Lenz

Eine Novelle

Klassiker der Literatur

Georg Büchner

(4)
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Beschreibung

Lenz ist die tragische Geschichte eines psychisch erkrankten Schriftstellers und beschreibt dessen Abstieg von temporärer geistiger Verwirrung hin zu totaler geistiger Apathie. Dem nüchternen Blick des Wissenschaftlers, der eine rein pathologische Fallstudie zeichnet, entgegnet der Erzähler mit Sympathie und Mitleid und vermittelt so auf eindringlichste Weise die traurige Leidensgeschichte Lenzens.

Georg Büchner selbst über Lenz: "Ich habe mir hier allerhand interessante Notizen über einen Freund Goethes, einen unglücklichen Poeten namens Lenz verschafft, der sich gleichzeitig mit Goethe hier aufhielt und halb verrückt wurde. Ich denke darüber nach, einen Aufsatz in der deutschen Revue erscheinen zu lassen. (...) Es gibt hier Leute, die mir eine glänzende Zukunft prophezeien. Ich habe nichts dawider." (1835) Bevor diese "glänzende Zukunft" jedoch beginnen konnte, starb Büchner 1837 an Typhus. Lenz wurde posthum veröffentlicht.

Sven Görtz wird am 13. November 1967 im Westerwald geboren. Er studierte Philosophie, Anglistik und Germanistik in Gießen. Neben seiner Arbeit als Sprecher und Regisseur ist er als Sänger, Komponist und Autor tätig.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Sven Görtz
Spieldauer 70 Minuten
Erscheinungsdatum 19.02.2008
Verlag ZYX Music
Format & Qualität MP3, 69 Minuten, 82.15 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 4056198084786

Kundenbewertungen

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Leipziger "Woyzeck"-Projekt
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 08.05.2019
Bewertet: Medium: Hörbuch-Download

„Woyzeck“ ist ein unvollendetes Schauspiel des deutschen Dichters Georg Büchner (1813-1837). Damit wird erstmals in der dramatischen Literatur ein sozial Deklassierter zum Helden einer Tragödie – mit „Woyzeck“ beginnt gewissermaßen das moderne Drama. Woyzeck ist kasernierter Soldat, der sich durch Dienstleistungen etwas Geld ver... „Woyzeck“ ist ein unvollendetes Schauspiel des deutschen Dichters Georg Büchner (1813-1837). Damit wird erstmals in der dramatischen Literatur ein sozial Deklassierter zum Helden einer Tragödie – mit „Woyzeck“ beginnt gewissermaßen das moderne Drama. Woyzeck ist kasernierter Soldat, der sich durch Dienstleistungen etwas Geld verdient, um seine Geliebte Marie und ihr gemeinsames uneheliches Kind durchzubringen. Der einfältige, aber gutmütige Soldat Woyzeck wird von seinem Vorgesetzten ausgenutzt und geschunden. Als ihm der Tambourmajor auch noch seine Geliebte fortnehmen will, wird Woyzeck zum Mörder: er tötet seine Freundin Marie im Affekt. David Fischbach vom Buchfunk Verlag Leipzig hat aus dem Drama eine Hörspielfassung gemacht, in der die Texte Büchners mit authentischen Zeugnissen rund um den historischen Woyzeck-Prozess verwoben werden. Es ist ein Projekt der Schaubühne Lindenfels in Kooperation mit dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, Amnesty International / Hochschulgruppe Leipzig, BUCHFUNK Verlag, Universität Leipzig - Institut für Theaterwissenschaft. Die dramatische Handlung wird dabei durch Musik und zahlreiche Geräusche unterstützt.

Dramenfragment
von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Büchners Woyzeck ist ein Fragment eines Dramas. Zwischenzeitlich kommt man etwas durcheinander, was jetzt Realität und was Wahn sein könnte, aber genau das macht es so spannend. Porträtiert wird Woyzecks Zugrundegehen an der Gesellschaft.

unterhaltsam und realitätsnah
von LongGoneBy aus Wien am 07.01.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Aufgrund der realistischen und amüsanten Sprache Büchners lässt sich dieses Dramenfragment gut lesen. Auch die auswegslose soziale und private Situation der Hauptfigur Woyzecks kommt überzeugend zum Ausdruck. Die Missachtung der Persönlickeit durch die höheren Schichten, die labile Psyche und das Fremdgehen von Woyzecks Geliebte... Aufgrund der realistischen und amüsanten Sprache Büchners lässt sich dieses Dramenfragment gut lesen. Auch die auswegslose soziale und private Situation der Hauptfigur Woyzecks kommt überzeugend zum Ausdruck. Die Missachtung der Persönlickeit durch die höheren Schichten, die labile Psyche und das Fremdgehen von Woyzecks Geliebter Marie führen schließlich zum Mord Woyzecks an Marie und zu seinem Untergang.


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