Warenkorb
 

Fast ein bißchen Frühling

Roman

Fernweh und Heimweh zugleich – die Geschichte zweier Bankräuber, die 1933 aus Wuppertal nach Indien fliehen wollten, der Liebe wegen aber nur bis Basel kamen.

Zwei arbeitslose Burschen, Kurt Sandweg und Waldemar Velte, suchten im Winter 1933 den Seeweg von Wuppertal nach Indien. Um sich das Reisegeld zu beschaffen, überfielen sie eine Bank, wobei sie versehentlich den Filialleiter erschossen. Auf der Flucht vor ihren Verfolgern kamen sie nicht sehr weit: In Basel verliebte Kurt Sandweg sich in die Schallplatten-Verkäuferin Dorly Schupp. Tag für Tag kauften er und sein Freund eine Tango-Platte, bis das Geld aufgebraucht war und der nächste Banküberfall nötig wurde. Abend für Abend gingen die drei am Rhein spazieren. Mit von der Partie war die junge Sportartikelverkäuferin Marie Stifter, die dreißig Jahre später die Großmutter des Erzählers wurde und die sich entscheiden musste zwischen einem Bankräuber und ihrem Verlobten.

Platz 6 der SWR-Bestenliste im März 2002
Buch des Monats März 2002 in ›Literaturen‹

Rezension
"Eine zauberhafte Mischung aus Dokumentation und Fantasie."
Elke Heidenreich
Portrait
Capus, Alex
Alex Capus, geboren 1961 in Frankreich, studierte Geschichte und Philosophie in Basel. Zwischen 1986 und 1995 arbeitete er als Journalist bei verschiedenen Schweizer Tageszeitungen, davon vier Jahre als Inlandredakteur bei der Schweizerischen Depeschenagentur SDA in Bern. Alex Capus lebt heute als freier Schriftsteller in Olten, Schweiz.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 187
Erscheinungsdatum 01.02.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13167-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/2 cm
Gewicht 215 g
Auflage 13. Auflage
Verkaufsrang 33579
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,30
11,30
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Sofort lieferbar
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
5
3
0
0
0

Wunderschöne Geschenkausgabe einer älteren Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 05.11.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eins vorab: Dies ist kein neues Buch von Alex Capus! Auf Grund seines großen Erfolges mit seinem wunderschönen Roman „Léon und Louise“, welches übrigens im Juli 2012 als Taschenbuch erscheint, hat sich der Hanser Verlag an eine frühere Geschichte des Autoren erinnert und sie in einer wunderschönen Geschenkausgabe herausgebracht.... Eins vorab: Dies ist kein neues Buch von Alex Capus! Auf Grund seines großen Erfolges mit seinem wunderschönen Roman „Léon und Louise“, welches übrigens im Juli 2012 als Taschenbuch erscheint, hat sich der Hanser Verlag an eine frühere Geschichte des Autoren erinnert und sie in einer wunderschönen Geschenkausgabe herausgebracht. Ursprünglich ist dieser Text bereits 2002 erschienen. Alex Capus erzählt darin die Geschichte der beiden deutschen Bauingenieure Kurt Sandweg und Waldemar Velte aus Wuppertal, die im Winter 1933/1934 für einiges Aufsehen gesorgt haben. Im jungen Nazideutschland fühlen sie sich nicht mehr zu Hause und Berufsaussichten haben sie ohne Parteizugehörigkeit eh nicht mehr. Da wählen sie den sehr ungewöhnlichen Weg und rauben in Stuttgart eine Bank aus. Der Plan ist eigentlich Deutschland zu verlassen und mit dem Geld nach Indien zu reisen, um dort einen Neuanfang zu beginnen. Leider benötigen sie hierfür diverse Papiere, die sie nicht haben. Und so endet die Reise bereits in Basel. Dort verliebt sich Waldemar Velte in die Schallplattenverkäuferin Dorley Schupp, bei der er jeden Tag eine neue Tango-Platte kauft. Abends geht Dorley mit den beiden Männern spazieren. Am Anfang ist auch noch die Kollegin Marie Stifter mit dabei. Und so entspinnen sich eine zarte, platonische Liebesgeschichte und eine wilde Verbrecherjagd, denn es bleibt nicht bei dem einen Banküberfall. Das pikante an der Geschichte ist, dass Marie Stifter die Großmutter von Alex Capus ist, und ihm diese Geschichte erzählt hat. Und so recherchiert der Autor und flechtet in seine Geschichte Auszüge aus Zeugenaussagen und Polizeiberichten mit ein. Es ist eine kleine ungewöhnliche Geschichte, die sowohl die tragische Geschichte der beiden deutschen Bankräuber erzählt als auch die unglückliche Liebesgeschichte seiner Großmutter. Es ist ein wenig Bonnie und Clyde, denn irgendwie bringt man die beiden netten jungen Männer gar nicht wirklich mit den Bankräubern in Verbindung und leidet so mit ihnen. Sprachlich erkennt man auch schon an dieser frühen Geschichte die erzählerische Qualität von Alex Capus.

Wunderbare Liebes-/Krimi-Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Solothurn am 01.09.2013

Die Geschichte von Kurt Sandweg und Waldemar Velte ist atemberaubend. Zwei beste Freunde die während der Welt-Wirtschaftskrise den Anfängen der NS-Zeit in Deutschland entfliehen wollen und um zu überleben sich gezwungen sehen Verbrechen zu begehen.... In Basel flammt dann eine kurze Liebesgeschichte auf. Kurz, weil die Verbr... Die Geschichte von Kurt Sandweg und Waldemar Velte ist atemberaubend. Zwei beste Freunde die während der Welt-Wirtschaftskrise den Anfängen der NS-Zeit in Deutschland entfliehen wollen und um zu überleben sich gezwungen sehen Verbrechen zu begehen.... In Basel flammt dann eine kurze Liebesgeschichte auf. Kurz, weil die Verbrechen eine Eigendynamik gewinnen, welche sie ins Verderbern führt.... Sensationell recherchiert und erzählt von Alex Capus. I love it!

Echtes Kleinod
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Glückwunsch an den Verlag, der dieses wunderbare Buch in einer wirklich schönen Geschenkausgabe noch einmal aufgelegt hat. Capus widmet sich in "Fast ein bißchen Frühling" dem ebenso abstrusen wie tragischen Schicksal zweier skurriler Gefährten. Eine deutsche Bonnie-und-Clyde-Story, im wahrsten Sinne. Mit seinem wohldosierten Wo... Glückwunsch an den Verlag, der dieses wunderbare Buch in einer wirklich schönen Geschenkausgabe noch einmal aufgelegt hat. Capus widmet sich in "Fast ein bißchen Frühling" dem ebenso abstrusen wie tragischen Schicksal zweier skurriler Gefährten. Eine deutsche Bonnie-und-Clyde-Story, im wahrsten Sinne. Mit seinem wohldosierten Wortwitz und Erfindungsreichtum legt der Autor mit seiner kurzen Erzählung eine ebenso spannende wie abenteuerliche Geschichte vor, die bei all ihrer Tragik immer einmal wieder zum kopfschüttelnden Schmunzeln ermuntert. Unbedingt lesen!