>> Jetzt Bestseller made in Austria entdecken

Zehnter Dezember

Stories. Ausgezeichnet mit dem Folio Prize 2014

(5)
Niemand versteht es, so virtuos und ungewöhnlich über ganz gewöhnliche, unvollkommene Menschen zu schreiben, die sich mit einer nicht ganz gewöhnlichen, unvollkommenen Welt herumschlagen, wie George Saunders. Der unumstrittene Meister der zeitgenössischen Shortstory überzeugt mit seinen Erzählungen nicht nur die literarische Welt, in den USA gehört er auch zu den Bestsellerautoren. Denn seine brillanten, witzigen, unverfroren zärtlichen Geschichten sind von höchster sprachlicher wie gedanklicher Klarheit und Tiefe – diese Erzählungen vergisst man lange nicht.

Portrait
George Saunders wurde 1958 in Amarillo, Texas, geboren, lebt heute mit seiner Frau und zwei Töchtern in Oneonta, New York, und ist Dozent an der Syracuse University. Er hat mehrere Bände mit Kurzgeschichten veröffentlicht, erhielt u.a. 2013 den PEN/Malamud Award und 2014 den Folio Prize. Das Echo auf seinen ersten Roman »Lincoln im Bardo« war überwältigend: Man Booker Prize 2017, New York Times-Nr.1-Bestseller, SWR-Bestenliste PLatz 1 und Spiegel-Bestseller.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-71303-5
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,9/2,2 cm
Gewicht 251 g
Originaltitel Tenth of December. Stories
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Frank Heibert
Buch (Taschenbuch)
10,30
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30 Einkaufwert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Wird oft zusammen gekauft

Zehnter Dezember

Zehnter Dezember

von George Saunders
(5)
Buch (Taschenbuch)
10,30
+
=
Lincoln im Bardo

Lincoln im Bardo

von George Saunders
(6)
Buch (gebundene Ausgabe)
25,70
+
=

für

36,00

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändler-Empfehlungen

„Groteske und Banalität“

Dr. Ralf ROTHER, Thalia-Buchhandlung Wien

Nachdem ich George Saunders neuen und ersten Roman „Lincoln im Bardo“ las, der mir gut gefiel, wollte ich George Saunders Kurzgeschichten lesen, da er mit ihnen bekannt wurde.
Leider missfielen mir seine Kurzgeschichten. Ich muss zugeben, dass mir amerikanische Autoren wie Raymond Carver, Paul Auster, Richard Ford und Richard Yates weitaus mehr ansprechen.
Die Sprache in George Saunders Kurzgeschichten ist flapsig. Die Ich-ErzählerInnen berichten in ihrer jeweiligen Alltagssprache: ungehobelt, grotesk, respektlos, rotzig. Oft erzählt die Erzählerin oder der Erzähler in einer gebrochenen, alltäglich benutzten und abgenutzten Sprache. In der ungeschliffenen und unanständigen Art bleibt die Sprache von fast erschreckender Banalität. Sie ist weder anstößig, noch berührend.
Auch wenn sich die Geschichten mal um unterschiedliche Klassenverhältnisse, Vergewaltigungen, Pubertät, sexuelle Experimente usw. drehen, so bleibt jeder Schrecken bzw. jede Pointe aus. Die Groteske ist banal. Das Desaster der Menschen und deren Zusammenleben führt zu nichts, was die Größe der Literatur George Saunders ausmacht.
Nachdem ich George Saunders neuen und ersten Roman „Lincoln im Bardo“ las, der mir gut gefiel, wollte ich George Saunders Kurzgeschichten lesen, da er mit ihnen bekannt wurde.
Leider missfielen mir seine Kurzgeschichten. Ich muss zugeben, dass mir amerikanische Autoren wie Raymond Carver, Paul Auster, Richard Ford und Richard Yates weitaus mehr ansprechen.
Die Sprache in George Saunders Kurzgeschichten ist flapsig. Die Ich-ErzählerInnen berichten in ihrer jeweiligen Alltagssprache: ungehobelt, grotesk, respektlos, rotzig. Oft erzählt die Erzählerin oder der Erzähler in einer gebrochenen, alltäglich benutzten und abgenutzten Sprache. In der ungeschliffenen und unanständigen Art bleibt die Sprache von fast erschreckender Banalität. Sie ist weder anstößig, noch berührend.
Auch wenn sich die Geschichten mal um unterschiedliche Klassenverhältnisse, Vergewaltigungen, Pubertät, sexuelle Experimente usw. drehen, so bleibt jeder Schrecken bzw. jede Pointe aus. Die Groteske ist banal. Das Desaster der Menschen und deren Zusammenleben führt zu nichts, was die Größe der Literatur George Saunders ausmacht.

„wundervolle Kurzgeschichten“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz


"Das beste Buch, das Sie in diesem Jahr lesen werden" - schreibt das New York Times Magazine. 10 Geschichten die unter die Haut gehen. " Stärker als alles andere auf diesem wunderschönen Gesicht war die Sorge. Und jetzt, leicht über eine Unebenheit im Boden dieses fremden Hauses stolpernd, kam sie zu ihm"... "Zehnter Dezember" von George Saunders. 10 Geschichten und jede einzelne davon ein intensiver Lesegenuss.

"Das beste Buch, das Sie in diesem Jahr lesen werden" - schreibt das New York Times Magazine. 10 Geschichten die unter die Haut gehen. " Stärker als alles andere auf diesem wunderschönen Gesicht war die Sorge. Und jetzt, leicht über eine Unebenheit im Boden dieses fremden Hauses stolpernd, kam sie zu ihm"... "Zehnter Dezember" von George Saunders. 10 Geschichten und jede einzelne davon ein intensiver Lesegenuss.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
1
0
0
1

Reinfall
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 26.02.2017

Wieder mal reingefallen, weil einige Kritiker diese Stories über den Klee lobten. Dann aber negativ verblüfft, in Stichworten: belanglose, eher ländliche Kindergeschichten, langweilig, umständlich gekünstelt, altbacken in bemüht modernem Kleid, sentimental, gääähn. Selten sowas nichtssagendes gelesen in letzter Zeit. Die USA erschreckend konservativ und kleingeistig. Mehr mag ich gar nicht dazu schreiben.... Wieder mal reingefallen, weil einige Kritiker diese Stories über den Klee lobten. Dann aber negativ verblüfft, in Stichworten: belanglose, eher ländliche Kindergeschichten, langweilig, umständlich gekünstelt, altbacken in bemüht modernem Kleid, sentimental, gääähn. Selten sowas nichtssagendes gelesen in letzter Zeit. Die USA erschreckend konservativ und kleingeistig. Mehr mag ich gar nicht dazu schreiben.

Eines der besten Bücher, die ich gelesen habe
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedemark am 14.05.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Das Buch vermittelt einen tiefen Einblick in die Denk- und Lebensweise unserer (und speziell der amerikanischen) kapitalistischen Gesellschaft. Dieses Buch ist nicht nett, es ist bitterböse und teilweise schreiend komisch. Aber es lässt einen zurück mit der Idee, dass es noch nicht zu spät ist etwas zu ändern, und... Das Buch vermittelt einen tiefen Einblick in die Denk- und Lebensweise unserer (und speziell der amerikanischen) kapitalistischen Gesellschaft. Dieses Buch ist nicht nett, es ist bitterböse und teilweise schreiend komisch. Aber es lässt einen zurück mit der Idee, dass es noch nicht zu spät ist etwas zu ändern, und dass der Kapitalismus letztlich eine Form der Psychose ist und die Betroffenen (..therapeutische) Hilfe benötigen. Viel Spaß beim Lesen.