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Die göttliche Komödie

Illustriert von Gustave Doré

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›Die göttliche Komödie‹ gilt als der große Klassiker der Weltliteratur. Dantes ebenso wortmächtiger wie poetischer Weltentwurf fesselt den Leser bis heute. Mit dem Maler und Illustrator Gustave Doré hat Dante einen genialen Übersetzer seiner Wort-Imaginationen gefunden. Diese hochwertige Ausgabe beinhaltet den vollständigen Text der ›Göttlichen Komödie‹, neu übersetzt in modernes Deutsch, sowie sämtliche Illustrationen von Gustave Doré. Die 136 großformatigen Holzstiche sind Meilensteine in der Geschichte der modernen Buchillustration. Sie vermitteln eine ebenso plastische wie ergreifende Vorstellung von der visionären Jenseitswanderung des Erzählers. Im Zusammenspiel von Text und Bild ergibt sich ein Gesamtkunstwerk, das auch für moderne Augen erstaunlich aktuell wirkt.
Rezension
Zur Neuübersetzung von Walter Naumann: »Ein ebenso präziser wie lesbarer Text, der die Lektüre zum Vergnügen macht.« (morgen)

Portrait

Gustave Doré (1832 - 1883) war der erfolgreichste und bekannteste französische Buchillustrator des 19. Jahrhunderts. Er illustrierte Werke aller Völker und Epochen von der griechischen Antike über den Orient und das europäische Mittelalter bis zu Zeitgenossen, darunter so bekannte wie >Münchhausen<, Balzacs >Tolldreiste Geschichten<, >Don Quijote< oder >Die göttliche Komödie<. Die von ihm ersehnte Anerkennung als Maler und Bildhauer erlangte Doré leider nicht mehr zu Lebzeiten. Eine Ausstellung seiner Werke in Paris zog 1896 über 1,5 Millionen Zuschauer an.
Anja Grebe ist Kunst- und Kulturhistorikerin und Professorin für Kulturgeschichte und Museale Sammlungswissenschaften an der Donau-Universität Krems. Sie promovierte 2000 an der Universität Konstanz zur Buchmalerei am Burgunderhof. 2001-2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Germanischen Nationalmuseum, anschließend Tätigkeit als Wissenschaftliche Publizistin und Ausstellungskuratorin. 2012 habilitierte sie sich an der Universität Erlangen-Nürnberg mit einer Arbeit über Albrecht Dürer.
Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Malerei, Graphik und Buchkunst des Mittelalters und der Neuzeit, Theorie und Geschichte des Kunstsammelns, Fragen des Kunst- und Kulturtransfers und Wissenschaftsgeschichte der Kunstgeschichte.
Prof. Walter Naumann lehrte von 1963 bis zu seiner Emeritierung 1979 Vergleichende Literaturwissenschaft an der Technischen Hochschule Darmstadt. Nach Studien in Marburg, München und Dijon promovierte er 1935 bei Ernst Robert Curtius in Bonn über Mallarmé. Danach Lektor in Frankreich. Ende 1938 zwang ihn die nationalsozialistische Herrschaft zur Emigration in die USA. Nach schwierigen Anfangsjahren Ordinarius für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Ohio State University. 1956 Habilitation über Grillparzer in Marburg. 1963 Rückkehr nach Deutschland.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum Juli 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-650-40058-1
Verlag Lambert Schneider Verlag
Maße (L/B/H) 32,7/25/3 cm
Gewicht 1475 g
Auflage 3. unveränderte Auflage
Illustrator Gustave Dore
Übersetzer Walter Naumann
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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16 Bewertungen
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Laßt jede Hoffnung hinter euch, ihr, die ihr eintretet.
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2019

Ein Klassiker der Weltliteratur schlechthin. Dank der soliden und gut verständlichen Übersetzung von Walter Naumann, ist die Ausgabe vom Lambert Schneider Verlag ideal geeignet, für all jene die von schwer lesbaren Versionen abgeschreckt wurden. Durch die wunderbaren Illustrationen des berühmten französischen Künstlers Gustave ... Ein Klassiker der Weltliteratur schlechthin. Dank der soliden und gut verständlichen Übersetzung von Walter Naumann, ist die Ausgabe vom Lambert Schneider Verlag ideal geeignet, für all jene die von schwer lesbaren Versionen abgeschreckt wurden. Durch die wunderbaren Illustrationen des berühmten französischen Künstlers Gustave Doré, verschmelzen die Holzstiche und der Text zu einem Kunstwerk. Eine der schönsten Ausgaben von Dante Alighieri´s göttlicher Komödie.

Fehlende Terzine im 13. Gesang des Purgatorio (Verse 88-90) in der neuen Manesse-Ausgabe endlich abgedruckt
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Für diejenigen Besitzer der Ausgabe der "Manesse Bibliothek der Weltliteratur", welche die fehlende Terzine im 13. Gesang des Purgatorio (Verse 88-90) auf Seite 561 schon immer vermisst haben, sei sie hier angegeben (es spricht der Jenseitswanderer Dante): (vorangehender Vers 87) das eures Sehnens einzge Sorge ist, (Vers 88)... Für diejenigen Besitzer der Ausgabe der "Manesse Bibliothek der Weltliteratur", welche die fehlende Terzine im 13. Gesang des Purgatorio (Verse 88-90) auf Seite 561 schon immer vermisst haben, sei sie hier angegeben (es spricht der Jenseitswanderer Dante): (vorangehender Vers 87) das eures Sehnens einzge Sorge ist, (Vers 88) Wenn alsbald die Gnade zergehen läßt (Vers 89) eures Gewissens trübe Schäume, daß klar (Vers 90) der Strom des Geistes hindurch mag fließen, (nachfolgender Vers 91) Sagt mir, es wird mir lieb sein und willkommen, [...] Die Übersetzung von Ida und Walther von Wartburg wird vom Verlag (zu Recht) als Referenzausgabe bezeichnet. In ihrer vergleichenden Analyse der Übersetzungen von Ida und Walther von Wartburg, Benno Geiger, Christa Renate Köhler und Hans Werner Sokop ("Deutsche Übersetzungen der Divina Commedia Dante Alighieris 1960-1983", Walter de Gruyter 1994) kommt die Autorin Esther Ferrier zu folgendem Schluss (Kap. VII. Schlusswort, S. 667): "Wie wir in Kapitel III ausgeführt haben, stehen die vier Übertragungen in einer betimmten Übersetzungstradition. Eine Arbeit mit philologischer Ausrichtung stellt die Übersetzung von Ida und Walther von Wartburg dar. Wie schon Philalethes in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stellen sie den Grundsatz der Genauigkeit in den Vordergrund. Sie teilen die Auffassung von Philalethes, Vossler und Gmelin, daß der Endreim die sorgfältige und genaue Wiedergabe des Gedanklichen beeinträchtige. Ida und Walther von Wartburgs Übertragung bringt keine grundsätzlichen sprachschöpferischen Neuerungen, sie ist eine Übersetzung in die deutsche Gegenwartssprache, welche sehr sorgfältig ausgearbeitet ist. [...] Viele haben Dante übersetzt. Wenige haben Übersetzungen von bleibendem Wert geschaffen. Von Bedeutung für das 20. Jahrhundert sind von den untersuchten Arbeiten ohne Zweifel die Übersetzungen von Ida und Walther von Wartburg und Benno Geiger." (Wobei hier anzumerken ist, dass Esther Ferrier die erste Ausgabe von Hans Werner Sokops Übersetzung von 1983 untersucht hatte; die von Sokop revidierte Übersetzung wurde 2014 in der Akademischen Druck- und Verlagsanstalt veröffentlicht.)

Muss man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden am 17.03.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einfach ein Klassiker, den man gelesen haben sollte. Schreibstil ein bisschen zäh, dafür ist die Handlung umso spannender, Thema und Moral bleiben nach wie vor aktuell.