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Amalthea

Roman

(12)
Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund. Die Uhrzeit würde man später als A+0.0.0 oder schlicht Null bezeichnen …

05:03:12 Weltzeit. Die Stunde Null. Nach der Explosion des Mondes wütet über Jahrtausende ein Meteoritensturm, der die Erdoberfläche in eine unbewohnbare Wüstenei verwandelt. Um die Menschheit vor der Auslöschung zu bewahren, schickten die Nationen der Erde eine Flotte von Archen ins All. Der Asteroid Amalthea, der ursprünglich zu Forschungszwecken an eine internationale Raumstation angedockt worden war, soll der Kolonie als Schutzschild dienen. Doch das Leben im Weltraum fordert einen hohen Tribut, und die meisten Menschen sterben, bis schließlich nur noch sieben Frauen übrig sind, um eine neue Zivilisation zu begründen. 5000 Jahre später existieren zwei Völker: die Nachfahren derer, die die Katastrophe auf der Erde überlebt haben, sind primitive Siedler; die sieben Stämme der Nachkommen der Sieben Evas von der Raumstation hingegen hochkultiviert — und sie machen sich auf, die Erde zu kolonialisieren …
Portrait
Neal Stephenson wurde 1959 in Fort Meade, Maryland, geboren. Seit seinem frühen Roman »Snow Crash« gilt der mehrfach ausgezeichnete Autor als eines der größten Genies der amerikanischen Gegenwartsliteratur. »Cryptonomicon«, seine Barock-Trilogie mit den Bänden »Quicksilver«, »Confusion« und »Principia«, sowie »Anathem«, der Thriller »Error« und sein jüngstes Werk »Amalthea« wurden weltweit begeistert aufgenommen und stürmten die Bestsellerlisten.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1056
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-442-54762-3
Verlag Manhattan
Maße (L/B/H) 23,3/15,6/4,8 cm
Gewicht 1309 g
Originaltitel Seveneves
Abbildungen mit 2 Farbabbildungen
Übersetzer Nikolaus Stingl, Juliane Gräbener-Müller
Buch (gebundene Ausgabe)
30,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Wenn der Mond zerbricht“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

„Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund.“ ist der erste Satz in diesem wirklich sehr einzigartigen Werk von Neal Stephenson. Er zerbricht in sieben Gesteinsbrocken, die alle an Ort und Stelle verblieben und der Menschheit einen faszinierenden Anblick bieten. Dabei wird allerhand gerätselt, was denn nun die Ursache gewesen ist: von Aliens und von einem winzigen schwarzen Loch ist die Rede, was allerdings die Ursache war, bleibt im Dunkeln. Als ein Brocken des Mondes, genannt die Kidneybohne, durch das kollidieren mit einem anderen Brocken in zwei weitere Gesteinsbrocken zerbricht, macht sich die Wissenschaftler keine Gedanken mehr was passiert war, sondern was noch passieren wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da die einzelnen Mondteile nun weiter exponentiell kollidieren und zerbrechen, und so einen Meteoritenschauer auslösen, der das Leben auf der Erde auslöschen würde.

Mit großem Interesse habe ich Neal Stephensons – Amalthea – gelesen und gleich mal vorweg, kann ich ein großes Lob an den Manhattan Verlag aussprechen, denn anders als der englische Originaltitel – Seveneves –, spoilert der deutsche Titel so gut wie gar keine Details aus der Erzählung. Der englische Titel bezieht sich zumindest auf zwei verschiedene Ereignisse. Allerdings will ich hier nicht zu sehr vorgreifen und den Leser selber diese Dinge entdecken lassen. Apropos Spoilern: Hier ist die Leserschaft ist oft sehr zwiegespalten. Den einen stört es kein bisschen wenn gespoilert wird, den anderen stößt so mancher Klappentext sauer auf. Meistens versuche ich es zu vermeiden den Klappentext zu lesen und bei – Amalthea – ist es mir nun nicht gelungen. Zum Glück war die Geschichte rund um den zerstörten Mond so spannend, dass es mir auch nur sehr wenig ausgemacht hat, dass der Klappentext, meinem Geschmack nach, zu viel verraten hat. Dabei ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach, einen rechten Mittelweg zu finden. Einerseits soll man nicht zu viel von der Story erzählen und andererseits sollte man die Leserschaft trotzdem auf den Roman neugierig zu machen.

Amalthea ist ein Mammutwerk, dass über eintausend Seiten lang ist, und bestimmt ein zukünftiger klassischer Sciencefictionroman ist. Ich wäre nicht erstaunt, würde nicht eine findiger Hollywood-Regisseur auf dieses Werk aufmerksam und es verfilmen. Eine Kinokarte hättet ihr nun schon mal fix verkauft liebe Filmemacher. Die eintausend Seiten sind in drei Teile unterteilt, wobei der letztere 5000 Jahre in der Zukunft spielt und daher auch immer wieder kurze Ausblicke auf die vergangenen Jahrtausende wirft, wo es eben sich in die Geschichte gut einfügt. Im Vordergrund stehen dabei die Ereignisse rund um die lunare Katastrophe und verschiedenen Wissenschaftlern, die versuchen die Menschheit zu retten. Politisch wird die Geschichte auch an mehreren Punkten, allerdings fügt sich dieses Element der Erzählung harmonisch ein und ist nicht zu vordergründig, wie vergleichsweise in – Roter Mars – von Kim Stanley Robinson. Wobei dieser Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe auch sehr zu empfehlen ist. Amalthea ist mein erster Roman von Neal Stephenson, der nicht zuletzt wegen seiner bisher erschienen Romane, als einer der größten amerikanischen Gegenwartsliteraten gehandelt wird. Nun bin ich auf ihn nun aufmerksam geworden und bin zuversichtlich, dass ein oder zwei weitere seiner Romane, den Weg in mein Bücherregal finden werden.
„Der Mond explodierte ohne Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund.“ ist der erste Satz in diesem wirklich sehr einzigartigen Werk von Neal Stephenson. Er zerbricht in sieben Gesteinsbrocken, die alle an Ort und Stelle verblieben und der Menschheit einen faszinierenden Anblick bieten. Dabei wird allerhand gerätselt, was denn nun die Ursache gewesen ist: von Aliens und von einem winzigen schwarzen Loch ist die Rede, was allerdings die Ursache war, bleibt im Dunkeln. Als ein Brocken des Mondes, genannt die Kidneybohne, durch das kollidieren mit einem anderen Brocken in zwei weitere Gesteinsbrocken zerbricht, macht sich die Wissenschaftler keine Gedanken mehr was passiert war, sondern was noch passieren wird. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, da die einzelnen Mondteile nun weiter exponentiell kollidieren und zerbrechen, und so einen Meteoritenschauer auslösen, der das Leben auf der Erde auslöschen würde.

Mit großem Interesse habe ich Neal Stephensons – Amalthea – gelesen und gleich mal vorweg, kann ich ein großes Lob an den Manhattan Verlag aussprechen, denn anders als der englische Originaltitel – Seveneves –, spoilert der deutsche Titel so gut wie gar keine Details aus der Erzählung. Der englische Titel bezieht sich zumindest auf zwei verschiedene Ereignisse. Allerdings will ich hier nicht zu sehr vorgreifen und den Leser selber diese Dinge entdecken lassen. Apropos Spoilern: Hier ist die Leserschaft ist oft sehr zwiegespalten. Den einen stört es kein bisschen wenn gespoilert wird, den anderen stößt so mancher Klappentext sauer auf. Meistens versuche ich es zu vermeiden den Klappentext zu lesen und bei – Amalthea – ist es mir nun nicht gelungen. Zum Glück war die Geschichte rund um den zerstörten Mond so spannend, dass es mir auch nur sehr wenig ausgemacht hat, dass der Klappentext, meinem Geschmack nach, zu viel verraten hat. Dabei ist es wahrscheinlich gar nicht so einfach, einen rechten Mittelweg zu finden. Einerseits soll man nicht zu viel von der Story erzählen und andererseits sollte man die Leserschaft trotzdem auf den Roman neugierig zu machen.

Amalthea ist ein Mammutwerk, dass über eintausend Seiten lang ist, und bestimmt ein zukünftiger klassischer Sciencefictionroman ist. Ich wäre nicht erstaunt, würde nicht eine findiger Hollywood-Regisseur auf dieses Werk aufmerksam und es verfilmen. Eine Kinokarte hättet ihr nun schon mal fix verkauft liebe Filmemacher. Die eintausend Seiten sind in drei Teile unterteilt, wobei der letztere 5000 Jahre in der Zukunft spielt und daher auch immer wieder kurze Ausblicke auf die vergangenen Jahrtausende wirft, wo es eben sich in die Geschichte gut einfügt. Im Vordergrund stehen dabei die Ereignisse rund um die lunare Katastrophe und verschiedenen Wissenschaftlern, die versuchen die Menschheit zu retten. Politisch wird die Geschichte auch an mehreren Punkten, allerdings fügt sich dieses Element der Erzählung harmonisch ein und ist nicht zu vordergründig, wie vergleichsweise in – Roter Mars – von Kim Stanley Robinson. Wobei dieser Auftakt zu einer dreiteiligen Reihe auch sehr zu empfehlen ist. Amalthea ist mein erster Roman von Neal Stephenson, der nicht zuletzt wegen seiner bisher erschienen Romane, als einer der größten amerikanischen Gegenwartsliteraten gehandelt wird. Nun bin ich auf ihn nun aufmerksam geworden und bin zuversichtlich, dass ein oder zwei weitere seiner Romane, den Weg in mein Bücherregal finden werden.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
6
3
1
1
1

von einer Kundin/einem Kunden am 14.08.2018
Bewertet: anderes Format

Bei diesem Buch habe ich mal wieder gemerkt, dass ich kein Sci-Fi-Fan bin. Zudem ist es ein wenig langatmig, so dass ich einige Seiten übersprungen habe.

von einer Kundin/einem Kunden am 01.01.2018
Bewertet: anderes Format

Unlaublich spannend und kurzweilig. Außerdem stellt sich öfter die Frage: Was wäre wenn...?

Großangelegtes und großartiges Epos!
von einer Kundin/einem Kunden aus Balve am 08.08.2017
Bewertet: Hörbuch-Download

Dies ist erst der 2. Stephenson, den ich kenne. Ich fand ihn ebenso faszinierend und fesselnd wie Anathem (beide Werke hatte ich mir als Hörbuch vom - ebenso großartigen - Detlev Bierstedt vorlesen lassen). Beide haben mir, gerade auch wegen der Liebe zum Detail, hervorragend gefallen. Es wird ein... Dies ist erst der 2. Stephenson, den ich kenne. Ich fand ihn ebenso faszinierend und fesselnd wie Anathem (beide Werke hatte ich mir als Hörbuch vom - ebenso großartigen - Detlev Bierstedt vorlesen lassen). Beide haben mir, gerade auch wegen der Liebe zum Detail, hervorragend gefallen. Es wird ein Weltuntergangsszenario und wie die Menschheit heutzutage darauf reagieren könnte entworfen, wobei sich der Autor gerne ausgiebig Zeit für die Beschreibung der Technik bzw. naturwissenschaftlichen Probleme nimmt. Dass das nicht jedermanns Lesegeschmack trifft, versteht sich von selbst. Man muss schon einigermaßen technik-affin sein, um mit Freude bei der Stange zu bleiben. Mich hat es aber ähnlich gepackt, wie Andy Weirs Marsianer! Und es geht ja auch nicht nur um die Technik, die Handlung mit diversen Spannungsbögen und Wendungen fand ich auch sehr gut. Eine Hard-SF-Opera wie für mich geschrieben!