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Zwei alte Frauen

Eine Legende von Verrat und Tapferkeit

Velma Wallis

(35)
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Beschreibung

Die Geschichte von zwei alten Indianerfrauen eines Nomadenvolkes hoch oben im Norden Alaskas.
In einem strengen Winter wird der Stamm von einer Hungersnot heimgesucht. Die Gruppe ist gezwungen, ihr Lager zu verlassen und auf Nahrungssuche zu gehen. Ihr Häuptling beschließt - wie es das Stammesgesetz vorsieht - die zwei alten Frauen, da sie unnütze Esser sind, zurückzulassen. Keiner wagt, gegen diesen Beschluss aufzubegehren. Doch allein in der Wildnis geschieht das Erstaunliche: Die beiden alten Frauen geben sich nicht auf. Ihr Überlebenswille siegt über ihren Zorn, und nach und nach besinnen sie sich auf ihre Fähigkeiten ...

Eindringlich erzählt Velma Wallis in diesem Buch eine Legende nach, die sie von ihrer eigenen Mutter hörte und die in ihrem Stamm seit Generationen mündlich weitergegeben wird.

Velma Wallis, geboren 1960 als eines von dreizehn Kindern in Fort Yukon/Alaska, wurde in den traditionellen Werten ihres Volkes, der Athabasken, erzogen. Nach dem Besuch der Highschool zog sie in eine Trapperhütte und lernte, vom Fischen, Jagen und Fallenstellen zu leben. Heute wohnt Velma Wallis mit ihrer Familie wieder in Fort Yukon. Sie ist die Autorin des Bestsellers »Zwei alte Frauen«, der mit dem Western States Book Award ausgezeichnet und seit seinem Erscheinen in siebzehn Sprachen übersetzt sowie millionenfach verkauft wurde.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 119
Erscheinungsdatum 01.02.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-24034-5
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 18,5/12/1,5 cm
Gewicht 137 g
Originaltitel Two old women
Abbildungen Illustriert von Heinke Both, Illustriert von Heinke Both
Auflage 18. Auflage
Illustrator Heinke Both
Übersetzer Christel Dormagen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2020
Bewertet: anderes Format

Ein Buch, das mich nachdenklich zurück lässt. Worauf kommt es an? Was ist wirklich wichtig und was liegt in uns, ohne das wir es wissen? Gerade jetzt wichtiger denn je zu hinterfragen. Ein Buch, das jede der fünf Musen mehr als Wert ist!

Sehr klug
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle am 11.11.2019

Vom Wert des Willens und der Erfahrung des Alters berichtet diese berührende Geschichte - schnörkelos in der Sache und wunderbar in Farbigkeit der Naturbeschreibung.

Eine schöne Erzählung, langweilig geschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberlunkhofen am 04.11.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Als Legende, ist diese Geschichte lehrreich. Es ist eine harte Entscheidung des Häuptlings, die zwei alten Frauen, die ja für nichts anderes gut scheinen als ständig zu jammern, um das Überlebenswillen des ganzen Volkes zu hinterlassen. Bei der Tochter und dem Enkel der einen bilden sich besonders schwere Gewissensbisse. Aber... Als Legende, ist diese Geschichte lehrreich. Es ist eine harte Entscheidung des Häuptlings, die zwei alten Frauen, die ja für nichts anderes gut scheinen als ständig zu jammern, um das Überlebenswillen des ganzen Volkes zu hinterlassen. Bei der Tochter und dem Enkel der einen bilden sich besonders schwere Gewissensbisse. Aber so sind die Frauen nun in der bitteren Kälte mit wenig Ausrüstung auf ihre eigenen Fähigkeiten und alten Weisheiten angewiesen. Und sie schaffen es tatsächlich, den harten Winter durchzukämpfen. Sie erjagen, trocknen und lagern sogar grosse Nahrungsvorräte. Als das Volk – elend, verhungert und beschämt – zurückkehrt, spürt ein alter Fährtenfinder die zwei Frauen auf. Zum Erstaunen aller leben sie noch. Dann fängt der bange Versuch der Versöhnung an. Gegen Schluss bekommen wir die inneren Zerreissproben der Frauen mit, aber auch die Lektionen, die die jüngeren Stammesmitglieder von ihnen lernen. “Die Menschen begriffen nun, dass die zwei Frauen, so lange, wie sie schon lebten, gewiss mehr Dinge wussten, als das Volk für möglich gehalten hatte… Und so erwies das Volk ihnen seine Ehrerbietung, indem es auf das hörte, was sie zu sagen hatten.” Als Legende, ist diese Geschichte eben lehrreich. Es ist einfach schade, dass das Aneinanderreihen der Vorgänge und der Erzählstil so trocken und langweilig wirken, bis endlich die zwischenmenschlichen Beziehungen zum Vorschein kommen.


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