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Runa

Roman

(14)
Man kam nicht her, um zu genesen, sondern um zu sterben.

Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis …
Portrait
Vera Buck, geboren 1986, studierte Journalistik in Hannover und Scriptwriting auf Hawaii. Während des Studiums schrieb sie Texte für Radio, Fernsehen und Zeitschriften, später Kurzgeschichten für Anthologien und Literaturzeitschriften. Nach Stationen an Universitäten in Frankreich, Spanien und Italien lebt und arbeitet Vera Buck heute in Zürich. Ihr Debütroman »Runa« wurde von der Presse hochgelobt und für den renommierten Glauser-Preis nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 608
Erscheinungsdatum 24.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8090-2652-5
Verlag Limes Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,1/4,8 cm
Gewicht 808 g
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
6
7
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düster und authentisch
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2016

Ein historischer Krimi, bei dem man mitfiebert. Zugleich ein sehr überzeugend geschriebener Ausflug zu den Anfängen der Psychiatrie. Tolle Atmosphäre und teils extrem schockierend.

[REZENSION] Runa | Vera Buck
von Lisa's Büchereck aus Voerde am 24.06.2016

Verlag: Limes | Erschienen: 24.08.2015 | Seiten: 608 Inhalt: "Man kam nicht her, um zu genesen, sondern um zu sterben." Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der... Verlag: Limes | Erschienen: 24.08.2015 | Seiten: 608 Inhalt: "Man kam nicht her, um zu genesen, sondern um zu sterben." Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fort schneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis … Meinung: Dieses Buch hat mich echt zum Schlucken gebracht. Ich habe ziemlich lange gebraucht um in die Story rein zu kommen, da wir drei Handlungsstränge haben und das etwas verwirrend war. Was ja ziemlich gut zu der Geschichte Passt xD Die Geschichte verläuft wie gesagt in drei Handlungssträngen, was mich halt etwas genervt hat. Im Nachhinein ist mir klar geworden das es für die Geschichte wichtig war, so viele Perspektiven rein zu bringen. Die Geschichte ist zum Teil Realität und Fiktion. Was es einem schon manchmal etwas schwerer macht. Ebenso die ganzen Fachbegriffe. Ich glaube ich musste noch nie soviel bei einem Buch Googlen wie bei diesem. Trotzdem war es sehr Interessant so was mal zu Lesen. Wir behandeln hier eine Thematik die nicht ganz ohne ist, damals war alle ja noch ganz anders und viel härter. Dieses Buch ist auf jeden fall nichts für schwache nerven. Was damals in einer Nervenklinik so mit den Frauen gemacht wurde ist echt nicht ohne. Ich musste das Buch des Öfteren erst mal weg legen und durchatmen. Daher habe ich auch sehr lange gebraucht das Buch komplett zu lesen. Zudem kommt, dass der Schreibstil wirklich sehr anspruchsvoll ist. Es ist kein Buch was man mal eben so weg liest. Man muss sich auf das Buch und die Geschichte wirklich konzentrieren und einlassen. Das war jedenfalls meine Erfahrung. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet muss ich sagen. Jori war Student durch und durch. Er war von dem Thema und vor allem von dem berühmten Dr. Jean Martin Carcot wie besessen. Er hing förmlich an seinen Lippen. Was aber allen so ging. Dennoch ist Jori anders. Auch wenn er Runa die Krankheit weg schneiden will, ist er einer der Wenigen die so was wie Mitleid empfinden. Er hinterfragt so manche Methoden, ob das alles wirklich so richtig ist. Jori handelt eigentlich nur aus Persönlichen gründen so, im Kern ist er ein guter Kerl. Er hat mir ziemlich gut gefallen, da er für mich am Menschlichsten rüber kam. Runa ist da ein ganz anderes Thema. Runa war wirklich hart muss ich sagen. So wie sie beschrieben wurde, hätte sie super als Horror Kind in ein Stephen King Buch gepasst. Da lief es mir ab und an echt kalt den Rücken runter. Dennoch dachte ich da muss mehr sein. Was man aber leider nicht so erfährt. Denn Runa kam ziemlich kurz. Es ging hauptsächlich um Jori und seine Geschichte, was ich etwas schade fand. Denn das Buch heißt Runa also sollte es auch um sie gehen. Naja egal. Wir haben dann noch einen neurotischen Ermittler, der von sich selber sagt er ist ein Verbrecher. Einen Haufen verrückter Ärzte, die sich selber alle für Götter halten und Leute bei denen ich nicht recht weiß wie ich sie einordnen soll. Rundum ein ziemlich Chaotisches Buch, was man aber gelesen haben sollte. Zum Cover kann ich eigentlich nur sagen, dass es mir solala gefällt. Es ist sehr schlicht gehalten und sagt nicht wirklich was aus über das Buch. Das finde ich aber völlig in Ordnung. Es Passt gut und fertig ist. Bewertung: Es war eine echt Nervenaufreibende Geschichte die gut gelungen ist, trotzdem konnte es mich nicht so wirklich von sich Überzeugen. Von daher gute 3 Sterne für dieses Buch.

Die düsteren Anfänge der neurologischen Forschung
von einer Kundin/einem Kunden am 08.01.2016

Vera Buck ist mit ihrem Erstlingswerk ein unglaublich spannender, aber auch schockierender Roman über die Anfänge der neurologischen Forschung gelungen. Spannend verknüpft die Autorin die Geschichte der jungen Runa mit historischen Fakten und fesselt den Leser so bis zum Ende. Teilweise wird die Geschichte schon sehr düster, da die Anfänge... Vera Buck ist mit ihrem Erstlingswerk ein unglaublich spannender, aber auch schockierender Roman über die Anfänge der neurologischen Forschung gelungen. Spannend verknüpft die Autorin die Geschichte der jungen Runa mit historischen Fakten und fesselt den Leser so bis zum Ende. Teilweise wird die Geschichte schon sehr düster, da die Anfänge der neurologischen Forschung noch sehr primitiv und brachial waren. Wer sich davon aber nicht abschrecken lässt, wird mit einem interessanten Roman belohnt, der zeitgleich einem aber auch noch dieses düstere Kapitel der neurologischen Forschung näher bringt.