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Persönlichkeitspsychologie für Bachelor

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Die „Psychologie der Persönlichkeit" wird hier in einem kompakten und doch vollständigen Lehrbuch sehr verständlich, praxisnah und unterhaltsam vorgestellt: Welche Rolle spielt die Persönlichkeit in Alltag, Wissenschaft und Praxis? Wie hat sich die Persönlichkeitsforschung historisch entwickelt? Wie unterscheidet und erfasst man verschiedene Persönlichkeitsbereiche wie Intelligenz, soziale Kompetenz oder Einstellungen? Welchen Einfluss hat die Umwelt? Was weiß man über kulturelle Unterschiede? Eine lernfreundliche Didaktik macht das Buch zu einem verständlichen und spannenden Leseerlebnis und erleichtert das Lernen für die Prüfung: Beispiele und Tipps für die Praxis lockern den Text auf, Kontrollfragen laden zur Wissensüberprüfung ein. Ein duales Konzept erleichtert das Wiederholen: Eine breite Randspalte fasst das Wichtigste in Kürze zusammen. Auf der Begleitwebsite befinden sich kostenlose Hörbeiträge der Kapitel, Lerntools und Vorlesungsmaterialien für Dozenten. Für Studierende im Bachelorstudium und alle, die einen verständlichen Einstieg in die Persönlichkeitspsychologie suchen.
Portrait

Prof. Dr. Jens Asendorpf lehrte bis 2014 Persönlichkeitspsychologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Set mit diversen Artikeln
Seitenzahl 215
Erscheinungsdatum 21.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-662-46453-3
Reihe Springer-Lehrbuch
Verlag Springer
Maße (L/B/H) 26,4/19,5/1,7 cm
Gewicht 601 g
Abbildungen 55 farbige Abbildungen, 43 farbige Tabellen, Bibliographie
Auflage 3. aktualisierte Auflage 2015
Buch (Set mit diversen Artikeln)
25,69
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Gutes Lehrbuch
von S.A.W aus Salzburg am 03.03.2018

Gibt es Eigenschaften der Persönlichkeit, die transsituativ konsistent sind? Die Einstellungsforschung hat dies verneint und festgestellt, dass Eigenschaften immer nur in bestimmtem Kontext auftreten. Ein Mensch kann z.B. aggressiv in Konfliktsituationen, jedoch sehr harmonisch in allen anderen Bereichen des Lebens sein. Führt die genetische Isolation von Menschenpopulationen zur genetischen... Gibt es Eigenschaften der Persönlichkeit, die transsituativ konsistent sind? Die Einstellungsforschung hat dies verneint und festgestellt, dass Eigenschaften immer nur in bestimmtem Kontext auftreten. Ein Mensch kann z.B. aggressiv in Konfliktsituationen, jedoch sehr harmonisch in allen anderen Bereichen des Lebens sein. Führt die genetische Isolation von Menschenpopulationen zur genetischen Disposition einzelner Rassen, wie man bis vor 50 Jahren geglaubt hat? Seit dem Auftreten des ersten Urmenschen Homo erectus vor 1,9 Mio J. lassen sich Unterschiede archäologisch, genetisch u linguistisch untersuchen. Cavalli-Sforza (1994) konnte deutliche Parallelen zwischen genetischer u linguistischer Ähnlichkeit feststellen. (Inder u Dänen sind sich ähnlicher als Dänen u Lappen). Bei der linguistischen Ersetzung übernehmen die Eroberten die Sprache der Eroberer. Bei der genetischen Ersetzung verbreiten sich die Gene der Eroberer schneller als die der Eroberten. (Die Afro-Amerikaner haben 10 Generationen nach ihrer Versklavung bereits 24% weiße Gene und 1% indianische Gene) Die Rasse wurde vor allem anhand von Hautfarbe u Augenform definiert (Weiße, Schwarze, Mongolide). Diese Merkmale täuschen aber. Aborigines u Afrikaner unterscheiden sich genetisch sehr deutlich (Trennung vor 100.000 Jahren), obwohl sie die gleiche Hautfarbe haben. Es gibt zwar Rassenunterschiede, die werden alltagspsychologisch aber stark übertrieben. Genetische Unterschiede innerhalb einer Population sind im Verhältnis 6:1 deutlich größer als zwischen Populationen. IQ-Unterschiede zwischen sozialen Schichten in den USA sind etwa viermal so groß wie der Unterschied zwischen Schwarz u Weiß. Interkulturelle Vergleiche sind sehr problematisch, da die kulturelle Prägung einen hohen Einfluss auf das Antwortverhalten hat. Dieselbe Eigenschaft kann in unterschiedlichen Kulturen und zu verschiedenen Zeitpunkten sehr verschieden bewertet werde, was großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl und den sozialen Status hat. In individualistischen Kulturen (USA) ist Zufriedenheit beeinflusst vom privaten Leben. In kollektivistischen Kulturen (China) ist sie beeinflusst von den sozialen Normen der Gesellschaft. In allen Kulturen gibt es die Tendenz, ein idealisiertes Persönlichkeitskonzept zu verherrlichen (gottesfürchtig, arisch, sozialistisch), das aber der genetischen Vielfalt der Persönlichkeiten in keiner Weise entspricht. Die Akzeptanz der Vielfalt an Persönlichkeitsvarianten könnte das Zusammenleben der Menschen wesentlich erleichtern.