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Till Eulenspiegel

Dreißig Streiche und Narreteien

Insel-Bücherei 2014

(1)
Jedes Kind kennt die Geschichten des berühmtesten aller Narren, der Eulen und Meerkatzen bäckt, einem Esel das Lesen beibringt und den Grafen von Anhalt für dumm verkauft. Sprichwörtlich sind seine Eulenspiegeleien, das penetrante Wörtlichnehmen und absichtliche Missverstehen, mit denen er sich Herren und Meister vom Leib hält. Doch nicht nur die Mächtigen werden Opfer seiner derben Späße, sondern auch arme Bauern und Handwerker, Tiere und Kinder. In Clemens J. Setz’ Nacherzählungen ausgewählter Historien aus dem beliebten Volksbuch stiftet Till Eulenspiegel, »diese vielleicht freieste Figur der deutschen Literatur«, nichts als Unruhe und Chaos in den Dörfern und Häusern der braven, anständigen Menschen, zum diebischen Vergnügen des Lesers, herrlich hintergründig illustriert von Philip Waechter.
Portrait

Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren, wo er Mathematik sowie Germanistik studierte und heute als Übersetzer und freier Schriftsteller lebt. 2011 wurde er für seinen Erzählband Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Sein Roman Indigo stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2012 und wurde mit dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2013 ausgezeichnet. 2014 erschien sein erster Gedichtband Die Vogelstraußtrompete. Für seinen Roman Die Stunde zwischen Frau und Gitarre erhielt Setz den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2015.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 148
Erscheinungsdatum 06.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-20014-7
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 22,3/13,9/1,7 cm
Gewicht 348 g
Abbildungen mit Illustrationen
Auflage 1
Illustrator Philip Waechter
Buch (gebundene Ausgabe)
16,50
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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Kabinettstückchen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.10.2015

Dieser Eulenspiegel ist wirklich kein Netter, der nur "Geldsäcke" und "Hochwohlgeborene" früherer Zeiten buchstäblich zum Narren hält, sondern er ist ein subversiver Gauner, der für brave,anständige Leute nur Chaos und Zerstörung bereithält. Denn dieser Till tut immer das, was ihm gerade durch den Kopf geht, auch, wenn es ihn dabei... Dieser Eulenspiegel ist wirklich kein Netter, der nur "Geldsäcke" und "Hochwohlgeborene" früherer Zeiten buchstäblich zum Narren hält, sondern er ist ein subversiver Gauner, der für brave,anständige Leute nur Chaos und Zerstörung bereithält. Denn dieser Till tut immer das, was ihm gerade durch den Kopf geht, auch, wenn es ihn dabei durchaus auch irgendwann denselbigen kosten könnte.... Clemens J.Setz erzählt dreissig Streiche der ursprünglich sechsundneunzig(!) überlieferten nach und neben den bekannten, wie einem Esel das Lesen beizubringen,hat er auch verstörende und irgendwie grausam-sinnlose Geschichten dabei im Repertoire. Spaß hat man also als Leser nicht nur dabei ,sondern wartet man bei der Lektüre förmlich darauf, was sich dieser "Herbergsgast from hell" ,(man könnte auch Soziopath sagen,nach heutigem Sprachgebrauch) denn als Nächstes einfallen läßt und ob er diesen "Streich" wohl mit heiler Haut überstehen wird. Philip Waechter`s kongeniale Illustrationen zeigen einen pfiffig schauenden Jüngling mit großer Nase ,ganz ohne Narrenkappe selbstverständlich, und bringen dem Leser die Welt um 1515 auf meist humorvolle Art näher... Abgerundet durch ein kundiges Nachwort des Autors über Intention und Auswahlkriterien seiner Geschichten ist dieser Band der Insel-Bücherei ein echtes "Schmankerl".