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Nachkommen.

Roman

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›Nachkommen.‹ ist ein Roman über die Ordnung der Generationen und wie sie durch Gier und Vernachlässigung außer Kraft gesetzt wird.

Am Morgen verabschiedet sich die zwanzigjährige Nelia Fehn von ihrem toten Großvater, am Abend sitzt sie als jüngste Autorin bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises. In Frankfurt trifft sie ihren leiblichen Vater das erste Mal. Auf der Buchmesse wird sie gefragt, warum sie denn nun einen Roman geschrieben habe.

'Sie hatte nur nicht sagen können, was sie da gemacht hatte. Oder warum. Sie hatte nur einfach geschrieben und jetzt war das ein Roman, und das Leben ging weiter. Sie wußte nicht einmal, ob sie wieder schreiben wollte. Weiter schreiben.'

Marlene Streeruwitz gewährt uns einen Insider-Einblick in das Literaturgetriebe, und es gelingt ihr, aus dem Ende der Literatur Literatur zu machen.
Portrait

Marlene Streeruwitz, in Baden bei Wien geboren, studierte Slawistik und Kunstgeschichte und begann als Regisseurin und Autorin von Theaterstücken und Hörspielen. Für ihre Romane erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Bremer Literaturpreis und den Franz-Nabl-Preis. Ihr Roman >Die Schmerzmacherin.< stand 2011 auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschienen die Romane >Nachkommen.< und unter dem Pseudonym Nelia Fehn >Die Reise einer jungen Anarchistin in Griechenland.<.

Literaturpreise:

u.a.
Mara-Cassens-Preis 1996
Österreichischer Würdigungsstaatspreis für Literatur 1999
Hermann-Hesse-Literaturpreis 2001 (für "Nachwelt")
Walter-Hasenclever-Literaturpreis 2002
Bremer Literaturpreis 2012
Franz-Nabl-Preis 2015

Zitat
»Marlene Streeruwitz, die selbst 2011 auf der Shortlist war, gelingt mit ›Nachkommen‹ das präzise Porträt einer jungen Frau in einer fremden Welt.«

Kaspar Heinrich, KulturSpiegel, Juli 2014

»Feministischer Impetus, Scharfblick für die Zwischentöne menschlicher Interaktionen[...]zeichnen [...] dieses Streeruwitz-Werk aus und machen es zu einem der lesenswertesten Romane dieses Jahres.«

Anja Kümmel, Weser-Kurier, 29.6.2014

»Eine großartige Idee. Literatur wird so ernst genommen, dass mit ihr gespielt werden darf.«

Peter Pisa, Kurier, 28.6.2014

»Eine Abrechnung. Ein Schlüsselroman. Eine Literaturbetriebssatire. Ein Wutausbruch. Ein pointiert beschriebener Generationenkonflikt. Viel wird über den heute erscheinenden Roman ›Nachkommen.‹ von Marlene Streeruwitz geschrieben werden.«

APA in Tiroler Tageszeitung, 26.6.2014

»eine Art Shortlist-Exorzismus, ein Anti-Literaturbetriebsroman, ein Werk aus der Sparte der Abwehr- und Vorwurfs-, aber auch der satirischen Literatur - und dabei höchst unterhaltsam.«

Thomas Andre, Spiegel Online, 26.6.2014

»In ›Nachkommen‹ zeigt Marlene Streeruwitz einmal mehr souverän, worin ihre Stärke liegt: im kühlen und genauen Sezieren der Gegenwart.«

Kristina Pfoser, ORF, Ö1, 26.6.2014

»eine der komplexesten und klügsten Autorinnen deutscher Sprache.«

Christoph Schröder, Journal Frankfurt, 20.6.2014
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 26.11.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19591-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,7 cm
Gewicht 319 g
Auflage 1
Verkaufsrang 11.512
Buch (Taschenbuch)
11,30
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Kundenbewertungen

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Breite Gesellschafts- und Literaturkritik
von r. appl aus Munderfing am 19.11.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Marlene Streeruwitz verdient jede Anerkennung für Aufmerksamkeit, Verstand und ihren Mut, klare Kritik an den relevanten Stellen unserer Gesellschaft zu üben. Dieser "Roman" (Gott behüte, kein "Buch"!) verschränkt familiäre Kalamitäten mit Unzulänglichkeiten des Literaturbetriebs und dem seltsamen Verhalten der jungen Protagonistin. Dazwischen werden noch einige banale gesellschaftliche Gewohnheiten serviert.... Marlene Streeruwitz verdient jede Anerkennung für Aufmerksamkeit, Verstand und ihren Mut, klare Kritik an den relevanten Stellen unserer Gesellschaft zu üben. Dieser "Roman" (Gott behüte, kein "Buch"!) verschränkt familiäre Kalamitäten mit Unzulänglichkeiten des Literaturbetriebs und dem seltsamen Verhalten der jungen Protagonistin. Dazwischen werden noch einige banale gesellschaftliche Gewohnheiten serviert. - Sprachliche Eigenheit steht einer Ikone der Literatur zu, persönlich hätte ich inhaltliche Tiefe der Breite vorgezogen...