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Der letzte Tag eines Verurteilten

(gekürzte Lesung)

In Form eines Tagebuchs schildert Hugo die aufrüttelnden Bekenntnisse eines Verurteilten, der weiß, dass er in wenigen Stunden enthauptet wird. Dieses frühe und Aufsehen erregende Plädoyer gegen die Todesstrafe ist bis heute gültig.
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\nDaniel Friedrich spielte u. a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Residenztheater München, am Schauspielhaus Zürich und bei den Salzburger Festspielen. Durch zahlreiche Fernsehauftritte ("Aus heiterem Himmel", "Zwei Profis" u. a.) wurde er einem breiten Publikum bekannt.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Daniel Friedrich
Erscheinungsdatum 22.08.2005
Sprache Deutsch
EAN 4056198074954
Verlag NOANOA Hörbuchedition und Theaterverlag
Spieldauer 139 Minuten
Format & Qualität MP3, 139 Minuten, 165.25 MB
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Kundenbewertungen

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Schwache Umsetzung!
von Zitronenblau am 16.03.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Appell gegen die Todesstrafe finde ich sehr gut. Die Einleitung erinnert an Voltairschen Schreibstil, sofern man das bei Übersetzungen so feststellen kann. Die Aufzeichnungen eines zum Verurteilten sind fiktiv. Ob jemand vor seinem Tode so denkt, ist hiermit nicht erschlossen. Mir scheinen Denken und Handeln sogar nicht allzu ti... Appell gegen die Todesstrafe finde ich sehr gut. Die Einleitung erinnert an Voltairschen Schreibstil, sofern man das bei Übersetzungen so feststellen kann. Die Aufzeichnungen eines zum Verurteilten sind fiktiv. Ob jemand vor seinem Tode so denkt, ist hiermit nicht erschlossen. Mir scheinen Denken und Handeln sogar nicht allzu tief durchdacht zu sein. Der Mann ändert zwar beides mit nahemden Tode, aber er denkt kaum über die Ursache seiner Situation nach, sondern versinkt ausschließlich im leidvollen Denken. Zeigt er Reue? Es wird zwar nicht klar, was er getan hat, aber es hatte etwas mit "Blut vergießen" zu tun. Ob da eine Intention dahinter steckt, lässt sich nur schwer deuten. Meiner Meinung nach etwas zu flach und psychologisch an Tiefe fehlend. 3 Sterne sind eine sehr großzügige Bewertung. Gelesen haben muss man die Ausführungen eines Verurteilten nicht, man wird nicht "satt" von. Und das meine ich nicht auf dessen Qualen bezogen, sondern auf die Entwicklung des Denkens und Handelns innerhalb dieses schrecklichen Erwartungszeitraums, die mir einfach nicht tiefgründig genug herausgearbeitet wurde.