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Holmström, J: Asphaltengel

Roman

Portrait
Johanna Holmström wurde 1981 in Sibbo geboren. Sie gehört der schwedischsprachigen Minderheit in Finnland an. Seit einigen Jahren lebt sie als Journalistin in Helsinki und studiert dort arabische Literaturwissenschaft. Sie hat selbst zwei Töchter und war lange mit einem Araber verheiratet. Für ihre Erzählungen erhielt Johanna Holmström unter anderem den Literaturpreis des Svenska Dagbladet. Asphaltengel wurde von der Presse hymnisch besprochen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 09.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-28782-9
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/2,7 cm
Gewicht 285 g
Originaltitel Asfaltsänglar
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Wibke Kuhn
Buch (Taschenbuch)
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10,30
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2018
Bewertet: anderes Format

Ein zeitgenössisches Werk über das fanatische Umsetzen eines Religions-Ideals und wie eine Familie daran zerbrechen kann... Schockierend, aufrüttelnd, ergreifend!

Asphaltengel
von einer Kundin/einem Kunden am 28.02.2015
Bewertet: Paperback

Eine Familie in Finnland: der Vater ein Moslem aus dem Maghreb, die Mutter eine Finnin, die zum Islam konvertiert ist und zwei Kinder, Leila und Samira. Das Buch erzählt die Geschichte von Leila und Samira, die zwischen den Fronten ihrer Eltern stehen. Die Mutter, strenge Muslimin und ihr Vater,... Eine Familie in Finnland: der Vater ein Moslem aus dem Maghreb, die Mutter eine Finnin, die zum Islam konvertiert ist und zwei Kinder, Leila und Samira. Das Buch erzählt die Geschichte von Leila und Samira, die zwischen den Fronten ihrer Eltern stehen. Die Mutter, strenge Muslimin und ihr Vater, der die Religion nicht ganz so ernst nimmt. Als Mädchen hat man es nicht so leicht, wenn man alle Regeln des Islams streng einhalten möchte. Samira bricht aus, beginnt ein neues Leben getrennt von ihren Eltern und Leila bleibt zurück mit all den Problemen einer Heranwachsenden, die aufgrund ihrer Hautfarbe und Religion von der Gesellschaft oft ausgegrenzt wird und sogar Anfeindungen erfährt. Und dann ist da noch Samiras "Unfall", den es aufzuklären gilt. Das Buch greift ein wichtiges und interessantes Thema auf. Es übermittelt gut die Konflikte, in denen Leila und Samira, aber auch ihre Mutter stecken. Man lernt einiges über den Islam und kann am Ende des Buches die Handlungsweise der einzelnen Protagonisten nachvollziehen, auch wenn man am Anfang dem vielleicht noch skeptisch gegenüber stand. Ich fand das Buch authentisch geschrieben. Man konnte sich gut in die Charaktere hinein versetzen, was unter anderem auch durch den Gebrauch der Sprache erreicht wird. Die Dialoge sind gespickt mit arabischen und finnischen Wörtern, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar mit Übersetzungen. Es ist aber nicht nötig, ständig nachzuschauen, da sich die Wörter meistens selbst erklären. Aber mir hat's Spaß gemacht, nebenbei noch ein paar finnische und arabische Wörter zu lernen.

Asphaltengel
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 23.12.2014
Bewertet: Paperback

Das Buch " Asphaltengel " behandelt hauptsächlich die Thematik der Unfreiheit von Frauen innerhalb des Glaubens. Die Hauptfiguren Samira und Leila wachsen in einer mehr oder weniger zerrütteten Ehe auf. Ihre Mutter zelebriert den " Koran" in einer fanatischen, schon fast an Bessesen- heit grenzenden Art und Weise. Für... Das Buch " Asphaltengel " behandelt hauptsächlich die Thematik der Unfreiheit von Frauen innerhalb des Glaubens. Die Hauptfiguren Samira und Leila wachsen in einer mehr oder weniger zerrütteten Ehe auf. Ihre Mutter zelebriert den " Koran" in einer fanatischen, schon fast an Bessesen- heit grenzenden Art und Weise. Für die beiden Schwestern ist dies schwer zuertragen und jede versucht der Einengung und Begrenzung auf ihre eigene Art zu entgehen. Samira zieht schon bald aus, nimmt sich eine eigene Wohnung und lebt ihr Leben. Sie verliebt sich und liegt durch einen tragischen Unfall lange Zeit im Koma im Krankenhaus. Ihre Schwester Leila versucht indes alles, um nicht aufzufallen und in gewisser Weise einfach zur Gruppe dazuzugehören. Außerdem sind da noch Anna, Linda und Jasmin. die ebenfalls versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Insgesamt ein sehr interessantes, kritisches Buch, das zum Nachdenken anregt. Das Frauenbild im Koran wird hinterfragt. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Zu Beginn sind die Sprünge etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch findet man sich dann relativ schnell zu recht. Ein schönes Buch mit Hintergrund.