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Das Fest des Windrads

Roman

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Portrait
Isabella Straub, geboren in Wien, lebt in Klagenfurt am Wörthersee. Studium der Germanistik und Philosophie, danach Werbetexterin. Der Roman „Südbalkon“ (2013) war auf der Shortlist des Bremer Literaturförderpreises, des Franz-Tumler-Preises und gewann den Debütpreis der Erfurter Herbstlese. „Das Fest des Windrads“ erscheint im Frühjahr 2015.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783841208880
Verlag Aufbau digital
eBook
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Das (Wind)Rad des Lebens
von Goldtime aus München am 09.05.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Greta Kaminsky hat es geschafft: endlich soll sie den heißbegehrten Managerposten in der Firma MEDICALUX erhalten. Der oberste Chef hat sie nach San Marino geladen, um sie offiziell in ihre neue Position einzuführen. Greta probt bereits ihre Antrittsrede, denn: "Vom ersten Satz hängt alles ab"! Da erfolgt die erste... Greta Kaminsky hat es geschafft: endlich soll sie den heißbegehrten Managerposten in der Firma MEDICALUX erhalten. Der oberste Chef hat sie nach San Marino geladen, um sie offiziell in ihre neue Position einzuführen. Greta probt bereits ihre Antrittsrede, denn: "Vom ersten Satz hängt alles ab"! Da erfolgt die erste Ernüchterung: alle Flüge sind ausgebucht, und Greta muss sich in die Niederungen eines österreichischen Regionalzugs begeben - der prompt mitten in der Pampa, im gottverlassenen Dörfchen Oed am Tiefen Graben, "strandet". Gewohnt, zu befehlen und zu delegieren, macht Greta sich auf die Suche nach einer Fahrgelegenheit nach San Marino. Doch in Oed ticken die Uhren anders - nämlich viiiiiiel langsamer... Der grantige Taxler Jurek sieht zwar aus wie Bruce Willis, hat aber nicht gerade das Zeug zum Action Hero. Er hat bereits jede Menge wichtiger Aufträge, die zuerst abgearbeitet werden wollen (nämlich genau drei), und außerdem hat ihm seine Tochter einen "schwierigen Schwiegersohn" ins Haus geschleppt, da kann er zickige Großstädterinnen überhaupt nicht gebrauchen. Denn: "Nur weil Taxi drauf steht, heißt das nicht, dass er springt - er vergibt Termine, wie ein Zahnarzt". Was anfängt wie eine ziemlich groteske Love Story, endet völlig anders als erwartet - denn das Rad des Lebens dreht sich in die unerwartete Richtung... und manchmal muss das Alte radikal vernichtet werden, um Platz für Neues zu schaffen. Die junge Autorin Isabella Straub ist eine "waschechte Wienerin", die seit einigen Jahren am Wörthersee im tiefsten Kärnten lebt. Vom Werbetexten ist sie über eine preisgekrönte Kurzgeschichte zum Romanschreiben gekommen - was sie seitdem mit viel Spaß, Herzblut und Erfolg betreibt. Mich hat dieses originelle, amüsante, skurrile Buch sofort in seinen Bann gezogen - die ehrgeizige, überdrehte Greta und der "weltüberdrüssige" Jurek. Beide stecken in unglücklichen Affairen und hoffen auf neues Liebesglück. Das Wahrzeichen von Oed ist ein vergammeltes Multifunktions- Windrad, das sich schon lange nicht mehr dreht - ebenso scheint hier die Zeit stehengeblieben zu sein. Ich finde es genial, wie die Autorin die hektische Wirtschaftswelt auf das gemächlich scheinende, aber mindestens ebenso dramatische Leben im Dorf aufeinanderprallen lässt. Neben der unterhaltsamen Handlung und den kantigen Charakteren ist steckt dieses Buch voller kleiner Lebensweisheiten. Und am Ende bleiben einige Fragen offen. aber das ist auch gut so, denn: "Manche Fragen sind besser, als es eine Antwort je sein kann"! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen für dieses intelligente, witzige und berührende Buch.

Lesegenuss ohne Reue
von Brigitte aus Niederösterreich am 08.04.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Wie schon im ersten Buch von Isabella Straub, „Südbalkon“, wimmelt es auch im zweiten Buch, „Das Fest des Windrades“, vor seltsam schrägen Charakteren und Absurditäten des Alltages. Für mich sind beide Romane Leselust pur. Ich liebe die Text- und Romanarbeit von Isabella Straub und ich genieße die Situationskomik der Geschichten... Wie schon im ersten Buch von Isabella Straub, „Südbalkon“, wimmelt es auch im zweiten Buch, „Das Fest des Windrades“, vor seltsam schrägen Charakteren und Absurditäten des Alltages. Für mich sind beide Romane Leselust pur. Ich liebe die Text- und Romanarbeit von Isabella Straub und ich genieße die Situationskomik der Geschichten im Besonderen. Der Autorin ihr Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack. Nach jedem Kapitel frage ich mich sofort; was kommt noch, was lässt sich die Autorin noch an Absurditäten und - dann mal leichten und dann wieder herberen - Bosheiten einfallen. Es erheitert mich, in welcher Art sich die Personen im Leben durchwursteln, da es für mich gleichzeitig impliziert, „das es uns ja eh nicht so schlecht“ mit unserem tagtäglichen und alltäglichen Lauf im Hamsterrad ergeht. Die Romane von Isabella Straub erlauben es der Leserschaft, die Geschichten auf zwei Ebenen zu lesen. Zum Einen als Berichte über Absurdistan, welche Streckenweise mit unserem Alltag immer wieder Gemeinsamkeiten aufweisen, wo der Witz sich darin ergibt, dass sich vieles überzeichnet, aber deswegen nicht weniger bekannt anfühlt, aber auch als Krimi. Dieser zwar ohne Menschenleichen, dafür mit vielen „Lebenslügen/=leichen“. Und bis zum Schluss drängt sich für mich die Frage auf, wer war der Mörder – sprich, wer ist eigentlich dafür verantwortlich, dass den Figuren dies und jenes widerfahren ist, welches ich als „Lebensleiche“ benennen würde. Empfehlenswert für Liebhaber/Innen von Wort-und Sprachwitz, sowie für Freund/Innen schräger Geschichten.

Ein Blick hinter die Fassaden
von vielleser18 aus Hessen am 08.04.2015
Bewertet: Buch (gebunden)

Greta ist beruflich auf dem Weg nach San Marino um ihre Karriere voran zu treiben, doch ihr Zug bleibt mitten auf der Strecke liegen - auf dem Land beim kleinen Städtchen Oed. Es wird ein längerer Aufenthalt für sie und ihr wird klar, dass nicht alles so ist wie... Greta ist beruflich auf dem Weg nach San Marino um ihre Karriere voran zu treiben, doch ihr Zug bleibt mitten auf der Strecke liegen - auf dem Land beim kleinen Städtchen Oed. Es wird ein längerer Aufenthalt für sie und ihr wird klar, dass nicht alles so ist wie es zu sein scheint. Sie ist Anfang vierzig, nicht verheiratet, karriereorientiert, hat wechselnde Beziehungen zu verheirateten Männern und nun nicht nur sprichwörtlich gestrandet. In Oed wohnt u.a. auch der Taxifahrer Jurek, geschieden, Vater einer erwachsenen Tochter, die plötzlich wieder vor seiner Türe steht, mit dem angehenden Schwiegersohn. Jurek, der in Oed geboren wurde, sich aufgemacht hatte in die große Stadt um zu studieren. Doch seine Frau wollte ein Leben auf dem Land. Ein Haus, ein Garten, ein Kind. Doch lange hat sie es nicht dort ausgehalten. Jurek hingegen konnte sich kein zweites Mal aufraffen um den Ort zu verlassen. "Das Fest des Windrads" ist so erfrischend anders, er strotzt vor schwarzem Humor, vor skurrilen Menschen und vor allem gelingt es Isabella Straub hinter die Fassaden von scheinbar so glücklichen Menschen zu schauen. Im Vordergrund stehen die beiden Protagonisten Jurek (" Er fragt sich, weshalb er sich immer nach den anderen richtet, weshalb es nie umgekehrt ist", S. 134) und Greta ("Alles schien sie auf einmal zu hintergehen, die Sonne und auch der Mond, der sie immer öfter wach hielt" S. 30). Beide stehen an einem Scheitelpunkt, beide wissen nicht, wie es weitergehen soll. Während Jurek endlich mal aktiv wird, wird Greta getrieben von Entscheidungen von anderen, verfällt in eine Schockstarre, aus der sie sich lösen muss. Es ist keine Geschichte, die die beiden zusammen treibt, sondern eine Geschichte, die sich um den kleinen Ort Oed dreht, um seine Bewohner, bei denen es hinter den Fassaden oft anders aussieht, als man meint. Greta und Jurek sind dabei zwei Menschen, aus deren Sicht wir alles beobachten dürfen. Abwechselnd erzählt Isabella Straub aus Sicht der beiden. Es geht um eine knappe Woche, eine Woche, in der sich einiges ändert, nichts weltbewegendes, aber dennoch ist eine Veränderung zu spüren. Gefallen hat mir besonders das Groteske an der Geschichte, die vielen manchmal scheinbar übertrieben gezeichneter Menschen, die den Weg von Jurek und Greta kreuzen, bei denen man sich aber dennoch fragen muss, wie weit existieren solche Menschen dennoch unter uns. Der Roman hat solche Existenzen auf die Spitze getrieben, in ihrer Häufung wirken sie skurril. Aber mir hat es gefallen. Ein Roman, der mit schwarzem Humor und Wortwitz hinter die Fassaden unserer Mitmenschen blickt.