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Frankenstein

(16)

Mary Shelley (1797-1851) war eine britische Schriftstellerin des frühen 19. Jahrhunderts. Sie ist als Autorin von \"Frankenstein\" (Originaltitel \"Frankenstein or The Modern Prometheus\"), einem der bekanntesten Werke der fantastischen Literatur, in die Literaturgeschichte eingegangen.

Entgegen der späteren Konzentration auf das geschaffene Monster steht in dem genialen Roman vor allem die Lebensgeschichte des besessenen Wissenschaftlers Victor Frankenstein im Mittelpunkt. Die Erschaffung eines künstlichen Menschen fasziniert bis heute, weil sie das Dilemma zwischen (medizinisch) Machbarem und gängiger Moral aufzeigt. Die spannende Geschichte ist somit aktueller denn je.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95870-289-9
Verlag Nexx verlag GmbH
Maße (L/B/H) 20,3/13,4/2,2 cm
Gewicht 366 g
Auflage Nachdruck der Ausgabe von 2015
Buch (Taschenbuch)
18,40
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„Das erste Monster der Ton-Filmgeschichte“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Der Roman beginnt mit einer Reihe von Briefen, die der Forscher Robert Walton seiner Schwester Margaret Saville zukommen lässt. Er ist mit einem Schifft unterwegs um eine Passage zum Nordpol zu entdecken und schreibt ihr von seinem Alltag und seinen Beobachtungen. Eines Tages ist das Schiff vom Eis der Arktis eingeschlossen und darauf findet die Mannschaft einen Mann, der schwer krank und am Ende seiner Kräfte ist. Der Fremde ist Victor Frankenstein und an seinem Krankenbett erzählt er Robert Walton eine unglaubliche Geschichte.

Dem geneigten Leser meiner Rezensionen, wird den Roman von Mary Shelley - Frankenstein oder der Moderne Prometheus - vermutlich kennen, auch wenn man die Geschichte selbst vielleicht noch gar nicht gelesen hat. Die Geschichte hat einen Einfluss auf Literatur und Volkskultur gehabt und hat ein komplettes Genre von Horrorgeschichten und Filmen hervorgebracht. Die erste Verfilmung rund um Frankensteins Monster wurde etwa 10 Jahre nach dem Aufkommen des ersten Tonfilmes auf Zelluloid gebannt und seitdem trifft man das Monster auch abseits des Horrorgenres wieder. Etwa wie in Klaumaukfilmen, wie in Frankenstein Junior - Regie führte der von mir geachtete Mel Brooks, oder in der ebenso humorvollen Serie - The Munsters - Herman Munster ähnelt auf frappierende Weise Frankensteins Monster - die mir persönlich lieber war als "The Addams Family". Wenn eine Erzählung auch noch 200 Jahre nach der Erstveröffentlichung einem breiten Publikum inklusive meiner Wenigkeit gefällt - dann wird es Zeit dem Monster auf den Grund zu gehen.

Dieser Schauerroman ist sozusagen der erste, der sich über eine von Menschen erschaffene künstliche Intelligenz beschäftigt und kann daher, als der Urvater der ScienceFiction Romane gesehen werden. Man sollte auch beachten zu welcher Zeit dieser Roman geschrieben worden ist - nämlich der Zeit der industriellen Revolution - die zu tiefgreifende Umwälzungen in den sozialen Verhältnisse der Gesellschaft geschaffen hat - und nicht von allen Menschen gut geheißen worden ist. Heute in der Gegenwart geht es der Menschheit - an der Schwelle der Revolution 5.0 - wohl nicht anders als den Menschen im 19. Jahrhundert. Aber das ist eine andere Geschichte. Nebst den flüssig zu lesenden Text, den man in einem angenehmen Tempo lesen kann - auch wenn das Spannungsmoment nicht so hoch wie beim Modernen Erzählungen ist - gefällt mir die Ausgabe des Menasse Verlages sehr, sehr gut. Das liegt am sehr gelungenen Cover und auch an der sehr gut gelungene Übersetzung.

Der Roman beginnt mit einer Reihe von Briefen, die der Forscher Robert Walton seiner Schwester Margaret Saville zukommen lässt. Er ist mit einem Schifft unterwegs um eine Passage zum Nordpol zu entdecken und schreibt ihr von seinem Alltag und seinen Beobachtungen. Eines Tages ist das Schiff vom Eis der Arktis eingeschlossen und darauf findet die Mannschaft einen Mann, der schwer krank und am Ende seiner Kräfte ist. Der Fremde ist Victor Frankenstein und an seinem Krankenbett erzählt er Robert Walton eine unglaubliche Geschichte.

Dem geneigten Leser meiner Rezensionen, wird den Roman von Mary Shelley - Frankenstein oder der Moderne Prometheus - vermutlich kennen, auch wenn man die Geschichte selbst vielleicht noch gar nicht gelesen hat. Die Geschichte hat einen Einfluss auf Literatur und Volkskultur gehabt und hat ein komplettes Genre von Horrorgeschichten und Filmen hervorgebracht. Die erste Verfilmung rund um Frankensteins Monster wurde etwa 10 Jahre nach dem Aufkommen des ersten Tonfilmes auf Zelluloid gebannt und seitdem trifft man das Monster auch abseits des Horrorgenres wieder. Etwa wie in Klaumaukfilmen, wie in Frankenstein Junior - Regie führte der von mir geachtete Mel Brooks, oder in der ebenso humorvollen Serie - The Munsters - Herman Munster ähnelt auf frappierende Weise Frankensteins Monster - die mir persönlich lieber war als "The Addams Family". Wenn eine Erzählung auch noch 200 Jahre nach der Erstveröffentlichung einem breiten Publikum inklusive meiner Wenigkeit gefällt - dann wird es Zeit dem Monster auf den Grund zu gehen.

Dieser Schauerroman ist sozusagen der erste, der sich über eine von Menschen erschaffene künstliche Intelligenz beschäftigt und kann daher, als der Urvater der ScienceFiction Romane gesehen werden. Man sollte auch beachten zu welcher Zeit dieser Roman geschrieben worden ist - nämlich der Zeit der industriellen Revolution - die zu tiefgreifende Umwälzungen in den sozialen Verhältnisse der Gesellschaft geschaffen hat - und nicht von allen Menschen gut geheißen worden ist. Heute in der Gegenwart geht es der Menschheit - an der Schwelle der Revolution 5.0 - wohl nicht anders als den Menschen im 19. Jahrhundert. Aber das ist eine andere Geschichte. Nebst den flüssig zu lesenden Text, den man in einem angenehmen Tempo lesen kann - auch wenn das Spannungsmoment nicht so hoch wie beim Modernen Erzählungen ist - gefällt mir die Ausgabe des Menasse Verlages sehr, sehr gut. Das liegt am sehr gelungenen Cover und auch an der sehr gut gelungene Übersetzung.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
13
2
1
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2018
Bewertet: anderes Format

Kaum zu glauben, dass eine 19j.Britin sich diesen Klassiker ausgedacht hat.In eine verschachtelte Handlung( neu übersetzt v.A.Pechmann) baut sie Drama,Thriller u.Schauerroman-toll

Die Geschichte hinter dem "Monster"
von Katha am 10.08.2016
Bewertet: Taschenbuch

Ich schließe mich der Meinung anderer User an: die Geschichte entspricht nicht dem, was uns die Filmindustrie zeigt. Selbst kannte ich Frankensteins "Monster" nur aus Filmen wie "Van Helsing" usw., in denen den Zuschauern ein Klischee-Frankeinsteins-Monster präsentiert wird. Allerdings eröffnet einem Mary Shelleys Werk einen anderen, durchdringenderen Blick auf... Ich schließe mich der Meinung anderer User an: die Geschichte entspricht nicht dem, was uns die Filmindustrie zeigt. Selbst kannte ich Frankensteins "Monster" nur aus Filmen wie "Van Helsing" usw., in denen den Zuschauern ein Klischee-Frankeinsteins-Monster präsentiert wird. Allerdings eröffnet einem Mary Shelleys Werk einen anderen, durchdringenderen Blick auf und in dieses Wesen. Es ist - obwohl ein künstlich erzeugtes Etwas - doch auch eines mit menschlichen Zügen und Empfindungen, die es nicht so wirklich zu vermitteln weiß. Mary Shelleys Buch "Frankenstein" ist trotz der wechselnden und nicht genau abzugrenzenden Erzählperspektiven, die zu leichter Verwirrung führen können, zu Recht ein wichtiges Werk der Weltliteratur, das man gelesen haben sollte. Mary Shelleys Schreibstil empfinde ich als fließend und leicht zu lesen. Der Lohn der Lektüre dieses Werkes ist der Blick in das Gefühlsleben des "Monsters".

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Beeindruckende Erzählung, aktuell und zeitlos zugleich.