durchgehen könnte. Nicht jedoch seine Schwester Hettie, der Äste aus dem Kopf wachsen. Wenn man jetzt Elfen hört und an kleine durch die Luft fliegende, glitzerstaub versprühende Wesen denkt, ist man schon auf der falschen Fährte. In diesen Roman sind sie meist gespenstisch und garstig, mit kleinen messerscharfen Zähnen, riesigen schwarzen Augen ausgestattet und manche haben auch ein Hirschgeweih als Kopfschmuck. Düster und unberechenbar ist die Welt in der Bartholomew aufwächst und das Verschwinden von Mischlingskindern tangiert nicht viele Mitmenschen oder Mitelfen. Bartholomew ist sich sicher, dass er der nächste ist. Ganz auf sich alleine gestellt, kommt er einer Machenschaft auf die Spur, die bis in höchste politische Kreise reichen. Man könnte dem Schriftsteller nun fehlende Spannung vorwerfen und einen etwas holprigen Start. Ohne jeden Zweifel liegt der Fokus für mich auf der außergewöhnlichen literarischen Qualität der Erzählung, wenn man das wirklich sehr junge Alter des Schriftstellers bedenkt. Das muss ihm mal jemand nachmachen! Holprig wirkt die Erzählung wahrscheinlich auch deswegen, weil im Eiltempo von Szene zu Szene gesprungen wird. Ich vermisse hier etwas die entspannte Langsamkeit und Ruhe um die sehr bildhaft beschriebene Steampunkwelt zu genießen und ankommen zu lassen. Aber das sind tatsächlich nur Kleinigkeiten. Nachdem „die Seltsamen“ mein erster Roman ist, der in einer technikaffinen viktorianischen Welt spielt, kann ich dieses Genre nur sehr empfehlen. Spannung kommt dann tatsächlich auf den letzten Seiten auf, sodass ich kaum die Fortsetzung erwarten kann.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
17
21
6
1
0

Ausgefallene Steampunk-Fantasy mit einigen Längen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 28.08.2018

Bartholomew Kettle und seine Schwester würden gern wie normale Kinder zur Schule gehen und auf der Straße spielen - doch sie leben im Verborgenen, denn sie sind Seltsame, Mischlinge aus Mensch und Elfe, und somit nicht gern gesehen. Als der Junge beobachtet, wie ein Mischlingskind aus der Nachbarschaft auf mysteriöse Weise versc... Bartholomew Kettle und seine Schwester würden gern wie normale Kinder zur Schule gehen und auf der Straße spielen - doch sie leben im Verborgenen, denn sie sind Seltsame, Mischlinge aus Mensch und Elfe, und somit nicht gern gesehen. Als der Junge beobachtet, wie ein Mischlingskind aus der Nachbarschaft auf mysteriöse Weise verschwindet, gerät er schon bald in Gefahr, als er die geheimen Pläne einer mächtigen Person durchkreuzt. Doch auch ein junger Politiker wird durch Zufall auf die Taten aufmerksam. Und schon bald geraten die beiden in ein gefährliches Abenteuer... Die Seltsamen ist der erste Teil einer fantastischen Steampunk-Dilogie. Durch ein besonderes Ereignis gelangten einst magische Wesen in die Menschenwelt und leben nun in Unterdrückung in einer Welt, welche dem alten England in einer Steampunk-Version ähnelt. Unnötig zu erwähnen, dass diese Wesen alles andere als glücklich mit ihrem Schicksal sind. Mir hat die Vermischung der Menschenwelt mit Feen, (Hoch-)Elfen, Kobolden und Faunen sehr gut gefallen, ebenso wie die vielen Maschinen, welche das Dampfzeitalter des Romans prägen. Geschrieben ist der Roman sowohl aus der Sicht des kleinen Barthy wie auch des Politikers Mr. Jelliby, welche aus völlig unterschiedlichen Schichten kommen und sich im Lauf des Romans begegnen. Der Roman lebt hauptsächlich vom Worldbuilding, die Spannung schwankte mir für meinen Geschmack zu sehr durch einige weniger spannende Durststrecken. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass man im Anschluss den zweiten Band "Die Wedernoch" lesen sollte, um nicht das Gefühl zu haben, mitten in der Handlung als Leser verlassen worden zu sein.

Steampunk lässt grüßen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.05.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mischlinge, halb Mensch halb Fee, werden in London nicht gerne gesehen. Als einige dieser "Seltsamen" tot in der Themse gefunden, werden die Menschen dennoch neugierig. Wer hat die Kinder umgebracht und weswegen? Kommen Sie mit auf eine Reise in ein alternatives London in dem nichts so zu sein scheint, wie es auf den ersten Bli... Mischlinge, halb Mensch halb Fee, werden in London nicht gerne gesehen. Als einige dieser "Seltsamen" tot in der Themse gefunden, werden die Menschen dennoch neugierig. Wer hat die Kinder umgebracht und weswegen? Kommen Sie mit auf eine Reise in ein alternatives London in dem nichts so zu sein scheint, wie es auf den ersten Blick aussieht. Eine Geschichte voller, Liebe, Mut und Zusammenhalt. Eine klare Leseempfehlung

Verworrene Geschichte, die etwas langatmig erzählt wird, aber inhaltlich überraschend tiefgründig ist
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 20.01.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

An einem 23. September hatte sich in der Stadt Bath in England ein Portal geöffnet, wodurch der Übergang von zwei Welten möglich gewesen ist. Feen, Gnome und Elfen sind nach England gekommen und haben sich unter die Bevölkerung gemischt. Inzwischen leben die Feen in Slums, den Mischlingen - halb Mensch, halb Fee - ergeht es alle... An einem 23. September hatte sich in der Stadt Bath in England ein Portal geöffnet, wodurch der Übergang von zwei Welten möglich gewesen ist. Feen, Gnome und Elfen sind nach England gekommen und haben sich unter die Bevölkerung gemischt. Inzwischen leben die Feen in Slums, den Mischlingen - halb Mensch, halb Fee - ergeht es allerdings noch schlechter. Sie werden gesellschaftlich geächtet, sind die "Seltsamen". Der Junge Bartholomew Kettle und seine Schwester Hettie sind zwei von ihnen. Inzwischen ist das neunte Mischlingskind verschwunden und tot - ausgehöhlt - in der Themse aufgefunden worden. Bei dem letzten Opfer handelte es sich um einen Freund und Nachbarn von Bartholomew, weshalb er sich selbst an Leib und Leben bedroht fühlt. Was er nicht ahnt, ist, dass die Verbrecher es auf seine Schwester abgesehen haben, die sie als Portal nutzen wollen, um das Tor in die andere Welt erneut zu öffnen. Als Hettie verschwindet, begegnet Bartholomew bei seiner Suche nach ihr Mr. Jelliby, einem Mitglied des Staatsrates aus London, der ihm helfen möchte. "Die Seltsamen" ist ein Young Adult-Fantasyroman, den der Autor im jungen Alter von nur 16 Jahren geschrieben hat. Die Geschichte wird im zweiten Band der Reihe "Die Wedernoch" fortgesetzt. Mir war die Geschichte etwas zu verworren, zu viele unterschiedliche Gestalten, maschinenartige Tier und fabelhafte Figuren wirkten mit. Die Beschreibung der neuen Welt und die Einführung in die Charaktere wirkte etwas zu lang, da erst ab der Hälfte des Romans ersichtlich wird, worauf der Autor hinaus will und damit zu spät Spannung aufgebaut wird. Der Autor verwendet eine ganz besondere Sprache, um die Atmosphäre diese utopischen Englands zu vermitteln. Aufgrund der etwas langatmigen Beschreibungen konnte mich der Roman aber nicht wirklich fesseln. Für einen Abenteuerroman empfand ich die Handlung als zu langweilig. Die Freundschaft, die auf dem Klappentext angekündigt war, war zwischen Jelliby und Bartholomew kaum zu spüren. Überrascht war ich dagegen von dem tiefgründigen Inhalt, den man so nicht erahnen konnte. Die Themen Ausgrenzung, Rassenhass, Leben im Ghetto, soziale Unterschiede sind am Beispiel der Umgangs der Engländer mit Feen und Mischwesen beschrieben und lassen den Roman, der schätzungsweise im 19. Jahrhundert spielt, modern erscheinen und auf unsere heutige Zeit, in der Rassismus, Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Sozialneid allgegenwärtig sind. übertragen. Schade fand ich, dass der Roman keinen Abschluss hat und mit einem Cliffhanger endet. Wer wissen möchte, ob Bartholomew seine Schwester retten kann, muss "Die Wedernoch" lesen. Auch wenn ich diesen Roman noch auf meinem SuB habe, werde mich der Fortsetzung noch warten, bis eine Leseflaute eintritt...