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Die gleißende Welt

(11)
Siri Hustvedt kehrt in diesem Roman in die New Yorker Kunstwelt aus ihrem berühmtesten Buch «Was ich liebte» zurück.
«Die gleißende Welt» ist der Titel eines utopischen Romans von Margaret Cavendish, die im 17. Jahrhundert als eine der ersten Frauen überhaupt unter ihrem eigenen Namen publizierte. Als frühe Universalgelehrte ist sie Vorbild und Idol von Harriett Burden, der Witwe eines einflussreichen New Yorker Galeristen. Nach dessen vorzeitigem Tod in den siebziger Jahren beginnt Harriett – in der öffentlichen Wahrnehmung nichts als die Frau an der Seite des berühmten Mannes, aber in Wahrheit hochtalentiert – ein heimliches Experiment: eine Karriere als Installationskünstlerin, die sich hinter dem angeblichen Werk dreier männlicher «Masken» verbirgt, das in Wahrheit sie selbst erschaffen hat. Doch der faustische Handel schlägt fehl - einer dieser Maskenmänner, selbst ein bekannter Künstler, durchkreuzt ihr Rollenspiel und setzt sein eigenes dagegen, und es kommt zum Kampf zweier großer Geister.
Das Buch ist ein Konzert widerstreitender Stimmen, eine polyphone Tour de Force über die Macht von Vorurteilen, Begierde, Geld und Ruhm. Es versammelt alle großen Themen Siri Hustvedts aus Literatur, Kunst, Psychologie und Naturwissenschaften. Ein mutiges, schillerndes Meisterstück.
Rezension
Hustvedts Porträt der Künstlerin als alternde Witwe! Selten trifft man auf eine Heldin, die so großspurig, egomanisch, lustvoll, zartbesaitet und mutig ist – eine überlebensgroße Jederfrau.
Portrait
Siri Hustvedt

Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sechs Romane publiziert. Mit "Was ich liebte" hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Zuletzt erschienen "Der Sommer ohne Männer" und "Die gleißende Welt". Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen von ihr die Essaybände "Leben, Denken, Schauen", "Nicht hier, nicht dort", "Being a Man" und "Die Illusion der Gewissheit" vor.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 496 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.04.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783644519015
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1062 KB
Übersetzer Uli Aumüller
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ein geistreiches Maskenspiel!“

Anja Gernandt, Thalia-Buchhandlung Wien


Harriet Burden ist eine New Yorker Künstlerin, der es nie wirklich gelungen ist erfolgreich zu sein und aus dem Schatten ihres Mannes, einem großen Kunsthändler, zu treten. Immer hat man sie nur gesehen als Frau von... Nun im höheren Alter, nachdem ihr Mann verstorben ist, will sie ihr Glück noch einmal versuchen und ersinnt den Plan mit Hilfe dreier Männer, die als ihre Masken fungieren sollen, ihre Kunst zu veröffentlichen.

"Die gleissende Welt" von Siri Hustvedt ist ein anspruchsvoller, aber hochinteressanter Roman über die Kunstszene und verhandelt durch die charismatische, vielbelesene und tiefsinnige Protagonistin Fragen zu Frausein, Geschlecht, Abhängigkeiten und Erfolg. Erzählt wird die Geschichte dabei nicht klassisch linear durch einen Erzähler, sondern es kommen ganz verschiedene Figuren zu Wort, die alle in Beziehung zu Harriet Burden standen. Und so ergibt sich je weiter man liest ein immer umfassenderes Bild über das Leben der Künstlerin und ihr gewagtes Maskenspiel.

Hustvedt legt mit "Die gleissende Welt" ein spannendes und zugleich geistreiches und kritisches Buch vor, welches nicht einfach dahin plätschert, aber sehr bereichernd ist.

Harriet Burden ist eine New Yorker Künstlerin, der es nie wirklich gelungen ist erfolgreich zu sein und aus dem Schatten ihres Mannes, einem großen Kunsthändler, zu treten. Immer hat man sie nur gesehen als Frau von... Nun im höheren Alter, nachdem ihr Mann verstorben ist, will sie ihr Glück noch einmal versuchen und ersinnt den Plan mit Hilfe dreier Männer, die als ihre Masken fungieren sollen, ihre Kunst zu veröffentlichen.

"Die gleissende Welt" von Siri Hustvedt ist ein anspruchsvoller, aber hochinteressanter Roman über die Kunstszene und verhandelt durch die charismatische, vielbelesene und tiefsinnige Protagonistin Fragen zu Frausein, Geschlecht, Abhängigkeiten und Erfolg. Erzählt wird die Geschichte dabei nicht klassisch linear durch einen Erzähler, sondern es kommen ganz verschiedene Figuren zu Wort, die alle in Beziehung zu Harriet Burden standen. Und so ergibt sich je weiter man liest ein immer umfassenderes Bild über das Leben der Künstlerin und ihr gewagtes Maskenspiel.

Hustvedt legt mit "Die gleissende Welt" ein spannendes und zugleich geistreiches und kritisches Buch vor, welches nicht einfach dahin plätschert, aber sehr bereichernd ist.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
9
0
0
1
1

von einer Kundin/einem Kunden am 23.10.2016
Bewertet: anderes Format

Wie in ihrem Buch "Was ich liebte" entführt uns Siri Hustvedt wieder in die New Yorker Kunstszene. Intelligent und sprachlich brillant ausgeführt.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Hustvedt in absoluter Bestform! Intelligent, informativ, sprachlich brillant!

von einer Kundin/einem Kunden aus Eisenach am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Nach "Was ich liebte" wieder ein Roman aus der New Yorker Kunstwelt. Eine fesselnde Handlung über die Männerdominanz der Kunstszene. Sehr lesenswert!