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Konzert ohne Dichter

Roman

(32)
Die Chronique scandaleuse Worpswedes: Rilke und Vogeler, ihr Werk und die Frauen – und ein epochales Gemälde
In seinem neuen Roman erzählt Klaus Modick die Entstehungsgeschichte des berühmtesten Worpsweder Gemäldes, von einer schwierigen Künstlerfreundschaft – und von der Liebe. Heinrich Vogeler ist auf der Höhe seines Erfolgs. Im Juni 1905 wird ihm die Goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen – für sein Gesamtwerk, besonders aber für das nach fünfjähriger Arbeit fertiggestellte Bild »Das Konzert oder Sommerabend auf dem Barkenhoff«. Während es in der Öffentlichkeit als Meisterwerk gefeiert wird, ist es für Vogeler das Resultat eines dreifachen Scheiterns: In seiner Ehe kriselt es, sein künstlerisches Selbstbewusstsein wankt, und eine fragile Freundschaft zerbricht. Rainer Maria Rilke, der literarische Stern am Himmel der Worpsweder Künstlerkolonie, und sein Seelenverwandter« Vogeler haben sich entfremdet – und das Bild bringt das zum Ausdruck: Rilkes Platz zwischen den Frauen, die er liebt, bleibt demonstrativ leer. Was die beiden zueinanderführte und später trennte, welchen Anteil die Frauen daran hatten, die Kunst, das Geld und die Politik, davon erzählt Klaus Modick auf kunstvolle Weise: Auf der Reise zur Preisverleihung erinnert Vogeler sich an die Gründung der Künstlerkolonie, die Magie der ersten Begegnung mit Rilke in Florenz, die Euphorie des gemeinsamen Aufbruchs – und an Paula Modersohn-Becker und Clara Rilke-Westhoff, die Frauen, denen Rilke in einer skandalösen Dreiecksbeziehung verbunden war. Ein großartiger Künstlerroman, einfühlsam, kenntnisreich, atmosphärisch und klug.
Rezension
»Ein unangestrengt daherkommendes, facettenreiches, kluges und spannendes Buch.«
Portrait
Klaus Modick, geboren 1951, studierte in Hamburg Germanistik, Geschichte und Pädagogik, promovierte mit einer Arbeit über Lion Feuchtwanger und arbeitete danach u.a. als Lehrbeauftragter und Werbetexter. Seit 1984 ist er freier Schriftsteller und Übersetzer und lebt nach diversen Auslandsaufenthalten und Dozenturen wieder in seiner Geburtsstadt Oldenburg. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Nicolas-Born-Preis, dem Bettina-von-Arnim-Preis und dem Rheingau Literatur Preis. Zudem war er Stipendiat der Villa Massimo sowie der Villa Aurora. Sein Roman »Konzert ohne Dichter« erschien im Frühjahr 2015 und wurde schnell zum Bestseller. 2018 folgte sein Roman »Keyserlings Geheimnis«.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 240 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.02.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783462308914
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1840 KB
Verkaufsrang 25.727
eBook
9,99
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
25
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von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Roman, aber dennoch ein glaubhafter Einblick in die Worpsweder Künstlerkolonie Anfang des 20. Jhrd`s.. Die fragile Freundschaft zwischen Vogeler und Rilke steht im Mittelpunkt.

Der Dichter Rilke fehlt! Na so was.
von einer Kundin/einem Kunden am 05.06.2018
Bewertet: Hörbuch (CD)

Ein gelungenes Hörbuch! Hier bekommt man das, was am spannendsten ist: Informationen über das Künstlerleben auf Worpswede zu Zeiten Ihres Aufblühens. Wer malte? Wer kaufte? Wer war beliebt, wer nur gelitten. Mit den genannten Verflechtungen einher gehen auch sehr persönliche Beurteilungen und Verurteilungen. Die Liebe auf Worpswede...ach hören Sie doch selbst...und... Ein gelungenes Hörbuch! Hier bekommt man das, was am spannendsten ist: Informationen über das Künstlerleben auf Worpswede zu Zeiten Ihres Aufblühens. Wer malte? Wer kaufte? Wer war beliebt, wer nur gelitten. Mit den genannten Verflechtungen einher gehen auch sehr persönliche Beurteilungen und Verurteilungen. Die Liebe auf Worpswede...ach hören Sie doch selbst...und schlagen sie danach die Tatsachen nach, denn Heinrich Vogeler erzählt hier wohl doch ein wenig frei und doch immer packend von den Jahren auf dem Barkenhoff Anfang 1900 und all' seinem Freud und Leid. Ich habe es sehr genossen.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.02.2018
Bewertet: anderes Format

Eine Erzählung von Aufstieg und Niedergang der Künstlerkolonie Worpswede, ihrer Freund- und Liebschaften, Schaffenskrisen und Erfolgen. Ein Lesegenuss nicht nur für Kunstkenner.