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Aus dem Leben eines Taugenichts. Textausgabe mit Kommentar und Materialien

Reclam XL – Text und Kontext

Reclam XL - Text und Kontext Band 19238

Joseph Eichendorff

(6)
Schulbuch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Klassenlektüre und Textarbeit einfach gemacht: Die Reihe »Reclam XL – Text und Kontext« erfüllt alle Anforderungen an Schullektüre und Bedürfnisse des Deutschunterrichts:
* Das Format ist größer als die gelben Klassiker der Universal-Bibliothek, mit ausreichend Platz für Notizen am Seitenrand.
* Schwierige Wörter werden am Fuß jeder Seite erklärt, ausführlichere Wort- und Sacherläuterungen stehen im Anhang.
* Zusatz-Materialien im Anhang erleichtern das Verständnis des Werkes und liefern Impulse für Diskussionen im Unterricht: zu Quellen und Stoff, Biographie des Autors, Epoche und Rezeptionsgeschichte.

Als »Taugenichts« von seinem Vater aus dem Elternhaus vertrieben, zieht der verträumte Müllersohn mit nichts als seiner Geige im Gepäck in die Welt, auf der Suche nach Freiheit, Individualität und Künstlertum. Auf seinen Reisen begegnet er seiner großen Liebe, wird enttäuscht, zieht weiter. Doch ein Liebesbrief ruft ihn zurück... erfüllt sich nun sein Traum? Die musikalische Novelle gilt als Meisterwerk der Spätromantik und begeistert mit fesselnder, lebendiger Erzählkraft.

Die Bände von Reclam XL sind im Textteil seiten- und zeilenidentisch mit den gelben Ausgaben der Universal-Bibliothek. UB- und XL-Ausgaben sind also nicht nur im Unterricht nebeneinander verwendbar – es passen auch weiterhin alle Lektüreschlüssel, Erläuterungsbände und Interpretationen dazu.

Joseph von Eichendorff (10.3.1788 Schloss Lubowitz bei Ratibor, Oberschlesien – 26.11.1857 Neiße, Schlesien) stammte aus einer katholischen Adelsfamilie. Nach einem Jurastudium in Halle, Heidelberg und Wien arbeitete er für den preußischen Staatsdienst. Eichendorff gehört zu den bedeutendsten Dichtern der Spätromantik. Neben seiner Lyrik, für die insbesondere »Des Knaben Wunderhorn« steht, erlangte Eichendorffs Prosadichtung Ruhm, allen voran die Novelle »Aus dem Leben eines Taugenichts«, die 1826 erstmals veröffentlicht wurde.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Max Kämper
Seitenzahl 149
Erscheinungsdatum 22.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019238-2
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 17/11,5/1 cm
Gewicht 117 g
Abbildungen 9 schwarzweisse Fotos
Unterrichtsfächer Deutsch
Bundesländer Hessen

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 02.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Obwohl es an manchen Stellen, meiner Meinung nach, recht gestreckt wird, ist es wirklich sehr zu empfehlen. Ein Muss für Liebhaber klassischer deutscher Literatur.

Mix aus Milieustudie und Kriminalhandlung
von PMelittaM aus Köln am 25.08.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Abel Hradschek drücken Schulden, bis er einen Plan entwirft. Die Last auf seinen Schultern scheint aber auch danach nicht weniger zu werden. Theodor Fontanes Werk erschien zunächst als Fortsetzungsgeschichte in der „Gartenlaube“, spielt 1831/32 in einem Oderbruch-Dorf und soll auf Kindheitserinnerungen des Autors basieren. Vi... Abel Hradschek drücken Schulden, bis er einen Plan entwirft. Die Last auf seinen Schultern scheint aber auch danach nicht weniger zu werden. Theodor Fontanes Werk erschien zunächst als Fortsetzungsgeschichte in der „Gartenlaube“, spielt 1831/32 in einem Oderbruch-Dorf und soll auf Kindheitserinnerungen des Autors basieren. Viel Lokalkolorit erhält die Novelle durch ihre Sprache, denn einige der Dorfbewohner sprechen Platt. Für den Leser ist das eine Herausforderung, nicht jeder versteht das. Aber auch ohne das Verstehen dieser Passagen kann man der Geschichte folgen, sie geben ihr halt nur den letzten Schliff. Mein Exemplar hat eine zusätzliche Herausforderung: Es ist in altertümlichem Deutsch geschrieben, auch die Rechtschreibung betreffend. Mir gefällt das gut, auch das trägt viel zu Atmosphäre bei und macht die Geschichte rund. Die Geschichte selbst ist nett zu lesen, stellenweise spannend, dann aber auch wieder etwas zu sehr in die Länge gezogen. Als Leser ahnt man schnell, was passiert ist, die Dorfbewohner reagieren eher mit Klatsch und Tratsch. Die Geschichte ist kein reiner Krimi, sondern ein Mix aus Milieustudie und Kriminalhandlung und lässt dem Leser insgesamt viel Platz für eigene Deutungen. Letzteres wird nicht jedem gefallen, manche Dinge werden nicht aufgeklärt, sondern bleiben der Phantasie des Lesers überlassen, aber ich denke, vieles ist logisch, und nicht alles muss in einer Geschichte bis aufs letzte I-Tüpfelchen erklärt werden, ich fand es gut. Neben den Hradscheks, Abel und seine Frau Ursel, spielt die Nachbarin Jeschke eine große Rolle, die, typisch für ein Dorf, vieles mitbekommt und sich ihre eigenen Gedanken macht. Im Dorf wird sie als Hexe verschrien, für mich ist sie mein Lieblingscharakter in dieser Geschichte. Ich habe Fontanes Novelle nicht ungern gelesen und fühlte mich größtenteils gut unterhalten, allerdings zwischendurch auch immer mal wieder etwas gelangweilt. Animiert dazu, mehr Fontane zu lesen, hat sie mich nicht unbedingt. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig) und eine Leseempfehlung für Klassikfans.

sehr "romantisch"
von Twins am 12.09.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aus dem Leben eines Taugenichts haben wir in der Schule gelesen. Da ich kein großer Fan von Reclam-Heftchen bin, habe ich mir nicht viel versprochen. Doch diese Novelle von Eichendorff hat mir dann doch gefallen. Sie war sehr einfach zu verstehen und lies sich schnell lesen! Die Handlung war auf eine Art und Weise spannend und l... Aus dem Leben eines Taugenichts haben wir in der Schule gelesen. Da ich kein großer Fan von Reclam-Heftchen bin, habe ich mir nicht viel versprochen. Doch diese Novelle von Eichendorff hat mir dann doch gefallen. Sie war sehr einfach zu verstehen und lies sich schnell lesen! Die Handlung war auf eine Art und Weise spannend und lustig. Die Charaktere sind sehr verschieden, was mir gefällt. Es wurde nie langweilig. Solche Bücher, wie dieses, sollten öfter in der Schule gelesen werden. :P


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  • Aus dem Leben eines Taugenichts

    Anhang
    1. Zur Textgestalt

    2. Anmerkungen

    3. Leben und Zeit

    4. Philister und Taugenichtse
    4.1 Clemens Brentano: »Sie begreifen nur viereckichte Sachen, alles andere ist widernatürlich« (1811)
    4.2 Achim von Arnim: »… Samen wunderbarer Blumen« (1805)
    4.3 Walter Zimorski: Eichendorffs Taugenichts – eine Apologie des Anti-Philisters? (1979)
    4.4 Thomas Mann: »… ein Künstler und ein Genie« (1918)

    5. Volkslieder und volkstümliche Lieder
    5.1 Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe: Volkslied
    5.2 Volkslied aus Des Knaben Wunderhorn (1806–08)
    5.3 Benno von Wiese: »Die Nähe zur Musik und zur melodischen Lyrik ist romantisches Erbe« (1964)
    5.4 Schlesische Zeitung: »… seine Dichtungen wurden von den besten Componisten zu Liedern benutzt« (1856)

    6. Die Liebe des Troubadours
    6.1 Hartwig Schultz: »… Taugenichts … leistet eine Art modernen Minnedienst« (1994) 13
    6.2 Walther von der Vogelweide: »Nemt, frouwe, disen kranz« (um 1200)
    6.3 Stefan Nienhaus: Eichendorffs Wiederholungsstil (1991)

    7. Sprache und Erzähltechnik
    7.1 Novalis: »Die Welt muß romantisiert werden« (1799/1800)
    7.2 Richard Alewyn: »… der konsequenteste Versuch, reinen Raum in der Dichtung darzustellen« (1966)
    7.3 Helmut Koopmann: »Die Zeit steht auf eine fast schon aufdringliche Weise still« (1988)

    8. Romantik – Sehnsucht nach einer unerreichbaren Ferne
    8.1 Ricarda Huch: »Die Romantiker suchten in Italien … nicht Kultur, sondern zerstörte Kultur: Verwilderung, Auflösung« (1951)
    8.2 Hartwig Schultz: »… unterwegs in eine transzendente Heimat« (1992)
    8.3 Joseph Eichendorff: Mondnacht (um 1835)
    8.4 Rüdiger Safranski: »… Hingabe ans unendlich aufgeschobene Reiseziel« (2007)

    9. Literaturhinweise