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Selbstbetrachtungen

Mit e. Vorw. v. Klaus Sallmann

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Der römische Kaiser Marc Aurel (121 n.Chr.-180 n.Chr.) ging vor allem als Philosoph in die Nachwelt ein. Dies ist besonders auf die "Selbstbetrachtungen" zurückzuführen: Daraus spricht ein hoher und empfindlicher Geist, der in schonungsloser Offenheit sein eigenes Ich befragt und mit resignierendem Schwermut antwortet.
Die Schrift "an sich selbst" verfasste er als ernster Anhänger der stoischen Philosophie in griechischer Sprache. Sie gibt Zeugnis von seinem Wissen von der Vergänglichkeit alles Irdischen und der Gleichheit aller Freien.
Portrait
Marc Aurel ist im Jahre 121 n.Chr. in Rom geboren und war von 161 bis zu seinem Tod 180 römischer Kaiser. Er ist in die Geschichte als »Philosoph auf dem Kaiserthron« eingegangen, als der letzte Stoiker der Alten Welt. Die längste Zeit seiner neunzehn Jahre währenden Herrschaft verbrachte er im Heerlager, um die Barbarenstürme abzuwehren, die das Römische Reich erschütterten. Dabei half ihm die Philosophie, Ruhe und inneren Frieden zu bewahren. Mit seinem Tod endete für das Römische Reich eine Zeit der weitgehenden Stabilität. Das Reiterstandbild auf dem Kapitol in Rom und die Markussäule auf der Piazza Colona erinnern bis heute an sein Wirken.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 201
Erscheinungsdatum 24.11.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-458-34676-0
Verlag Insel Verlag
Maße (L/B/H) 18/11,3/1,5 cm
Gewicht 191 g
Auflage 6
Übersetzer Otto Kiefer
Buch (gebundene Ausgabe)
8,30
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Kundenbewertungen

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zeitlos und tiefsinnig
von einer Kundin/einem Kunden am 01.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

das Werk hat fast zweitausend Jahre auf dem Buckel und könnte dennoch nicht aktueller sein. dieses Buch lädt zum Nachdenken über die Vergänglichkeit und den Sinn des Lebens ein. an der Übersetzung habe ich auch absolut nichts zu bemängeln.

gegen die sophistische Täuschung
von Hartmut Zimmer aus Alzenau am 01.01.2011
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisches und ökonomisches System hat dagegen einen wert(e)losen Eigennutz... Es wäre sicherlich müßig, über Größe oder Nichtgröße eines Marcus Aurelius zu philosophieren. Sein Denken jedoch erscheint ungemein aktuell und gibt in frappierender Weise treffende Antworten auf die Herausforderungen unserer heutigen Zeit: Das Denken des Stoikers steht gegen jede sophistische Oberflächlichkeit. Unser politisches und ökonomisches System hat dagegen einen wert(e)losen Eigennutz zur Ersatzreligion erhoben. Es handelt sich um ein System, das auf einer abstoßenden Kultur des Vorgaukelns und der Spiegeleien basiert. Widerwärtiger Betrug und systematische Täuschungen haben gigantische Potemkinsche Dörfer geschaffen, deren hohle Fassaden in der heutigen Weltwirtschafts- und weltpolitischen Krise nun donnernd in sich zusammenstürzen. Das stoische Denken des Marcus Aurelius setzt den Kontrapunkt: Gegen jede Art eines auf (Selbst- und Fremd-) Täuschung angelegten, aber in unserer Zeit hochangesehenen sophistischen Denkens.

Der letzte Stoiker
von Zitronenblau am 28.08.2009
Bewertet: Taschenbuch

Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und... Der Philosophenkönig Marc Aurel schrieb seine Selbstbekenntnisse nieder - ganz in der Philosophie der Stoa. Stoa will erziehen: vor allem zur Selbstbeherrschung, zur Gelassenheit und zur Weisheit. Sie ist (hier) eine ethische Philosophie, die das Gute und die Vernuft im Individuum wecken und gestalten will. Alles ist Eins und in Ordnung - so auch das Individuum mit seiner Umwelt. Aurel repetiert seine Aussagen und Aphorismen, mitunter sind die sehr simpel, dennoch aber nicht unbedingt tief. Oftmals erkenne ich einen ganzheitlichen bzw. göttlich-weltheitlichen Determinismus, den ich persönlich ablehne - da dieses Absolutum übrigens auch im Widerspruch zu Aurels eigener (ungefähren) These steht, dass jedem die Möglichkeit zur Selbstüberwindung immanent sei. Ganz lesenswert, für Menschen, die sich mit der stoischen Lehre auseinandersetzen wollen, ansonsten gibt es in der Weltliteratur m.E. interessantere Literatur (z.B. Montaigne, der auch anfangs Stoiker war, später aber zum Skeptizismus übertrat).