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H wie Habicht

(21)
* #1 in Großbritannien * NEW YORK TIMES Bestseller

»Um einen Greifvogel abzurichten, muss man ihn wie einen Greifvogel beobachten, erst dann kann man vorhersagen, was er als Nächstes tun wird. Schließlich sieht man die Körpersprache des Vogels gar nicht mehr – man
scheint zu fühlen, was der Vogel fühlt. Die Wahrnehmung des Vogels wird zur eigenen. Als die Tage in dem abgedunkelten Raum vergingen und ich mich immer mehr in den Habicht hineinversetzte, schmolz mein Menschsein von mir ab.«

Schon als Kind beschloss Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Sie eignete sich das komplizierte Fachvokabular an, mit dem sich die Falkner wie in einer Geheimsprache untereinander verständigen, und las die Klassiker der Falknereiliteratur. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrte sie Geduld und Selbstvertrauen und blieb eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben.

Als ihr Vater stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten. Sie ersteht einen der beeindruckenden Vögel, ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, das wildeste aller wilden Tiere zu zähmen.

Ein Buch über die Erinnerung, über Natur und Freiheit - und über das Glück, sich einer großen Aufgabe von ganzem Herzen zu widmen.

»Helen Macdonald ist etwas gelungen, was in der Literatur sehr selten ist: die absolut realistische Beschreibung der Beziehung eines Menschen zum Bewusstsein eines Tiers ... Eine unglaubliche Leistung, und Mabel ist der Star.« John Carey Sunday Times

»Lebendig und faszinierend.« James Attlee Independent

»Mit seiner Anmut, seiner überragenden, beinahe furchterregenden Eleganz fesselt dieses Buch den Leser und lässt ihn nicht mehr los. Was für eine Entdeckung!« Erica Wagner The Economist

»Ein Buch von geradezu hypnotischer Wirkung ... Macdonald ist eine herausragende Literatin, die in der Kunst der Naturbeschreibung sämtliche zeitgenössischen Autoren übertrifft.«
Stuart Winter Sunday Express

»Fremd und doch unwiderstehlich ... Macdonalds poetische Prosa schwingt sich in ungeahnte Höhen hinauf ... Die erhebende Botschaft ... verleiht dem Herzen Flügel.« Gerard Henderson Daily Express

»Ein einzigartiges und wunderschönes Buch, von geradezu schmerzhafter emotionaler Aufrichtigkeit und in einer anschaulichen Sprache verfasst, die in der zeitgenössischen Literatur ihresgleichen sucht.« Aus der Begründung für die Auszeichnung als Costa Book of the Year 2014

»H wie Habicht ist ein überwältigendes Buch: Berührend, faszinierend und klug. Ein zutiefst menschliches Werk, durchdrungen von Einsicht und Mitgefühl ... Sehr wahrscheinlich das beste Buch dieses Jahres.« Melissa Harrison Financial Times

»[Macdonalds] anschaulicher Stil – verblüffend und außerordentlich präzise – ist nur ein Teil dessen, was dieses Buch ausmacht. Die Geschichte vom Abrichten Mabels liest sich wie ein Thriller. Die allmählich und behutsam anwachsende Spannung lässt den Atem stocken ... Fesselnd.« Rachel Cooke Observer

»Zutiefst berührend.« Grazia

»Noch in fünfzig oder hundert Jahren wird sich H wie Habicht einer einfachen Kategorisierung entziehen. Der Leser wird das Wilde, das Ungezähmte mit anderen Augen sehen, und er wird das Buch am Ende mit stiller Freude darüber aus der Hand legen, dass ein Mitmensch seinen Weg zurück in die Welt gefunden hat. Einzuordnen unter ›Klassiker‹.« Nigel Roby We Love This Book

»In der Jury waren wir uns einig, dass es in wundervoller, prägnanter und äußerst genauer Prosa verfasst ist und dem Gefühl der Trauer mit einem klaren, mutigen Blick begegnet. In diesem ausgesprochen klugen Werk werden alle Fäden auf das Geschickteste miteinander verwoben. Ein Buch, das alle Leser begeistern wird.« Robert Harris, Bestsellerautor und Vorsitzender der Jury für den Costa Award
Portrait
Helen Macdonald ist Autorin, Lyrikerin, Illustratorin und Historikerin. Sie arbeitet an der University of Cambridge, England, im Bereich Geschichte und Philosophie der Wissenschaften. H wie Habicht erhielt in England den renommierten Samuel Johnson Prize, der herausragenden Sachbüchern verliehen wird, sowie den hochdotierten Costa Award für das beste Buch des Jahres.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 07.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7934-2298-3
Verlag Allegria
Maße (L/B/H) 22,5/14,6/4 cm
Gewicht 619 g
Originaltitel H is for Hawk
Auflage 9. Auflage
Übersetzer Ulrike Kretschmer
Buch (gebundene Ausgabe)
20,60
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Wien

Mit ihrem scharfsinnigen, elegantem Stil und sehr viel Offenheit schafft Macdonald eine mühelose Mischung aus Sachbuch, Biographie und Autobiografie. Packend von allen Seiten! Mit ihrem scharfsinnigen, elegantem Stil und sehr viel Offenheit schafft Macdonald eine mühelose Mischung aus Sachbuch, Biographie und Autobiografie. Packend von allen Seiten!

„Die Falknerei ist ein weites Feld“

Christina Welser, Thalia-Buchhandlung Salzburg

Ein vielschichtiges Sachbuch, das auf sehr vielen Ebenen gleichzeitig arbeitet, allerdings sollte man nicht unterschätzen, dass man neben der Falknerei ziemlich viel Literaturwissenschaft vorgelegt bekommt. Mitunter wagt die Autorin dabei einige gewagte Interpretationen. Sicherlich ein lesenswertes Buch, das jedoch gerade in dieser Hinsicht auch Diskussionsstoff bereit hält. Ein vielschichtiges Sachbuch, das auf sehr vielen Ebenen gleichzeitig arbeitet, allerdings sollte man nicht unterschätzen, dass man neben der Falknerei ziemlich viel Literaturwissenschaft vorgelegt bekommt. Mitunter wagt die Autorin dabei einige gewagte Interpretationen. Sicherlich ein lesenswertes Buch, das jedoch gerade in dieser Hinsicht auch Diskussionsstoff bereit hält.

„großes Leseerlebnis“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

Schon als kleines Kind interessiert sich Helen Macdonald für Vögel. Raubvögel um genau zu sein. Mit ihrem Vater ist sie regelmäßig in der Natur unterwegs. Er ist die wichtigste Bezugsperson . Alles bringt er ihr bei. Alles, was wesentlich und wichtig in der Natur ist. Geduld, Ausdauer, Staunen, Selbstvertrauen. Schon in jungen Jahren hat Helen Macdonald den Wunsch, Falknerin zu werden. Diesen Wunsch setzt sie auch sehr konsequent um. Als ihr Vater ganz unvorhergesehen stirbt, bricht für Helen eine Welt zusammen. Sie verliert ihre Lebensfreude und zieht sich komplett in die Natur zurück. Immer intensiver denkt Helen darüber nach, mit einem Habicht zu arbeiten. Sie lässt sich auf dieses Abenteuer ein und ersteht einen der beeindruckendsten Vögel ,-ein Habichtweibchen. Sie nennt es Mabel und beginnt mit ihr zu arbeiten.
"H" wie Habicht von Helen Macdonald ist ein großes Leseerlebnis
Schon als kleines Kind interessiert sich Helen Macdonald für Vögel. Raubvögel um genau zu sein. Mit ihrem Vater ist sie regelmäßig in der Natur unterwegs. Er ist die wichtigste Bezugsperson . Alles bringt er ihr bei. Alles, was wesentlich und wichtig in der Natur ist. Geduld, Ausdauer, Staunen, Selbstvertrauen. Schon in jungen Jahren hat Helen Macdonald den Wunsch, Falknerin zu werden. Diesen Wunsch setzt sie auch sehr konsequent um. Als ihr Vater ganz unvorhergesehen stirbt, bricht für Helen eine Welt zusammen. Sie verliert ihre Lebensfreude und zieht sich komplett in die Natur zurück. Immer intensiver denkt Helen darüber nach, mit einem Habicht zu arbeiten. Sie lässt sich auf dieses Abenteuer ein und ersteht einen der beeindruckendsten Vögel ,-ein Habichtweibchen. Sie nennt es Mabel und beginnt mit ihr zu arbeiten.
"H" wie Habicht von Helen Macdonald ist ein großes Leseerlebnis

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
13
6
2
0
0

Begegnung mit dem wilden Raubvogel
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaltbrunn am 19.02.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie... Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie Habicht“ hat mich fasziniert und ist sehr interessant und gibt über das Abrichten eines Habichtweibchens eine realistische Beschreibung der Beziehung eines Menschen zum Habicht, der eigentlich als Raubtier bezeichnet wird.

von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2017
Bewertet: anderes Format

Ein Buch, bei dem einem das Herz aufgeht, in dem es aber auch viele schmerzliche Momente gibt. Ein absolut lesenswertes Buch .

Selbstfindung und mal ein anderes Hobby
von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 20.12.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch ist recht unterhaltsam und beschreibt die Selbstfindung der Autorin nach dem Tod ihres Vaters. Dieser hinterlässt eine Lücke in ihrem Leben, die Sie nicht zu schließen vermag. Er die Aufgabe einen Habicht abzutragen (habe ich auch erst in dem Buch gelernt) führt Sie langsam aber sicher zurück... Das Buch ist recht unterhaltsam und beschreibt die Selbstfindung der Autorin nach dem Tod ihres Vaters. Dieser hinterlässt eine Lücke in ihrem Leben, die Sie nicht zu schließen vermag. Er die Aufgabe einen Habicht abzutragen (habe ich auch erst in dem Buch gelernt) führt Sie langsam aber sicher zurück in die Spur. Ich fand es recht unterhaltsam die Wandlung mitzuerleben. Vor allem die Beziehung zum Tier hat mit recht in Ihrem Bann gezogen. Es gibt ein paar langatmige Stellen, wo ich mir noch mehr Infos über die Beziehung zum Habicht gewünscht hätte, aber lasst euch da mal selbst überraschen. Es lohnt sich auf jeden Fall, da das Buch doch eher ab vom Mainstream agiert und sich nicht so recht in eine Kategorie einordnen lässt.