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Julius Cäsar

William Shakespeare - Julius Cäsar
'Julius Cäsar' ist eine Tragödie von William Shakespeare. Diesem Stück liegen die letzten Tage des historischen Julius Cäsar zugrunde ...
Für RUTHeBooks Klassiker lassen wir alte und schon lange vergriffene Werke als eBooks wieder auferstehen. Wir möchten Ihnen diese Bücher nahe bringen, Sie in eine andere Welt entführen. Manchmal geht das einher mit einer für unsere Ohren seltsam klingenden Sprache oder einer anderen Sicht auf die Dinge, so wie das eben zum Zeitpunkt des Verfassens vor 100 oder mehr Jahren ""normal"" war. Mit einer gehörigen Portion Neugier und einem gewissen Entdeckergeist werden Sie beim Stöbern in unseren RUTHeBooks Klassikern wunderbare Kleinode entdecken. Tauchen Sie mit uns ein in die spannende Welt vergangener Zeiten!
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.01.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783945667002
Verlag RUTHebooks
Dateigröße 755 KB
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Auf dem Karussell
von Polar aus Aachen am 14.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Am Ende schlachten sie den Despoten ab. Den Eroberer, der von sich selbst behauptet: Er käme, sehe, siege. Das Ende seiner Tage bricht förmlich über ihn herein. Shakespeare zeigt, wie einsam es einen machen kann, den Gipfel zu erreichen. Wie man auf der Hut sein muß, seine Vertrauten nicht zu verlieren. Wie jemand, der um seine ... Am Ende schlachten sie den Despoten ab. Den Eroberer, der von sich selbst behauptet: Er käme, sehe, siege. Das Ende seiner Tage bricht förmlich über ihn herein. Shakespeare zeigt, wie einsam es einen machen kann, den Gipfel zu erreichen. Wie man auf der Hut sein muß, seine Vertrauten nicht zu verlieren. Wie jemand, der um seine Schwächen weiß, sich ins Mißtrauen flüchtet, nicht länger seiner Intuition vertraut, sich zum Diktator ausrufen läßt. Indem er die Senatoren gegen sich aufbringt, verliert er die Basis seiner Macht. Er verkennt die Situation, glaubt sich unangreifbar, und doch ist die Rede auf seinen Tod längst in den meisten Köpfen verfaßt. Antonius hält sie aus einem kalten Herzen heraus. Der einst Angehimmelte liegt den Mördern zu Füßen, nachdem sie seiner nicht benötigen. So geht das Erringen und Verlieren von Macht im ewigen Kreislauf weiter, auf den die einen aufspringen, von dem die anderen von der Sonne verbrannt abfallen. Mag es an der konkreten historischen Gestalt Julius Cäsars liegen, in Richard III, in Macbeth erscheint das Ränkespiel der Macht, das Shakespeare entwirft, grausamer, unausweichlicher, in der Zeichnung der Mitwirkenden poetischer zu sein als in diesem Stück. Trotzdem besticht es durch die Gewalt seiner Sprache und reizt das Theater immer wieder aus Neue, seine Geschichte zu bebildern.