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Der stille Amerikaner

Roman

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Graham Greenes berühmter Vietnam-Roman wieder im Programm: Ein desillusionierender und zugleich spannender Klassiker, der soeben verfilmt wurde.
»Mit den Menschen, wie sie nun mal waren, mochten sie kämpfen, mochten sie lieben, mochten sie morden: Ich wollte nichts damit zu tun haben.« Der englische Journalist Thomas Fowler sieht den Kolonialkrieg der Franzosen in Vietnam mit kühler Distanz. Er interessiert sich mehr für seine vietnamesische Geliebte Phuong und die asiatische Lebensart als für Politik. Der Amerikaner Aldon Pyle dagegen arbeitet angeblich für eine Wirtschaftshilfe-Organisation und will, scheinbar naiv, sendungsbewußt und demokratiegläubig, etwas Gutes tun: »... einem Land, einem Kontinent, einer Welt«. Erstaunlicherweise benutzt er Plastikbomben dazu.

Portrait
Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhampstead, Hertfordshire, geboren. Sein Großonkel war der Autor der 'Schatzinsel', Robert Louis Stevenson. Da Greene der Sohn des örtlichen Schuldirektors war, behandelten seine Mitschüler ihn als Außenseiter. Er entwickelte einen Hang zum Einzelgängertum, gegen den auch seine beiden Brüder nichts tun konnten. Nach Beendigung der Schule ging Greene nach Oxford und studierte am Balliol College Neuere Geschichte. Seine erste Anstellung war ein Redakteursposten bei der Times in London, danach fand er eine Stelle als Filmkritiker beim Spectator.

Die großen Reisen, die er unternahm – u.a. nach Westafrika und Asien – wurden auch zum Fundus für seine schriftstellerische Tätigkeit. Ein entscheidender Schritt war 1934 sein Übertritt zum Katholizismus. Sein erster Roman, 'The Man Within' (1929, dt. 'Zwiespalt der Seele'), beschreibt bereits den Konflikt zwischen Gut und Böse, der im Zentrum von Graham Greenes Werk steht. Man findet ihn in den Kriminalgeschichten wie in den psychologisch ausgerichteten Romanen. Als 1940 'The Power and the Glory' (dt. 'Die Kraft und die Herrlichkeit') erschien, erhielt Greene dafür den Hawthorne-Preis. Viele halten es für sein vielleicht bestes Werk. Zweimal leitete er Verlage, Mitte der vierziger Jahre Eyre & Spottiswoode und Anfang der sechziger Jahre Bodley Head. Am 3. April 1991 starb Graham Greene in Genf. Er wurde mehrmals als heißer Kandidat für den Literatur-Nobelpreis gehandelt und zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 01.05.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13129-2
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/1,7 cm
Gewicht 204 g
Originaltitel The Quiet American
Auflage 14. Auflage
Übersetzer Walther Puchwein, Käthe Springer
Verkaufsrang 13.120
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Kundenbewertungen

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Ein Film noir für Buchliebhaber
von einer Kundin/einem Kunden am 23.03.2018

Graham Greene fährt mit ?Der stille Amerikaner? alles auf, was einen gelungenen Unterhaltungsroman ausmachen sollte: eine spannende Erzählung, die mit alltäglichen Themen aufwartet ? realistisch und nachvollziehbar und die ergänzt durch die politischen Hintergründe des Vietnam-Krieges einen intellektuellen Plot für jede Lesegelegenheit darstellt. Ich war und bin begeistert: ein Roman... Graham Greene fährt mit ?Der stille Amerikaner? alles auf, was einen gelungenen Unterhaltungsroman ausmachen sollte: eine spannende Erzählung, die mit alltäglichen Themen aufwartet ? realistisch und nachvollziehbar und die ergänzt durch die politischen Hintergründe des Vietnam-Krieges einen intellektuellen Plot für jede Lesegelegenheit darstellt. Ich war und bin begeistert: ein Roman à la Film noir, eine Bereicherung für Ihr Bücherregal!