Warenkorb
 

The Endless River CD+DVD

Weitere Formate

Empfohlen für Hörer von 0 bis 99 Jahren.
Rezension
Treffender hätten Pink Floyd ihr letztes Album nicht nennen können. Denn das in vier Suiten unterteilte Instrumentalwerk fließt wie ein langer Fluss übergangslos dahin - meistens bedächtig, ab und an aber mit Stromschnellen und überraschenden Windungen. Gemeinsam mit den Produzenten Phil Manzenera (Roxy Music), Youth (Killing Joke) und Andy Jackson holten die beiden verbliebenen Pink-Floyd-Mitglieder David Gilmour und Nick Mason alte Sessions zum Album "The Division Bell" von 1993 überzeugend in die Gegenwart. Das fertige Album klingt eben nicht - was vorab befürchtet wurde - wie eine bessere Resteverwertung. Die Tracks, die auf "The Endless River" zu hören sind, waren nicht etwa zu schlecht für "The Divsion Bell", sondern passten damals offenbar einfach nicht in das dramaturgische wie klangliche Konzept. Dafür passt und stimmt jetzt alles. Das neue Album hat eine Stringenz und Kohärenz, die Pink Floyd nicht auf allen vorangegangenen Werken erreichten. "The Endless River" ist nicht nur das letzte Album von Pink Floyd, beinahe könnte man meinen, hiermit verabschiedet sich auch das Konzept "Album" mit einem letzten großen Aufbäumen gegen die dominierende Häppchenkultur. Denn um "The Endless River" richtig in sich aufnehmen zu können, muss man , sich öffnen, sich einlassen, tatsächlich zuhören - und zwar von Anfang bis Ende. Damit kehren Pink Floyd noch ein letztes Mal auf den alten psychedelischen Ansatz zurück, bei dem die Musik mitnimmt in ferne (Klang)-Landschaften. Vielleicht ist es auch kein Zufall, dass sich im Fluss der Musik immer wieder auch kleine Anspielungen auf frühere Werke wie "Atom Heart Mother", "Meddle" oder der "More"-Soundtrack entdecken lassen. Am Ende mündet die Reise dann doch in einen richtigen Song, das hymnische "Louder Than Words", für das David Gilmours Ehefrau Polly den Text geschrieben hat. Dieses allerletzte Stück - wie auch das gesamte Album - leistet im Grunde noch einmal Trauerarbeit: Als Abschied von Pink Floyd, aber auch als Abschied von Richard Wright. Denn "The Endless River" erweist sich letztlich als posthume Verneigung vor ihrem 2008 verstorbenen Keyboarder, dessen atmosphärische Sounds und musikalisch raffinierte Konstruktionen den Sound von Pink Floyd prägten - damals wie heute. Dietmar Schwenger (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • The Endless River CD+DVD

    • Play/Pause
    • Back
    • Forward
    • Things Left Unsaid
    1. Things Left Unsaid
    2. It's What We Do
    3. Ebb And Flow
    4. Sum
    5. Skins
    6. Unsung
    7. Anisina
    8. The Lost Art Of Conversation
    9. On Noodle Street
    10. Night Light
    11. Allons-y [Part 1]
    12. Autumn '68
    13. Allons-y [Part 2]
    14. Talkin' Hawkin'
    15. Calling
    16. Eyes To Pearls
    17. Surfacing
    18. Louder Than Words
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Medium CD & DVD
Anzahl 2
FSK Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Erscheinungsdatum 07.11.2014
Sprache Englisch
EAN 0825646213344
Genre Rock
Hersteller Warner Music
Spieldauer 20 Minuten
Komponist Pink Floyd
Musik (CD & DVD)
Musik (CD & DVD)
14,99
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innerhalb 48 Stunden,  Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert ,  Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
Versandfertig innerhalb 48 Stunden
Kostenlose Lieferung ab 30  € Einkaufswert
Versandkostenfrei für Bonuscard-Kunden
In den Warenkorb
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
0
1
0
0
0

Brauchbar
von Michael Teichmüller aus Arnsberg am 04.02.2015

Beim ersten druchhören war ich nicht sofort begeistert. Man muß sich das Album "erarbeiten". Für den echten Fan aber ein muß! Besonders cool finde ich das Stück mit dem Sample von Stephen Hawkings