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Ein ganzes Leben

Roman

Als Andreas Egger in das Tal kommt, in dem er sein Leben verbringen wird, ist er vier Jahre alt, ungefähr – so genau weiß das keiner. Er wächst zu einem gestandenen Hilfsknecht heran und schließt sich als junger Mann einem Arbeitstrupp an, der eine der ersten Bergbahnen baut und mit der Elektrizität auch das Licht und den Lärm in das Tal bringt. Dann kommt der Tag, an dem Egger zum ersten Mal vor Marie steht, der Liebe seines Lebens, die er jedoch wieder verlieren wird. Erst viele Jahre später, als Egger seinen letzten Weg antritt, ist sie noch einmal bei ihm. Und er, über den die Zeit längst hinweggegangen ist, blickt mit Staunen auf die Jahre, die hinter ihm liegen.

Portrait
Robert Seethaler, 1966 in Wien geboren, wurde 2007 für seinen Roman "Die Biene und der Kurt" mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses ausgezeichnet. Er erhielt zahlreiche Stipendien, darunter das "Alfred-Döblin Stipendium" der Akademie der Künste. Der Film nach seinem Drehbuch "Die zweite Frau" wurde mehrfach ausgezeichnet und lief auf verschiedenen internationalen Filmfestivals. 2008 erschien sein zweiter Roman "Die weiteren Aussichten". "Jetzt wirds ernst" wurde 2010 veröffentlicht, darauf folgte 2012 "Der Trafikant". Das 2014 erschienene "Ein ganzes Leben" wurde nicht nur euphorisch von der Presse gefeiert, sondern auch zu einem Bestseller. Robert Seethaler lebt und schreibt in Wien und Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Klappenbroschur
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48291-7
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,5/12,3/2 cm
Gewicht 179 g
Verkaufsrang 18465
Buch (Klappenbroschur)
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11,40
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

schlichte Besonderheit

Ines F., Thalia-Buchhandlung Wien Westbahnhof

Als ich dieses Buch von Robert Seethaler gelesen habe, kam es mir vor, als würde ich selbst auf einem Berg in einer grünen Wiese sitzen, neben mir ein betagter Herr, der mir eine Geschichte erzählt. Nicht reißerisch oder mit vielen Emotionen, sondern mit kühler Klarheit und schlichten Worten. Genau dieser Minimalismus macht "Ein ganzes Leben" zu einer Besonderheit und zu einem Buch, welches ich zu Ende lesen musste. Wenn man sich darauf einlässt, wird man nicht enttäuscht- versprochen!

In den Bergen

Pia Lemberger, Thalia-Buchhandlung Wien

Andreas Eggers Leben ist nicht einmal 200 Seiten lang. Und trotzdem steht da so viel geschrieben. Vom einfachen Leben, das alles andere als einfach ist, sondern voller Entbehrungen und Schmerz. Das trotzdem nichts vermissen lässt. Robert Seethaler versteht es wie kein Zweiter, den Leser in dieses Leben mit hinein zu ziehen. Ich habe ein Faible für Bücher, die in den Bergen spielen und dieses ist mit Abstand eines der besten, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
66 Bewertungen
Übersicht
58
6
1
1
0

Etwas ganz besonderes! Ein Roman mit wenig Inhalt und doch so viel Gesprächsstoff
von das_lese_wesen am 19.04.2020

Andreas Egger, die Hauptfigur in Robert Seethalers Roman ist ein einfacher Mann. Einer, der nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Er hat keine Eltern, aber einen Onkel, der ihn aufnimmt. Er hat kein Geld, keinen Luxus, aber seine Berge. Und er hat Marie. Die sanfte Kellnerin, in die er sich unsterblich verliebt. Die, die nac... Andreas Egger, die Hauptfigur in Robert Seethalers Roman ist ein einfacher Mann. Einer, der nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Er hat keine Eltern, aber einen Onkel, der ihn aufnimmt. Er hat kein Geld, keinen Luxus, aber seine Berge. Und er hat Marie. Die sanfte Kellnerin, in die er sich unsterblich verliebt. Die, die nach Heu, Seife und ein bisschen nach Schweinebraten riecht. Eggers Leben scheint ab der Begegnung mit Marie perfekt zu sein. Die Arbeit als Tagelöhner im Bergbau, das Herstellen moderner Seilbahnen und seine große Liebe. Aber dann geht eine Lawine herunter und nimmt ihm die Frau. Die Natur ist stärker. Egger zieht in den Krieg, an die Ostfront. Er findet nichts Besseres. Aber er kehrt unversehrt in sein Heimatdorf zurück. Als einer der wenigen. Zurück an seine Berge. „Ein ganzes Leben“ ist ein kluges Buch. Ein Roman, der ein minimalistisches und zugleich lebenswertes Leben beschreibt. Mit kleinem Glück und großem Unglück. Ein Roman gegen die Globalisierung. Ein Roman für die große Liebe. Ein Roman, der hervorhebt: Leben und Tod bilden einen Kreislauf. Ohne große Worte schafft Robert Seethaler einprägsame Szenen, eine metaphorische Dichte, um eine Figur, mit der man Mitleid hat, die aber zeigt: Das Wenige ist so besonders. Schaut doch gerne mal auf unserem Instagram-Blog (das_lese_wesen) vorbei

von einer Kundin/einem Kunden am 04.02.2020
Bewertet: anderes Format

Ein Widerspruch in sich bildet einerseits die wirklich schöne Sprache der erzählten Geschichte, andererseits das von Schicksalsschlägen geprägte, harte Leben der Hauptperson.

Bescheiden, beeindruckend und zum Nachdenken anregend
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2019

Bescheiden, beeindrucken und zum Nachdenken anregend. Auf eine wunderbar leichte und unaufdringliche Art schafft es R. Seethaler mit seiner Beschreibung des Lebens eines einfachen Mannes aus den Bergen uns die gesamte Bandbreite an Emotionen, Fragen, Entscheidungen und Schwierigkeiten eines Jeden vor Augen zu führen.