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Das Gegenteil von Einsamkeit

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

(27)

»Ich weine, weil alles so schön und so kurz ist.«

Nur wenige Tage nach ihrem Yale-Abschluss stirbt die 22-jährige Marina Keegan bei einem Autounfall. Und hinterlässt der Welt brillante Stories voller Lebenslust. Marina Keegan war ein Ausnahmetalent. Sie vereint schwerelosen, sensiblen Optimismus mit literarischer Reife. Die Stories sind klangvoll, witzig, und doch gebrochen, manchmal wild und angriffslustig; sie sind ein stürmisches Plädoyer für die Jugend, die Lebensfreude, begeistern durch ihre Hoffnung und Entschiedenheit: Lasst euch nicht gleich von McKinsey anheuern, findet eure Bestimmung, habt Vertrauen in eure Zukunft! Eine flammende Aufforderung, die eigene Jugend und den Sinn des Lebens (wieder) zu entdecken.

Eva Meckbach ist Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne und war im Kino in Hans-Christian Schmids "Was bleibt" zu sehen. Ihre Stimme setzt sie zudem erfolgreich als Hörbuchinterpretin ein.Von enthusiastisch bis nachdenklich erfasst ihre junge Stimme alle Facetten von Marina Keegans Essays und Geschichten.

Rezension
Marion Hirsch, Literatur-Expertin von Thalia sagt:
Was für ein Schicksal: Marina Keegan war 22 Jahre alt und hatte gerade ihr Studium mit Auszeichnung abgeschlossen und die Abschlussrede an der Yale gehalten. Der Titel: Das Gegenteil von Einsamkeit. Darin beschwört sie all die Möglichkeiten, die einem offenstehen, plädiert für ein Sich-Ausprobieren und mögliches Scheitern - und eben nicht die fest gezurrte Karriere. Dazu sagt sie: "Einige von uns wissen genau, was sie wollen und sind auf dem Weg dorthin: sie studieren schon Medizin, arbeiten in der perfekten NGO, sind in der Forschung tätig. Euch sage ich: Herzlichen Glückwunsch, aber ihr kotzt mich an." Nicht einmal eine Woche nach ihrer - mittlerweile legendären - Rede stirbt Marina bei einem Autounfall. Eines stand für Marina fest: "Ich habe beschlossen, Schriftstellerin zu werden. Und zwar eine richtige. Mit Haut und Haar." Nach Marinas Tod entschieden ihre Eltern, eine Sammlung von Marinas Essays herauszubringen. Der Band wurde ein Riesenerfolg und die Texte reißen einen mit in diesen wilden Strudel, der Leben heißt und über den Marina klug, erfrischend und mit der Energie eines Menschen schreibt, für den noch alles möglich scheint - im Guten wie im Tragischen. Das Tragische hat Marina verdammt schnell eingeholt. Uns bleibt sie durch ihre vibrierenden Essays in bester Erinnerung.
Portrait
Eva Meckbach spielt an der Berliner Schaubühne und war im Kino in Hans-Christian Schmids Was bleibt zu sehen. Ihre Stimme setzt sie zudem erfolgreich als Hörbuchinterpretin ein, so zuletzt in Eva Menasses "Quasikristalle" und Lena Goreliks "Die Listensammlerin".
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Eva Meckbach, Franziska Arnold
Anzahl 5
Erscheinungsdatum 06.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783839813874
Genre Belletristik
Verlag Argon
Originaltitel The Opposite of Loneliness
Auflage 1
Spieldauer 393 Minuten
Übersetzer Brigitte Aus dem Englischen Jakobeit
Hörbuch (CD)
22,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Buchhändler-Empfehlungen

„Beeindruckende Hinterlassenschaft“

Sabrina Reiter, Thalia-Buchhandlung Wien, Donauzentrum

Dieses Buch ist eine Sammlung von Stories und Essays der talentierten, aber leider viel zu früh verstorbenen, Marina Keegan.

Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten und Erzählungen, sondern bevorzuge eher Romane und mehrbändige Serien. Dieses Buch habe ich eher zufällig in die Hände bekommen und ich bin überrascht, wie gut es mir gefallen hat.
Die Stories sind aus der Sicht von Jungen und Alten, Männern und Frauen erzählt, spielen im Krieg, zu Hause und in U-Booten, sind also sehr vielfältig und verschieden. Marina hatte definitiv ein Talent fürs Geschichtenerzählen und es ist schade, dass wir nicht mehr von ihr zu lesen bekommen werden.
Besonders die an den Titel angelehnte Einleitung "Das Gegenteil von Einsamkeit" hat mich berührt und viele der anderen Texte haben mich nachdenklich gestimmt.

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!
Dieses Buch ist eine Sammlung von Stories und Essays der talentierten, aber leider viel zu früh verstorbenen, Marina Keegan.

Eigentlich bin ich kein Fan von Kurzgeschichten und Erzählungen, sondern bevorzuge eher Romane und mehrbändige Serien. Dieses Buch habe ich eher zufällig in die Hände bekommen und ich bin überrascht, wie gut es mir gefallen hat.
Die Stories sind aus der Sicht von Jungen und Alten, Männern und Frauen erzählt, spielen im Krieg, zu Hause und in U-Booten, sind also sehr vielfältig und verschieden. Marina hatte definitiv ein Talent fürs Geschichtenerzählen und es ist schade, dass wir nicht mehr von ihr zu lesen bekommen werden.
Besonders die an den Titel angelehnte Einleitung "Das Gegenteil von Einsamkeit" hat mich berührt und viele der anderen Texte haben mich nachdenklich gestimmt.

Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

„großes, berührendes Lesevergnügen“

Edith Berger, Thalia-Buchhandlung Graz

"Willst du schon gehen? Nein, ich wünsche mir viel Zeit, um mich in alles zu verlieben...Und ich weine, weil alles so schön ist und so kurz"
Marina Keegan ist 2012 bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Nun sind ihre Kurzgeschichten in deutscher Ausgabe erschienen. Auf dem Klappentext steht - Marina Keegan hinterlässt der Welt furiose Stories. Und genau so ist es. Lesen Sie dieses Buch. Lassen Sie sich mitnehmen von einem Ausnahmetalent. " Das Gegenteil von Einsamkeit" ist großes, berührendes Lesevergnügen
"Willst du schon gehen? Nein, ich wünsche mir viel Zeit, um mich in alles zu verlieben...Und ich weine, weil alles so schön ist und so kurz"
Marina Keegan ist 2012 bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen. Nun sind ihre Kurzgeschichten in deutscher Ausgabe erschienen. Auf dem Klappentext steht - Marina Keegan hinterlässt der Welt furiose Stories. Und genau so ist es. Lesen Sie dieses Buch. Lassen Sie sich mitnehmen von einem Ausnahmetalent. " Das Gegenteil von Einsamkeit" ist großes, berührendes Lesevergnügen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
17
9
1
0
0

Wunderbare Stories aus der Gedankenwelt einer Zwanzigjährigen
von einer Kundin/einem Kunden am 23.02.2018
Bewertet: Taschenbuch

Marina Keegen schreibt, wie junge Frauen so schreiben, die Anfang 20 sind: von Neugier und Träumen getrieben und von Fragen umgeben wie "Wo will ich hin?" und "Was kann ich wirklich anders machen, damit ich nicht so werde wie meine Eltern?" Ein literarisches Wunderkind? Nein. Eine gute Geschichtenerzählerin?... Marina Keegen schreibt, wie junge Frauen so schreiben, die Anfang 20 sind: von Neugier und Träumen getrieben und von Fragen umgeben wie "Wo will ich hin?" und "Was kann ich wirklich anders machen, damit ich nicht so werde wie meine Eltern?" Ein literarisches Wunderkind? Nein. Eine gute Geschichtenerzählerin? Ja. Posthum sind im vorliegenden Buch einige Geschichten und Essays der 2012 unmittelbar nach ihrem Abschluss an der Yale-Universität bei einem Autounfall tödlich verunglückten, damals 22-jährigen Keegan veröffentlicht worden. Neun Kurzgeschichten - allesamt ganz großartig erzählt! Schwermütig, aber nicht zu melancholisch, weil immer mit dem Hauch von Hoffnung versehen, schreibt Keegen über Beziehungen und Geschichten aus dem alltäglichen Leben, verrät viel über sich selbst und ist eine wunderbare Beobachterin derer, die sie unmittelbar umgeben. Die letzte Story namens "Challengertief" ließ mich ein paar Nächte nicht schlafen - bedrückend eindringlich erzählt sie von der Besatzung eines Tiefsee-Unterseeboots, das verloren und ohne Hoffnung darauf, entdeckt zu werden, den letzten Stunden seines Daseins fristet. Die Essays jedoch sind teilweise überflüssig und uninspiriert. Warum auf 20 Seiten lang und breit über das Für und Wider über den Berufseintritt vieler Yale-Absolventen nach deren unmittelbarem Abschluss in ein Consulting-Unternehmen geschrieben werden muss, könnte ich gut nachvollziehen, wenn dieser Essay als Artikel in einer Zeitung erscheinen würde - in dieses Buch gehört er nicht. Stattdessen hätte ich sehr viel lieber noch ein paar dieser wunderbaren Stories wie "Winterferien" oder "Sei gegrüßt, du Begnadete" gelesen. Diese (!) machen das Buch zu einem sehr lesenswerten Stück Literatur.

Großartig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bremen am 06.12.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wahnsinnig tiefsinnig für eine so junge Autorin! großartige, kurzweilige, bunte Geschichten und Essays Das Buch habe ich in zwei Tagen verschlungen

von einer Kundin/einem Kunden am 04.10.2017
Bewertet: anderes Format

Keegans Gedanken und Stories sind so witzig, ernsthaft, berührend und echt wie man sie nur ganz selten findet. Sehr zu empfehlen!