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Das Labyrinth der Träumenden Bücher

(ungekürzte Lesung)

Zamonien 6

(58)
Hildegunst von Mythenmetz kehrt zurück in die "Stadt der Träumenden Bücher"

Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem "Unsichtbaren Theater". Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im "Labyrinth der Träumenden Bücher", das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.

(Laufzeit: 14h 42)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Andreas Fröhlich
Erscheinungsdatum 15.11.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783844508079
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 882 Minuten
Format & Qualität MP3, 882 Minuten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mythenmetz ist zurück!“

Gregor Schwarzenbrunner, Thalia-Buchhandlung Linz, Zentrale

Hildegunst von Mythenmetz reist beinahe 200 Jahren nach seinem ersten Besuch wieder nach Buchheim. Mittlerweile ein erfolgreicher Schriftsteller, verlässt er die Lindwurmfeste um den Absender eines mysteriösen Briefes zu finden. Alte Bekannte und neue Freunde streifen seinen Weg. Und auch Buchheim hat sich in diesen 200 Jahren sehr verändert.

Inzwischen bin ich ein bekennender Anhänger zamonistischer Literatur. Die Beschreibungen der Charaktere und der zamonistischer Welt sind farbenfroh und klar. Die Freude am Lesen, seiner Werke ist durch und durch auf mich übergesprungen. Kaum kann ich die Fortsetzung erwarten. Moers schafft es die Spannung aufrecht zu erhalten. Ein echt tolles Buch für alle Fans von Mythenmetz.
Hildegunst von Mythenmetz reist beinahe 200 Jahren nach seinem ersten Besuch wieder nach Buchheim. Mittlerweile ein erfolgreicher Schriftsteller, verlässt er die Lindwurmfeste um den Absender eines mysteriösen Briefes zu finden. Alte Bekannte und neue Freunde streifen seinen Weg. Und auch Buchheim hat sich in diesen 200 Jahren sehr verändert.

Inzwischen bin ich ein bekennender Anhänger zamonistischer Literatur. Die Beschreibungen der Charaktere und der zamonistischer Welt sind farbenfroh und klar. Die Freude am Lesen, seiner Werke ist durch und durch auf mich übergesprungen. Kaum kann ich die Fortsetzung erwarten. Moers schafft es die Spannung aufrecht zu erhalten. Ein echt tolles Buch für alle Fans von Mythenmetz.

„Es bleibt ein wenig Ratlosigkeit“

Nina Oberngruber, Thalia-Buchhandlung Linz

200 Jahre nach der Handlung von "Die Stadt der Träumenden Bücher" geht die Geschichte nun weiter. Sollte sie zumindest. Denn leider fehlt es diesem Roman ziemlich an Handlung. Eine einzige Mythenmetzsche Abschweifung sozusagen. Das hat zwar seinen eigenen Humor, ist aber trotzdem schade. Allerdings machen die letzten Seiten richtig Lust auf den nächsten Teil. 200 Jahre nach der Handlung von "Die Stadt der Träumenden Bücher" geht die Geschichte nun weiter. Sollte sie zumindest. Denn leider fehlt es diesem Roman ziemlich an Handlung. Eine einzige Mythenmetzsche Abschweifung sozusagen. Das hat zwar seinen eigenen Humor, ist aber trotzdem schade. Allerdings machen die letzten Seiten richtig Lust auf den nächsten Teil.

„Rückkehr in die Stadt der träumenden Bücher“

Lisa Tritscher, Thalia-Buchhandlung Wien

200 Jahre sind vergangen seit Mythenmetz Buchhaim verlassen hat. Seither ist er ein erfolgreicher Schriftsteller, dessen Bücher bis an die Grenzen Zamoniens in jeder Buchhandlung zu finden sind.
Doch ein geheimnisvoller Brief lockt ihn erneut zurück in die Stadt der träumenden Bücher...

Ein Buch, nach dessen Lektüre man den Eindruck erhält, dass es nur dazu verfasst wurde, um zum dritten autobiographischen Werk Mythenmetz' überzuleiten. Nichtsdestotrotz ist es für alle Fans zamonischer Literatur sehr empfehlenswert! Walter Moers möge sich um der hungrigen Leserschaft willen bei der Übersetzung von Mythenmetz nächstem Roman beeilen!
200 Jahre sind vergangen seit Mythenmetz Buchhaim verlassen hat. Seither ist er ein erfolgreicher Schriftsteller, dessen Bücher bis an die Grenzen Zamoniens in jeder Buchhandlung zu finden sind.
Doch ein geheimnisvoller Brief lockt ihn erneut zurück in die Stadt der träumenden Bücher...

Ein Buch, nach dessen Lektüre man den Eindruck erhält, dass es nur dazu verfasst wurde, um zum dritten autobiographischen Werk Mythenmetz' überzuleiten. Nichtsdestotrotz ist es für alle Fans zamonischer Literatur sehr empfehlenswert! Walter Moers möge sich um der hungrigen Leserschaft willen bei der Übersetzung von Mythenmetz nächstem Roman beeilen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
58 Bewertungen
Übersicht
20
12
15
9
2

Das Labyrinth der träumenden Bücher
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 28.07.2018
Bewertet: Taschenbuch

So sehr ich von Teil 1 begeistert war, war ich von diesem Band überaus enttäuscht. Die Geschichte begann sehr schön und gemütlich und versprach auch vieles - bis das Thema des Puppetismus eingeführt wurde und der Autor es wagte, über 60 Seiten den Inhalt des ersten Buches zu wiederholen.... So sehr ich von Teil 1 begeistert war, war ich von diesem Band überaus enttäuscht. Die Geschichte begann sehr schön und gemütlich und versprach auch vieles - bis das Thema des Puppetismus eingeführt wurde und der Autor es wagte, über 60 Seiten den Inhalt des ersten Buches zu wiederholen. Ehrlich gesagt, habe ich hier seitenweise Text übersprungen, da dem aufmerksamen Leser alles schon bekannt war. Nun hoffe ich auf Teil 3, dessen Erscheinungsdatum auf unbestimmte Zeit verschoben wurde ... schade.

von einer Kundin/einem Kunden am 28.06.2018
Bewertet: anderes Format

Der rasante Roman über Mythenmetz' 2. Leben wird auch bier wieder wunderschön illustriert und humorvoll erzählt. Eine Fantasy- Biographie die Spaß macht.

Zurück nach Buchhaim
von Anneja aus Halle am 19.03.2018
Bewertet: Taschenbuch

Nachdem " Die Stadt der Träumenden Bücher" gelesen war, konnte ich überhaupt nicht anders, als sofort seinen Nachfolger zu lesen. Wo ich den ersten Teil als E-Book las, konnte ich diesmal das Buch als Printausgabe genießen. Doch was heißt genießen, denn von genießen konnte diesmal nicht die Rede sein.... Nachdem " Die Stadt der Träumenden Bücher" gelesen war, konnte ich überhaupt nicht anders, als sofort seinen Nachfolger zu lesen. Wo ich den ersten Teil als E-Book las, konnte ich diesmal das Buch als Printausgabe genießen. Doch was heißt genießen, denn von genießen konnte diesmal nicht die Rede sein. Dazu aber jetzt mehr. Wenn man ein gerade zu unvergleichliches Buch geschrieben hatte, ist es natürlich nicht gerade leicht dieses zu topen. Doch das ein Buch so überhaupt nix von der Magie des Vorgängers mit brachte schockierte mich regelrecht. Wo war der Zauber? Wo das Abenteuer? Wo die fesselten Momente? Sie waren einfach nicht da. Unauffindbar. Ich ging mit voller Begeisterung an dieses Buch und musste schon nach den ersten Seiten feststellen, das es in eine ganz andere Richtung ging. Denn nun hatten wir es mit Hildegunst zutun, der ein gefeierter Star der Literatur war und es nicht mehr für nötig hielt, seine Fanpost richtig durch zu sehen. Das er überhaupt in sein neustes Abenteuer stolperte, war purer Zufall. Wer den Vorgänger gelesen hatte, der wusste auch was am Ende mit Buchhaim geschehen war. Das man allerdings nicht direkt an die Geschichte anschloss sondern ihr ein paar Jahrhunderte Zeit ließ, störte dann doch etwas. Wie schön wäre es gewesen zu erleben wie Buchhaim neu entstand und es nicht im nachhinein zu erfahren. Das neue Buchhaim, hatte nur noch ein Thema und das war Puppinismus, oder kurz gesagt die Kunst des Puppenspiels. Allerdings erlebt man dies nicht gerade von der spaßigen Sorte, sondern man wird förmlich mit Informationen zu diesem Thema voll gebombt. Dies füllte zwar einige Seiten, gab mir als Leser, allerdings keinerlei Befriedigung. Man erwartete ein Abenteuer und dieses bekam man einfach nicht. Schriftlich konnte man Walter Moers Stil klar heraus lesen. Seine teils ausufernden Beschreibungen waren stellenweise sehr interessant, manchmal aber auch sehr lang und übertrieben. Trotzdem erfreute ich mich wenn es wieder einmal hieß, ... meine Freunde. Diese zwei Worte sorgte dafür das man sich stets in der Geschichte wohl und willkommen fühlte. War ich beim ersten Teil noch gepackt und gefesselt, war ich diesmal fast durchgehend emotional kalt. Es gab einfach zu wenige Momente in denen man überrascht wurde. Selbst der Tod einer wichtigen Figur, ging gerade zu an mir vorbei, weil einfach etwas fehlte. Schade eigentlich. Hildegunst von Mythenmetz, der sympatische Lindwurm aus der Lindwurmfeste, machte es mir diesmal nicht gerade leicht. Nicht nur das er außergewöhnlich verwöhnt wirkte, er hatte auch irgendwie seinen Reiz verloren. Er versteckte sich durchweg und gab alles um nicht erkannt zu werden. Dabei hätte er stolz seines Weges gehen können, ohne wie ein Trampel zu wirken. Seine erneute Reise nachdem Orm hätte man vielseitiger gestalten können, denn nur am Ende des Buches spürte man den echten Abenteuergeist. Neben neuen Charakteren gab es natürlich noch weitere bekannte Gesichter wie Kibitzer der Antiquar oder die Schreckse Inazea Anazazi, welche diesmal sehr viel sympathischer war. Ja, Inazea war für mich diesmal eine wahre Offenbarung, da man soviel neues über ihre Art erfuhr. Was es an neuen Wesen zu berichten gab, war nicht gerade sehr viel. Hier da und spürte man noch den Hauch von Fantasie, aber oftmals musste ich vorlieb nehmen, mit dem was es gab. In diesem Fall war es das Volk der Puppenspieler, welche nicht unbedingt aus neuen Wesen bestanden, aber einer Arbeit nachgingen die sie in die unterschiedlichsten Berufe einbrachte. Allerdings versteifte sich der Autor zu sehr auf jene Gestalten, weshalb ich sie sehr schnell über hatte. Von Vielfalt war diesmal leider nicht die Rede. Wenig neues und wenig spannendes. Es war gerade zu ein Kampf dieses Buch zu beenden. Ich konnte es problemlos weg legen und wehrte mich fast dagegen es weiter zu lesen. Aber ich hielt durch und wurde zumindest am Ende überrascht. Diesen Überraschungseffekt hätte ich mir gerne mehr im Buch gewünscht. Auch dieses Cover gefiel mir wieder sehr. Ähnelte es seinem Vorgänger auch nur etwas, so gab es genau so viele Unterschiede. Und doch hätte ich mir nicht Hildegunst auf den Cover gewünscht, sondern eine der vielen Puppen aus dem Buch. Der rote Ton des Buches weißt Hildegunst hin, welcher im Buch eine Veränderung durchlebt. Ansonsten wirkt das Buch wieder sehr interessant und anziehend, was wohl auch seinem Vorgänger zu verdanken ist. Eine enttäuschende Fortsetzung, bei der ich das Gefühl bekam, das es überhaupt keine leitende Handlung gab. Von Spannung und dem Witz Walter Moers´ fehlte jede Spur.