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Die silberne Nadel / Myntha Bd.2

Historischer Roman

Myntha 2

(9)
Portrait
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 19.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0198-4
Reihe Myntha, die Fährmannstochter 2
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/3,4 cm
Gewicht 356 g
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
1
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von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2018
Bewertet: anderes Format

Wie schön, dass der zweite Teil nun mehr an Fahrt aufnimmt und ich konnte auch wieder öfters schmunzeln. Sehr zu empfehlen!

Mehr davon bitte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 10.07.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Ich hoffe auf eine Fortsetzung. Leider habe ich die Mynthasage in der falschen Reihenfolge gelesen. Gibt es einen vierten Teil ? Den dritten kenne ich schon.

Spannender historischer Krimi
von mabuerele am 21.02.2017

„...Je wütender er wurde, desto leiser wurde seine Stimme. Sie wurde scharf wie geschliffener Stahl, eisig wie der Winterwind und fuhr den Betroffenen wie frostige Klingen durch Leib und Seele...“ Wir schreiben das Jahr 1420. Bäckermeister Gottschalck hatte Kleie ins Brot gemischt. Dafür wurde er unter dem Jubel der... „...Je wütender er wurde, desto leiser wurde seine Stimme. Sie wurde scharf wie geschliffener Stahl, eisig wie der Winterwind und fuhr den Betroffenen wie frostige Klingen durch Leib und Seele...“ Wir schreiben das Jahr 1420. Bäckermeister Gottschalck hatte Kleie ins Brot gemischt. Dafür wurde er unter dem Jubel der Zuschauer in den Rhein getaucht. Angezeigt worden war er vom Brotbeschauer Joseph Schroth. Auf der anderen Rheinseite in Mülheim unterhalten Gaukler das Volk. Myntha, die Fährmannstochter, findet deren Späße zu derb und geht schnell weiter. Der Vikar Vomarus beobachtet das Treiben aus der Ferne. Wenige Tage später wird Joseph Schroth tot aus dem Rhein gefischt. Die Autorin hat einen spannenden historischen Krimi geschrieben. Obwohl es der zweite Teil der Reihe ist, hatte ich keinerlei Probleme, der Geschichte zu folgen. Kurze Kapitel sorgen für schnell wechselnde Handlungsorte und ermöglichen für ein zügiges Lesetempo. Die Personen werden gut charakterisiert. Myntha kümmert sich um Vater und Bruder. Nach einem Erleben in ihrer Vergangenheit neigt sie zum Schlafwandeln. Das ist für den Vikar ein Grund, ihr den Teufel austreiben zu wollen. Dieser Vikar ist ein Getriebener. Heute würde man ihn als Psychopath bezeichnen. Myntha hat Agnes bei sich aufgenommen. Die junge Frau war als Pilgerin nach Köln gekommen und schweigt über ihre Vergangenheit. Ein ungewöhnlicher Protagonist ist Frederic. Er hält Raben und bildet Sperber und Falken aus. Außerdem gibt er sich alle Mühe, ein düsteres Bild von sich für seine Mitmenschen zu zeichnen. Henning, dem man beim Diebstahl erwischt hat, nimmt er bei sich auf. Auch der junge Mann trägt ein Geheimnis mit sich. Als Gevatterin Ellen wegen des Mordes an Schroth verhaftet wird, versuchen Frederic und Myntha auf die Spur des wahren Mörders zu kommen. Der Schriftstil ist dem Genre angemessen. Köln und seine Umgebung werden gut beschrieben. Das mittelalterliche Leben in der Stadt, aber auch auf einem Schloss darf ich als Leser kennenlernen. Aus anderen Büchern der Autorin begegnen mir alte Bekannte, so Marian von Spiegel und seine Schwester Alyssa. Beide haben wegen ihrer gehobenen Stellung entscheidenden Einfluss auf das Geschehen. Obiges Zitat charakterisiert Marian. Gleichzeitig zeigt es, dass die Autorin die Verwendung treffende Adjektive und das Spiel mit Metaphern beherrscht. Gut ausgearbeitete Dialoge geben einen Einblick in das unterschiedliche Denken der damaligen Zeit. Natürlich kommt der Humor nicht zu kurz. Obwohl es einen Bewerber für Mythas Hand gibt, ist das Kribbeln zwischen ihr und Frederic in jedem Gespräch spürbar. Ihre Dialoge haben eine gewisse Leichtigkeit. Ganz anders klingt es, wenn Myntha ihren maulfaulen Bruder Haro endlich auf die Sprünge helfen will. Auch eine Haus- und Hofkatze darf nicht fehlen. Eingearbeitet in die Geschichte sind kurze Episoden aus dem Nibelungenlied. Vor allem das Gold im Rhein übt auf den einen oder anderen Protagonisten eine starke Anziehung aus. Ein Personenregister vervollständigt das Buch. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die komplexen Beziehungen der Protagonisten und ihre Geheimnisse sorgen für den nötigen Spannungsbogen.