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Gehen, ging, gegangen

Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2015

(22)
Entdeckungsreise zu einer Welt, die zum
Schweigen verurteilt, aber mitten unter uns ist

Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter? Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.
Portrait
Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u.a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 31.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8135-0370-8
Verlag Knaus
Maße (L/B/H) 22,3/14,6/3,5 cm
Gewicht 577 g
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
22 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2017
Bewertet: anderes Format

Gehen, ging, gegangen ist ein Plädoyer für Menschlichkeit, eingebettet in einen ernsten, aber doch unterhaltsamen Roman. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

Hochaktuell und sehr gelungen
von einer Kundin/einem Kunden am 23.05.2017

Jenny Erpenbeck erzählt eine Geschichte vom Wegsehen, vom Tod, Krieg und vom Warten. Richard, frisch emeritierter Professor sucht und findet Antworten auf seine Fragen: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet sind und auf die Genehmigung ihrer Asylanträge warten und warten und warten.... Ein hochaktueller und wichtiger Roman,... Jenny Erpenbeck erzählt eine Geschichte vom Wegsehen, vom Tod, Krieg und vom Warten. Richard, frisch emeritierter Professor sucht und findet Antworten auf seine Fragen: bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet sind und auf die Genehmigung ihrer Asylanträge warten und warten und warten.... Ein hochaktueller und wichtiger Roman, der zeigt, wie wichtig es ist, nicht vorschnell zu urteilen. Das Buch stimmt nachdenklich und macht stellenweise traurig über die Ignoranz unserer Gesellschaft.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.06.2017
Bewertet: anderes Format

Ein sprachlich glänzender Roman über Heimatsuche in der Fremde, Verlust, Gemeinschaft und das Wagnis einfach den nächsten Schritt zu gehen. Stimmt nachdenklich...