Der See

Roman

detebe Band 24320

Banana Yoshimoto

(9)
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Beschreibung

Zwei junge Menschen, die in der Großstadt Tokio zueinander- und dabei zu sich selbst finden. Eine Reise führt sie zunächst an einen geheimnisvollen See, wo all die Verletzungen wieder zu schmerzen beginnen, die ihnen das Leben schon zugefügt hat. Eine zarte Reifungs- und Liebesgeschichte.

Banana Yoshimoto, geboren 1964, hieß ursprünglich Mahoko Yoshimoto. Ihr erstes Buch ›Kitchen‹ schrieb sie, während sie als Kellnerin in einem Café jobbte und sich dort in die Blüten der ›red banana flower‹ verliebte, daher ihr Pseudonym. Es verkaufte sich auf Anhieb millionenfach. Ihre Bücher erreichen auch außerhalb Japans ungewöhnlich hohe Auflagen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 25.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24320-8
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18,1/11,4/1,6 cm
Gewicht 190 g
Originaltitel Mizuumi
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Thomas Eggenberg

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Japanische Generation Y

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

In - Der See - wird die Geschichte von Chihiro erzählt, einer dreißigjährigen Frau, Tochter eines unverheirateten, aber sehr verliebten Paares. Im ersten Satz des Romans erfährt man bereits über den Tod ihrer geliebten Mutter und gleich darauf, dass sie nie eine richtige Beziehung zu ihren Vater aufbauen konnte. Ein Leben lang blieb er ihr fremd. Chihiro zieht alleine nach Tokyo, wo sie von einem eigenartigen Mann im Nachbarhaus beobachtet wird. Banana Yoshimoto ist neben Haruki Murakami wohl der populärste japanische Export, und wie ich finde auch ein sehr passendes Pendant zum Großmeister der japanischen Literatur. Rücken bei Murakami die Männer in den Blickpunkt der Geschichte, sind es bei Yoshimoto in der Regel die Frauen. In ihrem typisch schnörkellosen und reduzierten Stil, der mir sehr gut gefällt, erzählt Yoshimoto die Geschichte aus der Sicht Chihiros. Bereits in Kitchen - meinem ersten Roman den ich von dieser außergewöhnlichen Schriftstellerin gelesen habe - überzeugte sie mit ihrer unnachahmlichen und eben minimalistische Art. Die knappen Sätze, die nur scheinbar oberflächig sind, offenbaren den Leser der zwischen den Zeilen lesen vermag, eine Tiefe und und Weite wie sie nur wenige Schriftsteller erreichen. In - Der See - widmet sie sich der Einsamkeit der Hauptcharaktere und was sie daraus machen. Neben Chihiro charakterisiert Nakajima für mich die typischen Züge der Generation Y - hochgebildet, aber mit wenig Ambitionen Karriere zu machen. Freude an der Arbeit, aber der Status und Prestige sind keine Ziele die sie anvisieren. Wenn in Rezensionen die Rede davon ist - dass gerade Chihiro naiv wirkt, dann stimmt das nur zu einem gewissen Teil. Meiner Meinung nach repräsentierten sie zwei von vielen Dreißigjährigen - die nicht erwachsen geworden sind oder nicht erwachsen werden wollen - und sich die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung in allen Richtungen offen. Vielleicht stecken sie aber auch in Unsicherheiten fest und wissen noch nicht wohin ihr Weg sie noch führt. Wer sich nun der japanischen Literatur nähern möchte, dem kann ich neben diesem Roman auch ihre Debüterzählung Kitchen, oder von Haruki Murakami Afterdark wärmstens empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 21.04.2018
Bewertet: anderes Format

Zwei Fremde die sich auf einer Reise langsam annähern, ein Geschwisterpaar das zurückgezogen lebt und ein See der sie alle zu verbinden scheint. Tauchen Sie ein.

von einer Kundin/einem Kunden am 12.01.2018
Bewertet: anderes Format

Eine stille und nachdenkliche Liebesgeschichte. Yoshimoto geht gewohnt einfühlsam mit ihren Figuren um. Ich lese diese Autorin immer wieder gerne.

von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Wie fühlt sich tiefempfundene Liebe an? Das ist nur eine der leichteren Fragen denen die beiden Protagonisten auf den Grund gehen. Kurzweilig und doch langlebig.


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