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Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm (ungekürzt)

(ungekürzte Lesung)

"Wäre es möglich, Augenblicke einzufrieren, würde ich diesen in eine Plastikdose legen. Dann könnte man den Winter über davon zehren." Als es Anna immer weniger gelingt, ihre Erinnerungen festzuhalten, und ihr Gedächtnis langsam unzuverlässiger wird, klammert sie sich an Wortlisten ("Stein, Birke, Gras, Stuhl") und erfindet Wörter für Dinge, die keinen Namen haben. Im Lauf der Jahre trotzt sie den Zumutungen des Alltags mehr und mehr mit ihrer Vorstellungskraft. Als alte Frau blickt Anna zurück auf ihr Leben, so, wie sie sich daran erinnert, an schöne wie an schwere Momente, an die Zeit in Finnland wie auch den Neuanfang mit Thomas in England. Vor allem erinnert sie sich an ihr Häuschen mit den blauen Vorhängen auf einer Schäreninsel, inmitten von Möwen, Schilf und krummen Kiefern, wo sie die Sommer mit ihrer großen Liebe Antti verbrachte - und natürlich an den Tag, an dem ein Wal durch London schwamm. Ein Roman aus Finnland zum Thema Erinnern und Vergessen, aber auch über die Kraft der Wörter und der Fantasie: märchenhaft, tragikomisch, menschlich - und mit einer unvergesslichen Heldin!
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Katrin Weisser
Erscheinungsdatum 19.12.2014
Sprache Deutsch
EAN 9788711322437
Verlag SAGA Egmont
Spieldauer 255 Minuten
Format & Qualität MP3, 254 Minuten
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Ingrid Führer, Thalia-Buchhandlung Gmunden

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Einfühlsam

Yvonne Simone Vogl, Thalia-Buchhandlung Gmunden

Selja Ahavas erzählt einfühlsam die Geschichte von Anna. Anna, die ihre Erinnerungen verliert. Ein Buch über Gedächtinisverlust und Erinnerungsfetzen an das Leben. Empfehlenswert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 14.03.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Roman über eine Frau mit Demenz,sehr einfühlsam geschrieben. Das Buch ist sicherlich keine leichte Kost, aber eine ganz besondere und bereichernde Leseerfahrung.

Erleuchtete Augenblicke
von solveig am 01.02.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Wie ein Flickenteppich erscheint Anna, Alzheimer-Patientin in einem Pflegeheim, die Zeit und der Rückblick auf ihr eigenes Leben. Sie versucht sich an den Anfang zu erinnern und kehrt in Gedanken an den Ort zurück, an dem sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat, ihrem Häuschen auf einer kleinen Insel in den Schären.... Wie ein Flickenteppich erscheint Anna, Alzheimer-Patientin in einem Pflegeheim, die Zeit und der Rückblick auf ihr eigenes Leben. Sie versucht sich an den Anfang zu erinnern und kehrt in Gedanken an den Ort zurück, an dem sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat, ihrem Häuschen auf einer kleinen Insel in den Schären. Aus Annas Perspektive erzählt die Autorin Episoden aus Annas Leben; nicht in einer chronologischen Abfolge von Ereignissen, sondern einzelne Bruchstücke, Augenblicke ihres Lebens. Zunächst noch in länger zusammenhängenden Phasen geschrieben, wird (nach einem Schicksalsschlag) die Erzählung jedoch zunehmend sprunghaft, so wie Anna selbst auch. Mit fortschreitender Krankheit wird Anna ruheloser, füllt ihr Leben mit erdachten Kindern (die sie sich immer gewünscht hat) und Gestalten aus Kinderbüchern und findet sich schließlich in der Realität nicht mehr zurecht. Auch der Leser, der Anna auf ihrem Weg durch die stetig fortschreitende Krankheit begleitet, hat Mühe, den Überblick zu behalten, ist beinahe ebenso verwirrt und orientierungslos wie Anna. Er erlebt den langsamen Prozess des Vergessens gemeinsam mit Anna. Sehr einfühlsam beschreibt Selja Ahava das langsame „Verschwinden“ des eigenen Ich. Es beginnt mit „Bildern, … die aus ihren Halterungen sprangen…“ und endet damit, dass die Teile der Erinnerung immer kleiner werden. Zeitliche Abläufe werden unwichtig, geraten durcheinander. Die meisten Ereignisse in Annas Leben sind am Ende vergessen, genauso wie jener denkwürdige Tag „an dem ein Wal durch London schwamm“. Zum Schluss schließt sich der Kreis, es bleibt das friedliche, versöhnliche Bild ihrer Insel. Die einzelnen Szenen sind geradezu bildlich vorstellbar, wie mit einer Kamera eingefangen. Dieser Eindruck wird durch die schlichte, aber sehr schöne, bildhafte Sprache der Autorin hervorgerufen, eine Sprache, die zu Annas Wesen passt. Sie geht sorgsam mit Worten um, trifft stets das Wesentliche und berührt den Leser. Man sollte sich Zeit nehmen für diesen nachdenklich stimmenden Roman und sich einfach mit der Erzählung treiben lassen. Sie macht sensibel für das eigene alltägliche (Er-)Leben. „Es gibt keine einheitliche Geschichte, es gibt erleuchtete Augenblicke, und der Rest ist Finsternis“.