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Der gute Mensch von Düsteroda

Ein Thüringen-Krimi

(7)
Samuel Pistorius dient der beschaulichen Thüringer Kirchengemeinde Düsteroda seit zehn Jahren als Pfarrer. Hingebungsvoll kümmert er sich um seine Schäfchen – selbst wenn er ihre Verlogenheit manchmal kaum erträgt.

Auch als einer der schlimmsten Sünder, der Geschäftsmann Günther Blech, angeschossen vor einen Lkw rennt, sieht Kommissar Brückner in Pistorius nur den guten Hirten. Welche Abgründe verbergen sich da in der Thüringer Idylle?
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 18.02.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95400-453-9
Reihe Sutton Krimi
Verlag Sutton
Maße (L/B/H) 19,5/12,3/2,2 cm
Gewicht 215 g
Auflage 1
Buch (Paperback)
13,40
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Eine skurriler Krimi - lesenswert, aber man hätte einiges mehr aus der Geschichte rausholen können.
von Pink Anemone aus Wien am 18.06.2015

Eine kuriose Geschichte über einen Pfarrer als Auftragskiller und einen Kommissar der den Anblick von Leichen nicht erträgt. Der Thüringer-Krimi ist eine Parodie und die Ausdrucksweise deftig und schockierend. Vor allem da sie aus dem Mund eines Pfarrers kommt. Man könnte meinen, dass der Kommissar ein besserer Pfarrer und der Pfarrer... Eine kuriose Geschichte über einen Pfarrer als Auftragskiller und einen Kommissar der den Anblick von Leichen nicht erträgt. Der Thüringer-Krimi ist eine Parodie und die Ausdrucksweise deftig und schockierend. Vor allem da sie aus dem Mund eines Pfarrers kommt. Man könnte meinen, dass der Kommissar ein besserer Pfarrer und der Pfarrer ein besserer Kommissar wäre, aber genau das macht diesen Krimi so skurril und anders - wo der Pfarrer dann doch noch sein Gewissen und seinen Weg findet und der Kommissar seine Eier (entschuldigt diese Ausdrucksweise, aber der Krimi hallt noch immer etwas nach *g*) Fazit: Vor mir hat schon jemand diesen Krimi mit einem Quentin Tarantino verglichen und dem kann ich nur zustimmen. Derbe Sprüche, schwarzer Humor, der Weg von Leichen gepflastert und man verfolgt das Ganze mit offenem Mund und gleichzeitig einem Schmunzeln (ja das geht wirklich). Und trotzdem bin ich nicht auf meine Kosten gekommen. Man hätte so viel mehr aus der Geschichte rausholen können. Alles wird irgendwie zu schnell abgehandelt. Man hatte nicht die Zeit sich richtig darauf einzulassen und in die Geschichte einzutauchen, da alles so schnell an einem vorbei flog. Paar Seiten mehr hätten diesem Krimi also echt nicht geschadet. Aber der Autor zeigt sehr gutes Potenzial und ich hoffe er bleibt nicht nur beim Predigen, sondern auch beim Schreiben. Ich werden ihn auf alle Fälle im Auge behalten *g*

Der gute Mensch von Düsteroda
von dorli am 27.05.2015

Düsteroda. Pfarrer Samuel Pistorius kümmert sich hingebungsvoll um seine Gemeinde. Gelenkt von einem Ausschuss sorgt er unbürokratisch für Recht und Ordnung. Als der Auftrag, den Geschäftsmann Günther Blech aus dem Weg zu räumen, nicht nach Plan verläuft, erscheint plötzlich Kommissar Brückner auf der Bildfläche und quartiert sich ausgerechnet beim... Düsteroda. Pfarrer Samuel Pistorius kümmert sich hingebungsvoll um seine Gemeinde. Gelenkt von einem Ausschuss sorgt er unbürokratisch für Recht und Ordnung. Als der Auftrag, den Geschäftsmann Günther Blech aus dem Weg zu räumen, nicht nach Plan verläuft, erscheint plötzlich Kommissar Brückner auf der Bildfläche und quartiert sich ausgerechnet beim Pfarrer ein… Andreas Kolb hat sich als Handlungsort für seinen Krimi das fiktive Düsteroda ausgesucht, ein idyllisches Fleckchen im Thüringer Wald, herrlich gelegen in beeindruckender Natur. Doch diese Beschaulichkeit ist trügerisch, denn hier wird gemordet, und das nicht zu knapp. Ein Ausschuss, bestehend aus Mitgliedern alteingesessener Sippen, wacht über die Angelegenheiten des Dorfes und sorgt mit dem Pfarrer als Handlanger für geregelte Abläufe. Andreas Kolb hat seine Hauptfigur mit einer sehr derben Sprache ausgestattet – aber gerade die für einen Geistlichen oft ungewöhnliche Wortwahl passt zum Verhalten und Handeln von Samuel Pistorius wie die Faust aufs Auge. Pistorius ist ein Pfarrer, der flucht und über Gott und die Welt lästert. Der mit Gewalt tut, was getan werden muss, der mehr als eine Leiche im Keller hat und seine Predigten aus dem Internet herunterlädt. An Pistorius’ Seite: Kommissar Gernot Brückner. Um unbemerkt von den Dörflern ermitteln zu können, wird der Mann vom LKA als „Bruder Brückner“ in die Gemeinde eingeführt. Der Kommissar entwickelt sich dann im Verlauf der Handlung ganz anders, als ich es anfangs vermutet habe. In mehreren Rückblenden erzählt Pistorius aus seiner ereignisreichen Vergangenheit. Dabei erhält man nicht nur Einblicke in seinen persönlichen Werdegang, sondern erfährt auch nach und nach, wie es zu der derzeitigen, recht turbulenten Situation in Düsteroda kommen konnte. „Der gute Mensch von Düsteroda“ kommt mit einer großen Portion Kritik an Politik und Gesellschaft daher - eine gelungene Mischung aus schwarzem Humor, Satire und Krimi, die mich sehr gut unterhalten hat.

Pfarrer mit Sonderaufgaben
von leseratte1310 am 16.05.2015

Düsteroda ist ein fiktiver Ort im Thüringer Wald. Pfarrer Samuel Pistorius kümmert sich um seine Gemeinde. Er kennt alle seine Schäflein ganz genau und weiß daher, dass nicht jeder das ist, was er nach außen darstellt. Eines seiner Schäfchen rennt angeschossen vor einen LKW und sorgt so dafür, dass... Düsteroda ist ein fiktiver Ort im Thüringer Wald. Pfarrer Samuel Pistorius kümmert sich um seine Gemeinde. Er kennt alle seine Schäflein ganz genau und weiß daher, dass nicht jeder das ist, was er nach außen darstellt. Eines seiner Schäfchen rennt angeschossen vor einen LKW und sorgt so dafür, dass die Polizei in Person von Kommissar Brückner in Düsterode erscheint. Die Geschichte ist wundervoll leicht zu lesen. Anfangs wird man von dem herrlich schwarzen Humor unterhalten, aber mit der Zeit zeigt sich, dass Düsteroda mehr als Idylle zu bieten hat. Der Ausschuss für Kirchenschmuck wirbt den Gefängnispfarrer Pistorius als Hirten mit Sonderaufgaben, sprich Auftragsmorden, für ihre Gemeinde ab. Als Pfarrer ist man schließlich über jeden Verdacht erhaben. So wird der Totensonntag am Ende seinem Namen gerecht. Wer wen ermordet hat, ist von Anfang an bekannt, nur die Hintergründe lernt man erst im Laufe der Zeit kennen. Unser Pfarrer hat eine sehr lockere Ausdrucksweise und auch schon mal eine Leiche im Keller. Hingebungsvoll kümmert er sich um Tante Betty. Kommissar Brückner quartiert sich ausgerechnet im Pfarrhaus ein. Weil er aber inkognito bleiben will, wird er kurzerhand auf „geistlichen Bruder“ geschult. Als Pistorius von seiner Vergangenheit eingeholt wird, sind Brückner uns Pistorius gezwungen, sich ihrer Haut zu wehren. Da es dann sehr blutig wird, fühlte ich mich an die Filme von Tarantino erinnert. Aber Pistorius will nicht auf immer und ewig im Dienste des Ausschusses tätig sein und muss am Ende eine Entscheidung treffen. Der Krimi war blutig, deftig und sehr unterhaltsam.