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Berlin - Satirisches Reisegepäck

Mit QR-Codes

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Berlin ist die Teilzeitwahlheimatstadt des preisgekrönten Poetry-Slammers und Kabarettisten Tilman Birr. Unter seiner Regie geht's zu ungewöhnlichen Orten wie dem Späti, offiziell "Spätverkaufsstelle", wo man auch tagsüber Dinge des nächtlichen Bedarfs kaufen kann - vor allem Bier, viel Bier, in vielen verschiedenen Sorten. Oder in die touristische Diaspora, etwa nach Friedrichshain, wo man ganz entspannt nichts tun und den Ausblick über viele Kilometer Gleisbett genießen kann. Oder nach Stralau mit seinen engen Reihenhaussiedlungen, die man nicht zu lange ansehen will, weil man fürchtet, schon vom Hingucken verbeamtet zu werden. Das ideale Geschenkbuch für Berlinkenner und Neuentdecker.
Rezension
"Reisebücher über Berlin gibt es wie Berliner Bären in den Souvenirshops. Doch dieses Buch hat gefehlt. Denn der Autor betrachtet die Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt aus einem sehr speziellen Blickwinkel. Tilman Birr ist Kabarettist, der nicht nur über den Witz verfügt, den man bei einem seines Berufes vermuten darf, sondern auch einer, der die gängigen Touristenattraktionen zielsicher wie zügig umgeht, um sich den wunderbaren 'geheimen Orten' Berlins zuzuwenden."
Heidi Diehl, Neues Deutschland

"Sein satirisches Reisegepäck ist dabei keines dieser humoristischen Urlaubsbücher, in denen sich der Autor mal ganz dumm stellt und sich dann von den Sitten der Finnen oder Usbeken verwirren und belustigen lässt."
Stefan Fischer, Süddeutsche Zeitung

"Die vom Autor gelesenen Audio-Texte, die man über QR-Codes am Schluss einiger Kapitel aktivieren kann, sind echte Highlights, die man sich nicht entgehen lassen sollte: Die Darbietung Birrs treibt einem gelegentlich die (Lach-)Tränen in die Augen. Alle Texte sind humorvoll, witzig, kabarettistisch angehaucht, aber entbehren oft auch nicht kritischer Töne."
Annette Traks, The Huffington Post

"Das ist keiner der üblichen Reiseführer. Flott und in Kurzgeschichtenform stellt Poetry Slammer Tilman Birr seine Wahlheimat Berlin vor und hat dabei vor allem jene im Blick, die auf Berliner Milieus neugierig sind. [...] Mit ihm entdecken wir die Vorzüge übrig gebliebener Ost-Kult-Orte und bekommen Einblick in die jüngere Stadtgeschichte zwischen Zerfall, Hausbesetzungen und den Berliner Parallelgesellschaften. [...] Mit interessanten Fotografien von versteckten Orten, zahlreichen Tipps zu Szenetreffs und einem Glossar zum Berliner Volksmund ist es ein lebendiges, farbiges Reiselesebuch."
Edda Neitz, Aachener Nachrichten/Aaachener Zeitung

"Wer sich schon über 'On se left you see se Siegessäule' kaputtgelacht hat, wird auch an 'Berlin - Satirisches Reisegepäck' seine helle Freude haben - und wer nach diesen Worten ratlos mit den Schultern zuckt, sollte schleunigst in die Tilman-Birr-Lektüre einsteigen. Denn die Essays des Wahlberliners gehören zum Witzigsten, was je über die Hauptstadt geschrieben wurde."
Simone Eber, Auto&Reise
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 03.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95654-248-0
Verlag Michael Müller Verlag
Maße (L/B/H) 19/13,4/1,5 cm
Gewicht 233 g
Abbildungen mit zahlreichen Farbabbildungen
Auflage Neuausgabe
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13,30
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 27.03.2018
Bewertet: anderes Format

Köstlich, pointiert & ungemein bissig beguckt Tilman Birr die Berliner eigenarten/ Einwohner/ Zugereiste. Und die Absonderlichkeiten werden bittersüsse Realität. Nur für Kenner!

So hat man die Hauptstadt noch nie betrachtet
von Uli Geißler aus Fürth am 09.11.2015

Stadt- und Reiseführer sind sachlich, informativ und umfangreich voller Daten, Zeiten, Adressen und Nummern. Praktisch und manchmal ein Anker im Trubel der Entdeckungsmöglichkeiten. Dieser Reiseführer ist das nicht. Es ist ja auch kein Reiseführer, obwohl er von außen ein bisschen so aussieht. Vielmehr ist es ein ? naja, irgendwie... Stadt- und Reiseführer sind sachlich, informativ und umfangreich voller Daten, Zeiten, Adressen und Nummern. Praktisch und manchmal ein Anker im Trubel der Entdeckungsmöglichkeiten. Dieser Reiseführer ist das nicht. Es ist ja auch kein Reiseführer, obwohl er von außen ein bisschen so aussieht. Vielmehr ist es ein ? naja, irgendwie ? Bekenntnis. Das Bekenntnis zur Unzulänglichkeit aber eben auch zur ehrlichen Eigensicht. Objektivität ist hier auf keinen Fall das Ziel des Autors, auch nicht Vollständigkeit. Es geht vielmehr um einen ganz subjektiven Eindruck über die eigenen Zugänge und Einordnungen dessen, was diese Stadt für ihn ausmacht. Dabei bekommt man ein wenig von dem Hintersinn des Berliner Humors mit, entdeckt die Vorzüge übrig gebliebener Ost-Besonderheiten, bekommt ein Gespür für die jüngere Historie zwischen Zerfall, Hausbesetzungen, Rechtsfreiheit, Traditionalismus und Gentrifizierung, entdeckt ein Insider-Bier und wirklich unbekannte Orte. Die eingestreuten Szene bei der Polizei, die zitierten Sprüche oder die zu jedem vorgestellten Stadtteil-Kapitel angegebenen wenigen ?Geheim?-Tipps lassen schmunzeln, letztere schüren die Vorfreude auf das individuelle Erforschen eines ganz anderen Berlins. All das formuliert der Autor mit einem unterschwellig kabarettistischen Hintersinn ohne unverschämt, herablassend oder albern zu werden und doch hört man das typische Berlinerische zwischen den Zeilen heraus, nimmt die eine oder andere kritische Distanz wahr, ist dankbar für die ehrliche Klarheit und findet am Ende die Stadt trotzdem gut, so wie ist. Eine schöne Idee sind die über eingestreute QR-Codes abrufbaren Original-Lesungen des Autors, so dass man mit diesem Hybrid-Angebot sich auch mal entspannt zurücklehnen und genüsslich ein Kapitel vorlesen lassen kann. Das Glossar zum Schluss ist eine hilfreiche Ergänzung für einen nächsten ? nun klar vorbereiteten und viel souveräner zu gestaltenden ? Besuch unserer Hauptstadt.