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Noah

Ungekürzt (ungekürzte Lesung)

Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht...
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Simon Jäger
Erscheinungsdatum 15.01.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783838772271
Verlag Lübbe Audio
Spieldauer 910 Minuten
Format & Qualität MP3, 909 Minuten
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Buchhändler-Empfehlungen

Spannendes Thema

Michaela Janu, Thalia-Buchhandlung Kapfenberg

Schockierende, glaubwürdige und passende Geschichte mit Themen über Umwelt, Klimawandel und Armut, für unsere Zeit. Spannend und fesselnd. Lässt einem den Atem anhalten. Spannung bis zum Schluss!

Gesellschaftskritik im Thrillerformat

Rainer Kleinferchner, Thalia-Buchhandlung Wien

Ein Mann wacht mit einer Schußverletzung in einem verlassenen Ubahnschacht auf und hat keinerlei Erinnerungen an sein früheres Leben. Wer ist er, warum befindet er sich hier und überhaupt, warum ist sein Kopf völlig leer, keinerlei Erinnerungsfetzen seines bisherigen Lebens mehr vorhanden? Einzig eine kleine Tätowierung auf seiner Hand könnte einen Hinweis bringen. NOAH, steht da in schnörkeligen Buchstaben. Jetzt kann die Spurensuche beginnen, und schneller als es ihm lieb ist, befindet sich unser Hauptprotagonist in einer weltumspannenden Verschwörungsgeschichte, die ihn und den Leser nicht mehr so schnell zur Ruhe kommen lassen wird. Viel Gesellschaftskritik, die während der Lektüre mit Sicherheit den/die ein oder andere/n Leser/in dazu bringen wird, den eigenen Lebensstil kritisch zu hinterfragen, packt der Autor hier in einen spannenden Thriller, der für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr von der häufigen Action als von psychologischer Spannung (wofür der Autor ja eigentlich bekannt ist) lebt. Wer jedoch actiongeladene Thriller inklusive Kritik am verschwenderischen Lebensstil der ersten Welt mit einer Prise Verschwörungstheorie mag ist hier definitiv an der richtigen Adresse!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
143 Bewertungen
Übersicht
99
32
10
2
0

Wichtige Hintergrundthematik
von Buchbegeistert am 14.03.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch gerade beendet und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Zur fiktiven Geschichte: man springt wie von Fitzek gewohnt direkt ins Geschehen, was ich sehr an seinen Büchern mag. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das lesen super „abwechslungsreich“ macht und di... Was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch gerade beendet und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll! Zur fiktiven Geschichte: man springt wie von Fitzek gewohnt direkt ins Geschehen, was ich sehr an seinen Büchern mag. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das lesen super „abwechslungsreich“ macht und die Handlungen der Personen noch spannender gestaltet. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen, da man immer das Gefühl hat, man ist drauf und dran die Lösung der Verschwörung aufzudecken. Zum Hintergrund: Fitzek schmückt das Buch mit sehr wichtigen und aktuellen Denkansätzen aus, welche er absolut perfekt in die fiktive Geschichte einbaut. Ein bisschen erschreckend ist zu sehen, dass vieles, was im Buch beschrieben wird, zu unserer aktuellen Corona-Virus-Situation passt. Einige seiner Sätze hören wir tatsächlich momentan im Fernsehen. Dies lässt einen wirklich über die akuten Probleme dieser Welt nachdenken und ich kann nicht einmal genau sagen, ob das Buch nun ein Happy End hat oder nicht. Was ich sagen kann: das Buch hinterlässt -zumindest bei mir- eine etwas bedrückte Stimmung, da es aufzeigt, wie egoistisch wir Menschen doch sind und wie „wenig“ man doch an der Gesamtsituation ändern kann. Ein absolut überzeugendes Buch, das JEDEN zum nachdenken bringt! Jeder sollte sich mit der Thematik auseinandersetzen!

Noah
von einer Kundin/einem Kunden aus Pratteln am 30.12.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Etwas träger einstieg. Auch nach 50 seiten für mich immer noch chaotisch und undurchsichtig. Trotz exzellenter bewertungen hab ichs mal beiseite gelegt. Elisabeth leuthardt

Der Mensch liebt das wegsehen
von FrauSchafski am 19.12.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Fitzeks Erstling „Die Therapie“ fand ich großartig, der war genau nach meinem Geschmack. Aber schon sein zweites Buch „Amokspiel“ war so furchtbar, dass ich der Ansicht war, ich müsse zwei Bücher von zwei unterschiedlichen Autoren gelesen haben. Also bleibe ich skeptisch, was nicht heißt, dass ich nicht dennoch das ein oder ande... Fitzeks Erstling „Die Therapie“ fand ich großartig, der war genau nach meinem Geschmack. Aber schon sein zweites Buch „Amokspiel“ war so furchtbar, dass ich der Ansicht war, ich müsse zwei Bücher von zwei unterschiedlichen Autoren gelesen haben. Also bleibe ich skeptisch, was nicht heißt, dass ich nicht dennoch das ein oder andere weitere Buch von ihm lesen werde. „Noah“ war zum Glück wieder ein Treffer, das merke ich schon auf den ersten Seiten, die nur so dahinflogen. Schreiben und Spannung aufbauen kann Fitzek, das ist keine Frage. Schon das Handlungssetting ist interessant: Ein Mann „Noah“, wie die Tätowierung auf seine Handfläche vermuten lässt, wacht ohne Erinnerung im Versteck eines leicht paranoiden Obdachlosen auf. Nach und nach setzen sich immer mehr Puzzlestücke zusammen, die vermuten lassen, dass der gute Noah teil einer „großen Verschwörung“ sein könnte. Okay, ich gebe zu, das klingt nicht sehr innovativ, aber mehr möchte ich nicht verraten, weil ich sonst den Plot zu sehr vorwegnehmen würde. Fakt ist - und das ist der Hauptgrund, warum mir der Thriller so gut gefallen hat - Fitzek kann auch ernst. Denn die Thematik, auf die das alles letztlich hinausläuft, ist wichtig. Eine Thematik, vor der man nicht länger die Augen verschließen darf. Danke, das ist wichtig und notwendig. Gleichzeitig wird auch deutlich, wie sehr der Autor sich in seinen Recherchen mit dem, was er da postuliert, auseinandergesetzt hat. Klar, wer den „literarischen Zeigefinger“ erheben will, muss zeigen, dass das, was er anprangert, Hand und Fuß hat. Und dadurch, dass Fitzek beides gelingt, ist dieser Thriller weit mehr als ein 08/15-Blockbuster. Vielmehr nutzt der Autor seine enorme Reichweite, um seine Leserschaft wachzurütteln. Ob das einen langfristigen Effekt hat, bleibt fraglich, denn wie wird so schön klargestellt: Der Mensch liebt das Wegsehen. Fazit: Sebastian Fitzek hat durch „Noah“ meinen Respekt gewonnen. Respekt dafür, dass er ein Massenmedium nutzt, um durch seine Figuren Aufklärungsarbeit zu betreiben. Natürlich geht es letztlich um Unterhaltung - und Verkaufszahlen - aber das sei ihm verziehen. 4/5 Sterne.