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Goat Mountain

Roman

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Etwas Besonderes soll er werden, der erste richtige Jagdausflug des elfjährigen Jungen mit seinem Vater, seinem Großvater und einem Freund des Vaters. In Vorfreude darauf, seinen ersten Hirsch zu schießen, bricht er mit den Männern auf. Als sie das Jagdrevier der Familie erreichen, sehen sie in der Ferne einen Wilderer. Der Vater lässt den Jungen durchs Zielfernrohr seines Jagdgewehrs auf den Eindringling blicken – doch statt nur zu beobachten, drückt er ab. Und wirkt dabei befremdlich unberührt. Bestürzung über die eigene Tat, Tränen oder Reue bleiben aus. Ist dem Jungen die Tragweite seiner Tat nicht bewusst? Hat er kein Mitgefühl? Und was soll mit der Leiche geschehen? Was als Ausflug geplant war, wird zu einem archaischen Ringen, das die Männer an ihre Grenzen bringt.

Ein Roman, der »die Wucht einer Gewehrkugel« hat (The Economist), verstörend, atemberaubend und ergreifend.
Portrait
Miriam Mandelkow, 1963 in Amsterdam geboren, war nach ihrem Studium der Anglistik, Amerikanistik und Jewish Studies zunächst mehrere Jahre als Lektorin tätig, ehe sie sich dem literarischen Übersetzen zuwandte. Zuletzt erschienen in ihrer Übersetzung Werke von David Vann, NoViolet Bulawayo, Pat Barker und Anne Landsman. Miriam Mandelkow lebt in Hamburg.

David Vann wurde 1966 auf Adak Island/Alaska geboren. Seine Romane sind vielfach preisgekrönt und erscheinen in 22 Ländern. David Vann lebt in Neuseeland und ist derzeit Professor an der University of Warwick in England.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 270
Erscheinungsdatum 10.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46646-9
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 19,1/12,1/2,2 cm
Gewicht 246 g
Auflage 1
Übersetzer Miriam Mandelkow
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10,30
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„Archaisch“

Marie-Therese Reisenauer, Thalia-Buchhandlung Wien

Dass ein Vater seinen Sohn zur Jagd mit nimmt ist noch nichts außergewöhnliches. Zu diesem wird es erst, wenn der Junge das Gewehr anlegt, das Wild visiert, und statt dessen den Wilderer erschiesst. Nein, nicht unabsichtlich, einfach so. Viel beklemmender kann man nicht anfangen. Nach der ersten Verstörung liest man fasziniert weiter. Seit Kein seinen Bruder erschlug gehört Gewalt und Töten zur Familie, was auch der Erzähler schmerzhaft erfahren muss. Der Mythos der Mannwerdung, reduziert auf einen archaischen Jagdritus. "very tough" würde der Brite sagen. Dass ein Vater seinen Sohn zur Jagd mit nimmt ist noch nichts außergewöhnliches. Zu diesem wird es erst, wenn der Junge das Gewehr anlegt, das Wild visiert, und statt dessen den Wilderer erschiesst. Nein, nicht unabsichtlich, einfach so. Viel beklemmender kann man nicht anfangen. Nach der ersten Verstörung liest man fasziniert weiter. Seit Kein seinen Bruder erschlug gehört Gewalt und Töten zur Familie, was auch der Erzähler schmerzhaft erfahren muss. Der Mythos der Mannwerdung, reduziert auf einen archaischen Jagdritus. "very tough" würde der Brite sagen.

„sehr hart“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Auf der Suche nach Hirschen. Nach gebogenen Geweihen zwischen toten, trockenen Zweigen ......nach einem braunen Flecken Fell.....Ein geübter Blick blendete den Hintergrund aus. ein geübter Blick ließ die Welt so verschwinden, dass nur das Ziel übrig blieb."...Es sollte ein besonderer Ausflug werden. Großvater, Vater, der beste Freund des Vaters und der Junge waren auf dem Weg zu ihrem Jagdrevier. Er ist 11 Jahre alt, Heute wird er das erste Mal seinen eigenen Hirsch erlegen. In seiner Vorstellung sieht sich der Junge bereits nach erfolgreicher Jagd,- beim Aufbrechen des Wildes. Seit er denken kann, begleitet er die Männer zu ihren Jagdausflügen. Er kennt ihre Gewohnheiten, er kennt ihre Rituale. Lange Regenfälle haben die Zufahrtsstraße beinahe unpassierbar gemacht. Bei einem erzwungenen Halt überprüfen sie ihre Schusswaffen. In der Ferne, immer noch in ihrem Revier, entdecken sie einen Wilderer. Der Vater drückt dem Jungen sein Jagdgewehr in die Hand. Er läßt seinen Sohn einen Blick auf den Eindringling werfen. Konzentriert und ruhig richtet der Junge die Waffe seines Vaters aus. Durch das Präzisionsfernrohr hat er den Mann ganz genau vor sich. Plötzlich fällt ein Schuss.........."Ganz selten ist die Welt wirklich neu. Und ganz selten stehen wir dabei im Mittelpunkt. In diesem Augenblick jedoch hatte sich alles neu geordnet".....
Das neue Buch von David Vann ist einmal mehr ungemein hart und ungemein gut geschrieben.
"Auf der Suche nach Hirschen. Nach gebogenen Geweihen zwischen toten, trockenen Zweigen ......nach einem braunen Flecken Fell.....Ein geübter Blick blendete den Hintergrund aus. ein geübter Blick ließ die Welt so verschwinden, dass nur das Ziel übrig blieb."...Es sollte ein besonderer Ausflug werden. Großvater, Vater, der beste Freund des Vaters und der Junge waren auf dem Weg zu ihrem Jagdrevier. Er ist 11 Jahre alt, Heute wird er das erste Mal seinen eigenen Hirsch erlegen. In seiner Vorstellung sieht sich der Junge bereits nach erfolgreicher Jagd,- beim Aufbrechen des Wildes. Seit er denken kann, begleitet er die Männer zu ihren Jagdausflügen. Er kennt ihre Gewohnheiten, er kennt ihre Rituale. Lange Regenfälle haben die Zufahrtsstraße beinahe unpassierbar gemacht. Bei einem erzwungenen Halt überprüfen sie ihre Schusswaffen. In der Ferne, immer noch in ihrem Revier, entdecken sie einen Wilderer. Der Vater drückt dem Jungen sein Jagdgewehr in die Hand. Er läßt seinen Sohn einen Blick auf den Eindringling werfen. Konzentriert und ruhig richtet der Junge die Waffe seines Vaters aus. Durch das Präzisionsfernrohr hat er den Mann ganz genau vor sich. Plötzlich fällt ein Schuss.........."Ganz selten ist die Welt wirklich neu. Und ganz selten stehen wir dabei im Mittelpunkt. In diesem Augenblick jedoch hatte sich alles neu geordnet".....
Das neue Buch von David Vann ist einmal mehr ungemein hart und ungemein gut geschrieben.

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