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Die fremdartige Idee des Schönen

Im Lauf der Jahrhunderte hat man immer wieder die Kriterien und Konzeptionen des Schönen in Frage gestellt, seine Definition unterlag einem fortwährenden Wandel. Doch hat man dabei auch jene in der Sprache verankerte Vorbedingung bedacht, nämlich überhaupt "das Schöne" sagen zu können? Als Angelpunkt unserer Metaphysik lehrt uns das Schöne, die Vielfalt des Sinnlichen zugunsten der Einheitlichkeit einer "Idee" aufzugeben. Das Schöne bestürzt und bewegt uns, indem es als Absolutes ins Sichtbare einbricht; zugleich ist es der letzte Erlösungsweg, der uns nach dem Tod der Götter noch bleibt. Das chinesische Denken freilich hat nie "das Schöne" abstrahiert und isoliert. In der Herausarbeitung dieses Unterschiedes sucht François Jullien Möglichkeiten freizulegen, die sich nicht dem Monopol des Schönen unterordnen; der zeitgenössischen Kunst, im Krieg mit dem Schönen befindlich, neue und fruchtbare Wege zu eröffnen. Das Schöne wird von erschöpfenden Gemeinplätzen befreit: um es in seiner Fremdartigkeit wiederherzustellen.
Portrait
François Jullien, geboren 1951, ist Philosoph und Sinologe. Er lehrt klassische chinesische Philosophie und Ästhetik an der Universität Paris VII. 2010 wurde er mit dem "Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken" ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB 3 i
Herausgeber Peter Engelmann
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783709250129
Verlag Passagen Verlag
Übersetzer Christian Leitner
eBook
21,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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